Christopher Lauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christopher Lauer

David Christopher Georg Lauer (* 19. Juni 1984 in Simmern im Hunsrück)[1] ist ein deutscher Politiker der Piratenpartei. Von 2010 bis 2011 war er Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei. 2011 wurde er in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt. Er ist innen- und kulturpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus Berlin.

[Bearbeiten] Leben und politisches Wirken

Christopher Lauer wuchs in Bonn auf. Während der Schulzeit am Pädagogium Otto-Kühne-Schule (PÄDA) in Bonn-Bad Godesberg nahm er an der Hochbegabtenförderung der Universität Bonn „Fördern, Fordern, Forschen“ teil und studierte Physik. Nach dem Abitur folgten Zivildienst und ein regulär aufgenommenes Physikstudium, das er aber abbrach. 2005 zog er nach Berlin. Hier studiert Lauer seit 2006 Kultur und Technik mit Schwerpunkt Wissenschafts- und Technikgeschichte an der Technischen Universität Berlin. 2008 bis 2009 studierte er an der Zhejiang-Universität im chinesischen Hangzhou. Nach seiner Rückkehr aus China trat er Mitte 2009 der Piratenpartei bei.[2]

Nach dem Bundestagswahlkampf trieb Lauer das von Mitgliedern des Berliner Landesverbandes entwickelte basisdemokratische Konzept der Liquid Democracy voran. Während seiner Zeit im Bundesvorstand war er dafür verantwortlich, dass die Liquid-Democracy-Software „LiquidFeedback“ auf Bundesebene implementiert wurde. Zusammen mit Marcel-André Casasola Merkle tauschte er sich regelmäßig in der gemeinsamen Podcast-Serie „Piratengespräche“ über die Parteientwicklung aus.[3]

Am 16. Mai 2010 wurde Lauer auf dem 5. Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland in Bingen zum Beisitzer im Bundesvorstand gewählt, nachdem er bei der Wahl zum Vorsitzenden mit 38 % zu 52 % gegen Jens Seipenbusch unterlag. Bis Mai 2011 war er politischer Geschäftsführer der Piraten, in diesem Amt folgte ihm Marina Weisband nach. Auf dem Bundesparteitag in Heidenheim im Mai 2011 unterlag er Sebastian Nerz bei der Wahl zum Vorsitzenden mit 39 % zu 61 %. Im September 2011 erreichte er bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 ein Mandat auf Platz 10 der Landesliste.[4] Bei der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden unterlag er knapp.[5]

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Christopher Lauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Benutzer:Commodore/ahw2011 – Piratenwiki. In: wiki.piratenpartei.de. Abgerufen am 20. September 2011.
  2. Lauers Seite im Piratenwiki
  3. Piratengespräche.
  4. Alle Gewählten beim Landeswahlleiter Berlin.
  5. Sechs von 15 Piraten kandidieren für Vorsitz. morgenpost.de, 28. September 2011, abgerufen am 3. Januar 2012.
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge