Chrom(II)-bromid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Chrom(II)-bromid
__ Cr2+     __Br
Allgemeines
Name Chrom(II)-bromid
Andere Namen

Chromdibromid

Verhältnisformel CrBr2
CAS-Nummer 10049-25-9
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 211,80 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

4,356 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

842 °C[2]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Chrom(II)-bromid ist eine anorganische chemische Verbindung des Chroms aus der Gruppe der Bromide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Chrom(II)-bromid kann durch Reduktion von Chrom(III)-bromid mit Wasserstoff gewonnen werden.[1]

\mathrm{2 \ CrBr_3 + H_2 \longrightarrow 2 \ CrBr_2 + 2 \ HBr}

Ebenfalls möglich ist die Darstellung durch Reaktion von Chrom(II)-acetat mit Bromwasserstoff.[1]

\mathrm{Cr_2(CH_3CO_2)_4  + 4 \ HBr \longrightarrow 2 \ CrBr_2 + 4 \ CH_3CO_2H}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Chrom(II)-bromid ist ein weißer Feststoff, der in luftfreiem Wasser mit blauer Farbe löslich ist. An Luft oxidiert es rasch.[1] Die Schmelze nimmt eine gelbe Farbe an. Die Verbindung hat eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe C2/m[2] vom verzerrtem Cadmium(II)-iodid-Typ.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f  Georg Brauer: Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band III, Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1481.
  2. a b c  Roger Blachnik (Hrsg.): Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Band III: Elemente, anorganische Verbindungen und Materialien, Minerale. begründet von Jean d’Ans, Ellen Lax. 4., neubearbeitete und revidierte Auflage. Springer, Berlin 1998, ISBN 3-540-60035-3, S. 392 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4.  Arnold F. Holleman, Egon Wiberg, Nils Wiberg: Lehrbuch der anorganischen Chemie. Walter de Gruyter, 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 1453 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).