Christoph Schoener

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Christoph Schoener (* 1953 in Heidelberg) ist ein deutscher Kirchenmusiker.

Schoener studierte an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau u.a bei Ludwig Doerr (Orgel), Carl Seemann und Edith Picht-Axenfeld (Klavier). Nach dem A-Examen und dem Solistenexamen folgte ein Jahr in Paris, wo er als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes bei Gaston Litaize studierte. Weitere Studien folgten bei Ewald Kooiman in Amsterdam.

Von 1984 bis 1998 war Christoph Schoener Kantor und Organist an der Bielertkirche in Leverkusen-Opladen, Leiter des Leverkusener Bachchores. 1991 berief ihn die Evangelische Kirche im Rheinland zum Landeskirchenmusikdirektor. Nach Lehrtätigkeit an verschiedenen deutschen Musikhochschulen leitete Christoph Schoener bis 1998 eine Orgelklasse an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seit Februar 1998 ist er Kirchenmusikdirektor an der Hamburger Michaeliskirche. Dort gründete er den Chor St. Michaelis, mit dem er bereits im ersten Jahr seines Bestehens alle großen oratorischen Werke Johann Sebastian Bachs aufführte.

Besondere Aufmerksamkeit widmet er sowohl der Aufführungspraxis Alter Musik als auch der Programmgestaltung. In vielen wichtigen Musikzentren Europas und in den USA konzertierte Christoph Schoener als Organist. Seine zahlreichen CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen fanden große Beachtung. Zum Wintersemester 2013/14 übernahm Christoph Schoener einen Lehrauftrag für Orgel-Literaturspiel an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.

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