Christopher Duffy

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Christopher Duffy (* 1936) ist ein britischer Historiker.

Leben[Bearbeiten]

Duffy studierte Geschichte am Balliol College in Oxford, wo er 1961 mit dem PhD abschloss. Anschließend wirkte er als Dozent an der Militärakademie Sandhurst und am College des britischen Generalstabs. Unter anderem war er Generalsekretär der British Commission for Military History und Vizepräsident der Military History Society of Ireland. Von 1996 bis 2001 lehrte er Militärgeschichte an der De Montfort University in Leicester. Seither lebt er als freier Autor.

Duffy beschäftigt sich vorrangig mit Militärgeschichte und gilt im englischsprachigen Raum als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der deutschen, preußischen und österreichischen Kriegsgeschichte seit dem 18. Jahrhundert. Er selber spricht sechs Sprachen fließend. Bekannt wurde er in Deutschland vor allem durch seine Arbeiten über den Siebenjährigen Krieg und insbesondere Friedrich den Großen, die er selbstironisch ein „Produkt der jahrhundertealten britischen Besessenheit von der unbritischsten aller weltgeschichtlichen Persönlichkeiten“ genannt hat.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  1. The fortress in the early modern world. 1440–1660. Neuausgabe. 1979, ISBN 0-415-14649-6.
  2. The fortress in the age of Vauban and Fréderick the Great. 1985, ISBN 0-7100-9648-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Duffy 2001, S. 7