Chronologie des Ersten Weltkrieges

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Dieser Artikel stellt eine knappe Chronologie des Ersten Weltkrieges dar. Er ist keine eigenständige Darstellung dieses Krieges, sondern dient dem Auffinden von Wikipedia-Artikeln zu relevanten Daten und Ereignissen.[1]

Animation zum Verlauf des Ersten Weltkriegs

1914[Bearbeiten]

1914, bis August[Bearbeiten]

Festnahme des Attentäters Gavrilo Princip am 28. Juni 1914
Berlin, Unter den Linden: Bekanntgabe des Zustands der drohenden Kriegsgefahr am Nachmittag des 31. Juli 1914 durch einen Offizier des Alexander Garde-Grenadier-Regiments
  • 28. Juni:
  • Juli:
  • 5./6. Juli:
  • 20. bis 23 Juli:
  • 23. Juli:
    • Österreich-ungarisches Ultimatum an Serbien.
  • 24. Juli:
    • Der russische Kronrat beschließt die Unterstützung Serbiens.
  • 25. Juli:
    • Vormittags: Telegramm aus Sankt Petersburg nach Belgrad mit Schutzgarantie.
    • Gegen 18 Uhr: Serbische Antwort auf österreichisches Ultimatum mit Vorbehalten, Anordnung zur Mobilmachung.
    • Abbruch der diplomatischen Beziehungen Österreich-Ungarns zu Serbien.
  • 26. Juli:
    • Österreich-ungarische Teilmobilmachung gegen Serbien.
  • 27. Juli:
    • Das britische Kabinett lehnt mehrheitlich eine Intervention im Kriegsfalle ab.
  • 28. Juli:
    • Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien.
  • 29. Juli:
    • Artilleriebeschuss Belgrads durch österreichisch-ungarische Kanonenboote.
    • Das britische Kabinett stimmt der vorbeugenden Mobilisierung der Flotte zu.
    • Gegen 24 Uhr: russische Teilmobilmachung.
  • 30. Juli
    • Gegen 18 Uhr: russische Generalmobilmachung.
  • 31. Juli:
    • Österreichische und belgische Generalmobilmachung.
    • Deutsche Ultimaten an Russland, seine Mobilmachung einzustellen und an Frankreich, sich neutral zu erklären.
    • In Paris wird der sozialistische Politiker Jean Jaurès, ein führendes Mitglied der Zweiten Internationale, durch den Nationalisten Raoul Villain erschossen.

August 1914[Bearbeiten]

  • 1. August:
    • Anordnung zur Generalmobilmachung in Frankreich (15.55 Uhr) und Deutschland (17 Uhr)
    • Kriegserklärung Deutschlands an Russland
    • Mobilmachung der britischen Flotte
    • Das britische Kabinett entscheidet sich wiederum gegen den Einsatz eines britischen Expeditionskorps auf dem Kontinent.
    • Italien erklärt seine Neutralität.
  • 2. August:
    • deutscher Einmarsch in Luxemburg
    • deutsches Ultimatum an Belgien, in dem freier Durchmarsch gefordert wird
    • Erster Mobilmachungstag in Deutschland und Frankreich. Gemäß dem Schlieffen-Plan marschieren sieben der acht deutschen Armeen im Westen auf (davon zwei Armeen defensiv, fünf im offensiven Schwenkungsflügel). Ihnen stehen zunächst fünf französische Armeen gegenüber.
    • Abschluss eines Geheimvertrags zwischen dem Deutschen Reich und dem Osmanischen Reich
    • In zwei Sitzungen beschließt das britische Kabinett, dass die britische Flotte die französischen Küste im Falle eines deutschen Angriffs schützt (Sitzung von 11 bis 14 Uhr) und dass im Falle einer Verletzung der belgischen Neutralität interveniert wird (Sitzung von 18:30 bis 20 Uhr).
    • Deutsche Zeitungen berichten von angeblichen französischen Bombenabwürfen auf Deutschland (→ Flugzeug von Nürnberg).
  • 3. August:
    • Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich
    • Einmarsch deutscher Truppen in Belgien
    • Mobilmachung der britischen Armee
    • britisches Ultimatum an Deutschland
    • Rumänien erklärt seine Neutralität.
    • Die osmanische Marine beginnt, die Dardanellen zu verminen.
  • 4. August:
  • 5. August:
  • 6. August:
    • Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Russland
    • Kriegserklärung Serbiens an das Deutsche Reich
  • 7. August:
ein schienengebundenes 42-cm-Bettungsgeschütz von Krupp („Dicke Bertha“) wird am 7. August 1914 bei Lüttich feuerbereit gemacht
    • Eine französische Offensive im Elsass beginnt.
    • Der britische Kriegsminister Lord Kitchener erlässt einen Aufruf zur Freiwilligmeldung zum Kriegsdienst.
    • Spanien erklärt seine Neutralität.
  • 8. August:
  • 9. August:
  • 10. August:
    • Gefecht von Mülhausen
    • Goeben und Breslau treffen in den Dardanellen ein.
  • 11. August:
    • Kriegserklärung Montenegros an das Deutsche Reich
    • Kriegserklärung Frankreichs an Österreich-Ungarn
    • Kriegserklärung Ägyptens an die Mittelmächte
    • Australien und Neuseeland setzen ein gemeinsames Expeditionskorps in Marsch.
    • Gefecht bei Lagarde (Lothringen)
  • 12. August:
    • Gefecht bei Haelen (Belgien)
    • österreich-ungarische Offensive gegen Serbien
    • Kriegserklärung Großbritanniens an Österreich-Ungarn
  • 13. August:
  • 14. August:
    • erneute französische Offensive im Elsass
    • französische Offensive in Lothringen
  • 15. August:
  • 16. August:
    • Kapitulation von Lüttich nach Zerstörung der Festung
    • Beginn der Schlacht von Cer an der Balkanfront
  • 17. August:
  • 18. August:
  • 19. August:
Deutsche Truppen in Brüssel am 20. August 1914
Hissung des Union Jack in Deutsch-Samoa, 30. August
  • 30. August:
  • 31. (18.) August:[1]
    • Die russische Hauptstadt Sankt Petersburg wird auf Anordnung des Zaren in Petrograd umbenannt.

September 1914[Bearbeiten]

Scheitern des Schlieffen-Plans: Alliierte Truppen stoßen am 8. September 1914 in die Lücke zwischen der 1. und 2. deutschen Armee
Einschlag einer Granate in die Kathedrale von Reims am 20. September 1914

Oktober 1914[Bearbeiten]

November 1914[Bearbeiten]

Dezember 1914[Bearbeiten]

Der britische Schlachtkreuzer HMS Inflexible nimmt nach dem Seegefecht bei den Falklandinseln Überlebende des Panzerkreuzers SMS Gneisenau an Bord
deutsche und britische Soldaten bei einem Treffen im Niemandsland, 26. Dezember 1914

1915[Bearbeiten]

Januar 1915[Bearbeiten]

  • 1. Januar:
  • 5. Januar:
    • Der türkische Rückzug im Kaukasus beginnt.
    • Im besetzten Teil Polens wird eine deutsche Zivilverwaltung eingerichtet.
  • 8. Januar:
    • In Frankreich wird ein offizieller Bericht über deutsche Kriegsverbrechen zu Beginn des Krieges veröffentlicht.
  • 9. Januar:
  • 10. Januar:
  • 13. Januar:
    • Die britische Regierung genehmigt Churchills Plan eines Durchbruchs durch die Dardanellen.
    • Türkische Truppen erobern Täbris im Nordwesten Persiens.
    • Stephan Burián wird neuer österreich-ungarischer Außenminister.
  • 14. Januar:
  • 15. Januar:
    • Soissons wird von den Franzosen geräumt.
  • 18. Januar:
    • Die Schlacht von Sarıkamış im Kaukasus endet mit einer schweren türkischen Niederlage.
    • Die japanische Regierung überreicht ihre einundzwanzig Forderungen an den chinesischen Präsidenten Yuan Shikai.
  • 19. Januar:
    • Deutsche Marineluftschiffe greifen erstmals die britische Ostküste an.
  • 21. Januar:
  • 22. Januar:
    • deutsch-österreich-ungarische Offensive an der Karpatenfront
Untergang des deutschen Großen Kreuzers SMS Blücher am 24. Januar 1915
  • 24. Januar:
  • 25. Januar:
    • Einführung von Brotmarken und Rationierung von Lebensmitteln in Deutschland
  • 26. Januar:
    • Frankreich beschließt, am Dardanellen-Unternehmen teilzunehmen.
    • Der Uzsoker Pass wird von k.u.k. Truppen erobert.
  • 28. Januar:
  • 31. Januar:
    • Reizgaseinsatz durch die deutsche Armee an der Ostfront bei Bolimów
    • Die britische Admiralität fordert die Handelsmarine auf, wegen der deutschen U-Boot-Gefahr Flaggen neutraler Länder zu hissen.

Februar 1915[Bearbeiten]

  • 1. Februar:
    • Konferenz der Finanzminister Großbritanniens, Frankreichs und Russlands in Paris
  • 2. Februar:
  • 3. Februar:
    • In Sarajevo werden vier Komplizen des Attentats von Sarajevo hingerichtet, Gavrilo Princip entgeht aufgrund seines jugendlichen Alters zum Tatzeitpunkt der Todesstrafe.
  • 4. Februar:
    • Wilhelm II. genehmigt den unbeschränkten U-Boot-Krieg, der zwei Wochen später beginnen soll. Die Gewässer um die britischen Inseln werden zum Kriegsgebiet erklärt, in dem Handelsschiffe ohne Vorwarnung versenkt werden dürfen.
  • 7. Februar:
  • 9. Februar:
    • Der Suez-Kanal wird für Schiffe neutraler Staaten geschlossen.
  • 11. Februar:
    • Das britische Unterhaus bewilligt einen Heeresetat, der eine Kriegsstärke von 3 Millionen Mann vorsieht.
  • 12. Februar:
    • Die US-Regierung protestiert gegen den deutschen Beschluss zum unbeschränkten U-Boot-Krieg.
  • 14. Februar:
    • Die US-Regierung protestiert in einer Note gegen die britische Praxis, Handelsschiffe unter neutraler Flagge fahren zu lassen.
  • 16. Februar:
    • neuer französischer Angriff in der Champagne (bis 15. März)
  • 19. Februar:
    • Die Beschießung der Dardanellen durch anglo-französische Kriegsschiffe beginnt.
  • 22. Februar:
    • Beginn des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs

März 1915[Bearbeiten]

Die sinkende HMS Irresistible am 18. März 1915

April 1915[Bearbeiten]

Landung australischer Truppen auf Gallipoli, 25. April 1915

Mai 1915[Bearbeiten]

  • 1. Mai:
    • SM U 30 versenkt den US-Tanker Gulflight, dabei kommen zwei US-Amerikaner ums Leben.
  • 2. Mai:
  • 3. Mai:
    • Die italienische Regierung kündigt den Dreibund-Vertrag.
    • Ein deutsches Marineluftschiff versenkt in der Nordsee ein britisches U-Boot.
  • 5. Mai:
  • 7. Mai:
    • Versenkung der RMS Lusitania durch SM U 20, unter den 1198 Todesopfern befinden sich 120 US-amerikanische Staatsbürger
    • Libau wird durch deutsche Truppen eingenommen.
    • japanisches Ultimatum zur Annahme aller 21 Forderungen an China
  • 9. Mai:
    • Die Lorettoschlacht (auch: 2. Artois-Offensive) beginnt (bis 25. Juni/17. Juli).
  • 12. Mai:
  • 13. Mai:
  • 15. Mai:
    • In einer Note fordert die US-Regierung Deutschland zum Verzicht auf den U-Boot-Krieg auf.
  • 17. Mai:
    • Der britische Erste Seelord John Fisher tritt zurück.
  • 20. Mai:
    • Van wird durch russische Truppen entsetzt.
    • erster Höhepunkt der Kriegszielagitation in Deutschland, Denkschrift der sechs großen Wirtschaftsverbände verlangt umfangreiche Annexionen
  • 23. Mai:
    • Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn
  • 24. Mai:
    • Bombardierung der italienischen Adriaküste durch die österreich-ungarische Flotte
    • Die Entente-Mächte fordern von der Türkei eine Einstellung ihrer Aktionen gegen die Armenier (→ Völkermord an den Armeniern).
  • 25. Mai:
  • 26. Mai:
    • Regierungsumbildung in Großbritannien: die Konservativen unter Andrew Bonar Law treten einer Koalitionsregierung unter dem bisherigen liberalen Regierungschef Herbert Henry Asquith bei.
  • 27. Mai:
  • 28. Mai:
    • Die deutsche Regierung weist die Forderung der US-Regierung nach Einstellung des U-Boot-Krieges zurück.
  • 31. Mai:
    • erster Zeppelin-Angriff auf London
    • erster Einsatz von Phosgen als Beimischung zu Chlorgas an der Ostfront

Juni 1915[Bearbeiten]

  • 3. Juni:
    • Przemyśl wird von österreich-ungarischen Truppen zurückerobert.
  • 5. Juni:
    • Kaiser Wilhelm II. ordnet in einem Geheimbefehl an, keine Angriffe durch U-Boote auf große Passagierdampfer mehr durchzuführen.
  • 9. Juni:
  • 11. Juni:
    • Albanien wird von serbischen Truppen besetzt.
  • 13. Juni:
  • 15. Juni:
  • 20. Juni:
    • Eine Eingabe deutscher Professoren (Seeberg-Adresse) fordert einen Siegfrieden.
  • 22. Juni:
    • Lemberg wird von österreich-ungarischen Truppen zurückerobert.
  • 23. Juni:
  • 29. Juni:

Juli 1915[Bearbeiten]

  • 2. Juli:
  • 9. Juli:
    • Kapitulation der deutschen Truppen in Deutsch-Südwestafrika bei Otavi
  • 11. Juli:
  • 13. Juli:
  • 17. Juli:
  • 22. Juli:
    • dritte Lusitania-Note
  • 28. Juli:
  • 29. Juli:
    • US-Truppen landen in Haiti, um die dortigen Unruhen zu beenden.

August 1915[Bearbeiten]

September 1915[Bearbeiten]

  • 1. September:
    • In der Krise wegen der Versenkung der Arabic teilt der deutsche Botschafter in den USA, Johann Heinrich Graf von Bernstorff, der US-Regierung mit, dass Passagierdampfer nicht mehr ohne Vorwarnung durch deutsche U-Boote angegriffen werden sollen.
  • 4. September:
    • Grodno wird durch deutsche Truppen besetzt.
  • 5. September:
  • 6. September:
    • Bündnisvertrag und Militärkonvention zwischen den Mittelmächten und Bulgarien
  • 7. September:
  • 8. September:
    • Die Festung Dubno wird von der k.u.k. Armee erobert.
  • 9. September:
    • Deutsche Luftschiffangriffe auf England, u. a. wird London bombardiert.
  • 18. September:
    • Einstellung des unbeschränkten U-Boot-Kriegs durch das Deutsche Reich
    • Wilna wird durch deutsche Truppen erobert.
  • 21. September:
    • Mobilmachungsorder in Bulgarien
  • 24. September:
    • Beschluss zur Mobilmachung in Griechenland
Britische Infanterie im Vorgehen während der Schlacht bei Loos, 25. September

Oktober 1915[Bearbeiten]

  • 1. Oktober:
  • 3. Oktober:
    • Der Arabic-Konflikt zwischen der deutschen und amerikanischen Regierung wird beigelegt.
  • 4. Oktober:
    • Die Entente-Mächte stellen Bulgarien ein Ultimatum zur Ausweisung der bei der bulgarischen Armee tätigen deutschen Offiziere binnen 24 Stunden.
  • 5. Oktober:
    • Anglo-französische Truppen landen unter Verletzung der griechischen Neutralität in Saloniki. Sie sollen Serbien bei einem zu erwartenden Angriff der Mittelmächte unterstützen (vgl. Salonikifront).
    • Abbruch der diplomatischen Beziehungen Russlands zu Bulgarien.
    • Eleftherios Venizelos erklärt seinen Rücktritt.
  • 6. Oktober:
  • 9. Oktober:
    • Belgrad wird durch die Mittelmächte erobert.
  • 10. Oktober:
    • Serbien fordert Griechenland auf, im Falle eines bulgarischen Angriffs seine Bündnisverpflichtungen einzuhalten.
  • 11. Oktober:
    • Bulgarische Truppen überschreiten bei Knjaževac die serbische Grenze. Sie beschränken sich zunächst auf lokale Vorstöße.
  • 12. Oktober:
    • Die wegen Fluchthilfe verurteilte britische Krankenschwester Edith Cavell wird in Brüssel hingerichtet.
    • Théophile Delcassé tritt als französischer Außenminister zurück.
  • 13. Oktober:
    • Griechenland lehnt die serbische Forderung vom 10. Oktober ab.
    • deutscher Zeppelin-Angriff auf London
  • 14. Oktober:
    • Kriegserklärung und Angriff Bulgariens auf Serbien
  • 15. Oktober:
    • Kriegserklärung Großbritanniens an Bulgarien
    • Der serbische Regierungssitz wird von Niš nach Mitrovica verlegt.
  • 16. Oktober:
    • Kriegserklärung Frankreichs an Bulgarien
    • Einrichtung des Kriegspresseamtes im Deutschen Reich
  • 18. Oktober:
  • 19. Oktober:
    • Kriegserklärung Italiens an Bulgarien
  • 20. Oktober:
    • Kriegserklärung Russlands an Bulgarien
    • Šabac wird von k.u.k. Truppen besetzt.
  • 24. Oktober:
    • In der Hussein-McMahon-Korrespondenz sichert Großbritannien den Arabern Unterstützung für deren Unabhängigkeitsstreben zu, falls diese gegen die Türken rebellieren.
  • 27. Oktober:
    • Truppen der Mittelmächte vereinigen sich in Serbien.
  • 29. Oktober:

November 1915[Bearbeiten]

  • 5. November:
    • Niš wird von bulgarischen Truppen erobert.
    • In China wird über die Wiedereinführung der Monarchie abgestimmt.
  • 8. November:
  • 9. November:
  • 10. November:
    • Reichskanzler Bethmann Hollweg und der ungarische Außenminister Burian verhandeln in Berlin über den zukünftigen Status Polens.
  • 12. November:
    • Das griechische Parlament wird von König Konstantin I. aufgelöst.
  • 13. November:
    • Der US-Kongress ratifiziert einen Vertrag mit Haiti, der dieses Land zum faktischen Protektorat macht.
  • 14. November:
    • Tomáš Masaryk gründet in Paris ein tschechisches Aktionskomitee, das einen unabhängigen Staat anstrebt.
  • 16. November:
  • 19. November:
  • 21. November:
    • Die serbische Regierung verlegt ihren Sitz nach Skutari in Albanien.
  • 22. November:
  • 23. November:
    • Abschluss der Offensive gegen Serbien, die Reste der serbischen Armee ziehen sich an die adriatische Küste zurück.
  • 30. November:
    • Kabinettsumbildung in Österreich-Ungarn
    • Italien tritt dem Londoner Pakt bei.
    • Nach einer Protestversammlung gegen die schlechte Versorgungslage in Berlin werden 53 Frauen verhaftet.

Dezember 1915[Bearbeiten]

  • 3. Dezember:
    • Joseph Joffre wird offiziell Oberkommandierender der französischen Armee.
  • 4. Dezember:
    • Deutsche und bulgarische Truppen besetzen Monastir in Mazedonien.
  • 6. Dezember:
    • In Chantilly beginnt eine Konferenz der alliierten Mächte, bei der über die Kriegführung des Jahres 1916 beraten wird und zeitlich abgestimmte Offensiven vereinbart werden (bis 8. Dezember).
  • 7. Dezember:
  • 9. Dezember:
    • Eine Friedensinterpellation der SPD im Reichstag wird von Reichskanzler Bethmann Hollweg dahingehend beantwortet, dass zur Friedenssicherung Annexionen in Ost und West unabdingbar sind.
  • 11. Dezember:
    • Yuan Shikai lässt sich zum chinesischen Kaiser wählen.
    • erster Einsatz von Phosgen durch deutsche Truppen bei Wieltje (Flandern)
  • 13. Dezember:
    • Bulgarische Truppen stellen ihre Verfolgung der Entente-Armee an der griechischen Grenze ein.
  • 17. Dezember:
    • SMS Bremen sinkt nach Minentreffer in der Ostsee.
  • 19. Dezember:
    • Beginn der Einschiffung des alliierten Expeditionskorps auf Gallipoli
    • Douglas Haig löst John French als britischen Oberkommandierenden an der Westfront ab.
  • 21. Dezember:
    • Im Reichstag stimmen 20 SPD-Mitglieder, darunter Parteichef Hugo Haase, gegen den neuen Kriegskredit, in einer Erklärung wird Bethmann Hollweg vorgeworfen (siehe 9. Dezember), er würde Annexionstreiber begünstigen.
    • Der montenegrinische König Nikola richtet ein Friedensgesuch an Franz Joseph I.
  • 30. Dezember:
    • Das Passagierschiff Persia wird im Mittelmeer durch SM U 38 versenkt.
    • Saloniki wird von deutschen Fliegern bombardiert.

1916[Bearbeiten]

Januar 1916[Bearbeiten]

  • 1. Januar:
    • Jaunde, die Hauptstadt Kameruns, wird von alliierten Truppen besetzt.
  • 5. Januar:
  • 9. Januar:
    • Die letzten britischen Verbände räumen Gallipoli.
  • 10. Januar:
  • 11. Januar:
    • Friedrich Ebert wird zum neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden gewählt.
    • Korfu wird von alliierten Truppen besetzt, es soll als Rückzugsort für die geschlagene serbische Armee dienen.
  • 15. Januar:
    • Der erste Balkanzug fährt von Deutschland nach Konstantinopel.
  • 16. Januar:
    • Montenegro ist besiegt.
  • 23. Januar:
  • 24. Januar:
  • 25. Januar:
    • Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Montenegro
  • 26. Januar:
    • im britischen Unterhaus wird ein Wehrpflichtgesetz angenommen, es gilt zunächst für alle ledigen Männer zwischen 18 und 41 Jahren (im Mai erweitert auf Verheiratete), Einführung am Folgetag.
  • 29. Januar:
    • deutscher Zeppelin-Angriff auf Paris
  • 31. Januar:
    • deutsche Zeppelin-Angriffe auf englische Industriestädte

Februar 1916[Bearbeiten]

  • 2. Februar:
    • Boris W. Stürmer wird neuer russischer Ministerpräsident.
  • 8. Februar:
    • Die deutsche Regierung beschließt die Versenkung bewaffneter Handelsschiffe ohne Vorwarnung, Bekanntgabe am 11. Februar.
  • 9. Februar:
    • Tirana wird von österreich-ungarischen Truppen besetzt.
  • 16. Februar:
    • Russische Truppen marschieren in Erzurum ein.
  • 19. Februar:
    • Die letzten deutschen Truppen in Kamerun gehen bei Mora in Gefangenschaft.
  • 21. Februar:
  • 23. Februar:
    • 35 deutsche Handelsschiffe werden von der portugiesischen Regierung beschlagnahmt.
  • 25. Februar:
  • 26. Februar:
    • Der französische Truppentransporter Provence wird im Mittelmeer durch SM U 35 versenkt.
  • 27. Februar:
    • Das albanische Durazzo wird von der k.u.k. Armee eingenommen.
    • Die deutsche Regierung reagiert mit einer scharfen Protestnote auf die Beschlagnahmen deutscher Schiffe durch Portugal.
  • 29. Februar:
    • Greif versenkt in der Nordsee den britischen Hilfskreuzer Alcantara und wird kurz danach selbst versenkt.

März 1916[Bearbeiten]

  • 3. März:
    • Das Dorf Douaumont bei Verdun wird von den Deutschen genommen.
  • 4. März:
    • Frankreich und Großbritannien beschließen die Teilung Kameruns.
  • 6. März:
    • Kaiser Wilhelm II. entscheidet sich auf der Konferenz im Großen Hauptquartier in Pleß gegen eine Wiederaufnahme des unbeschränkten U-Boot-Kriegs, die von Marinestaatssekretär Alfred von Tirpitz gefordert wurde.
    • Angriff der Angriffsgruppe West auf dem linken Maasufer bei Verdun
  • 9. März:
    • Kriegserklärung des Deutschen Reichs an Portugal
    • Pancho Villa überfällt die Kleinstadt Columbus in New Mexico, die USA verlegen Truppen an die Grenze.
  • 11. März:
  • 14. März:
14. März 1916: Angriff deutscher Infanteristen auf die Höhe Toter Mann

April 1916[Bearbeiten]

Mai 1916[Bearbeiten]

  • 1. Mai:
  • 4. Mai:
    • Die deutsche Regierung gibt dem amerikanischen Druck nach und leistet den Sussex pledge.
  • 15. Mai:
    • Die Südtiroloffensive der k.u.k. Armee beginnt (bis 18. Juni).
    • US-Truppen landen in der Dominikanischen Republik.
  • 16. Mai:
    • Das Sykes-Picot-Abkommen wird zwischen Frankreich und Großbritannien geschlossen, darin werden die Grenzen der Interessensphären im Nahen Osten abgesteckt.
  • 17. Mai:
    • allgemeines Wehrpflichtgesetz in Großbritannien
  • 22. Mai:
  • 23. Mai:
  • 27. Mai:
    • Woodrow Wilson fordert einen „Frieden ohne Sieger und Besiegte“.
  • 28. Mai:
    • Bulgarische Truppen verletzen die griechische Grenze und besetzen das Fort Roupel.
Versenkung der Queen Mary am 31. Mai 1916 während der Skagerrakschlacht
  • 31. Mai:
    • Die Skagerrakschlacht beginnt in der Nordsee (bis 1. Juni), das Ergebnis ist ein taktischer Erfolg der Deutschen ohne Veränderung der von den Briten dominierten strategischen Lage.

Juni 1916[Bearbeiten]

  • 3. Juni:
    • Der National Defense Act wird in den USA verabschiedet.
  • 4. Juni:
    • Auf einer Frontlänge von 350 Kilometer beginnt die russische Brussilow-Offensive (bis 20. September).
  • 5. Juni:
    • Der britische Kriegsminister Lord Kitchener kommt beim Untergang der HMS Hampshire durch Minentreffer ums Leben, er war auf dem Weg nach Russland, sein Nachfolger wird der bisherige Munitionsminister David Lloyd George.
    • Die Arabische Revolte beginnt im Osmanischen Reich, sie wird von den Briten (T. E. Lawrence) unterstützt.
  • 6. Juni:
    • Die griechischen Häfen werden von der Entente blockiert, Ziel sind Neuwahlen und eine Demobilisierung der Streitkräfte (bis 22. Juni).
    • Tod Yuan Shikais. Li Yuanhong wird chinesischer Präsident.
  • 7. Juni:
  • 8. Juni:
    • Luzk wird von der russischen Armee zurückerobert.
    • zweite türkische Invasion in Persien
  • 9. Juni:
    • Dubno wird von der russischen Armee zurückerobert.
  • 11. Juni:
  • 17. Juni:
  • 21. Juni:
  • 22. Juni:
    • schwerer französischer Luftangriff auf Karlsruhe
  • 23. Juni:
    • Bei Verdun werden das Fort Thiaumont und das Dorf Fleury erstürmt.
    • Das Handels-U-Boot Deutschland läuft zu einer Fahrt in die USA aus.
  • 24. Juni:
    • An der Somme beginnt ein einwöchiges Trommelfeuer auf die deutschen Stellungen.
  • 28. Juni:
    • Karl Liebknecht wird wegen Hochverrats zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Juli 1916[Bearbeiten]

Sprengung einer Mine bei Beaumont-Hamel am ersten Tag der Somme-Schlacht
Schlacht an der Somme: Britische und deutsche Verwundete am 19. Juli 1916
  • 1. Juli:
    • Die Schlacht an der Somme beginnt (bis 18. November), allein am ersten Tag der Offensive hat die britische Armee 57.000 Mann Verluste, darunter 19.000 Gefallene.
  • 10. Juli:
    • Rosa Luxemburg wird im Deutschen Reich in Schutzhaft genommen.
  • 12. Juli:
    • Nach dem Scheitern deutscher Angriffe auf das Fort de Souville ordnet Generalstabschef Falkenhayn die Einstellung der Offensive bei Verdun an.
  • 19. Juli:
  • 23. Juli:
    • Der russische Außenminister Sergei Sasonow tritt zurück, Boris Stürmer übernimmt sein Amt.
  • 28. Juli:
    • Brody wird von den Russen eingenommen.
Zerstörungen im Hafen von Jersey City am 31. Juli

August 1916[Bearbeiten]

  • 2. August:
    • Paul von Hindenburg erhält den Oberbefehl über die gesamte deutsche Front zwischen der Ostsee und der Ukraine.
  • 3. August:
    • Eine türkische Offensive am Suez-Kanal beginnt (bis 5. August).
    • Der Roman Das Feuer (Le Feu) von Henri Barbusse wird erstmals in Feuilleton-Form veröffentlicht.
  • 6. August:
  • 8. August:
    • Das Fort Thiaumont wird in einem Überraschungsangriff durch die Deutschen zurückerobert.
  • 9. August:
    • Görz fällt an die Italiener.
  • 10. August:
  • 12. August:
    • Reichskanzler Bethmann Hollweg und k.u.k. Außenminister Burian beschließen in Wien die Bildung eines polnischen Staates.
  • 17. August:
    • Eine deutsch-bulgarische Offensive in Mazedonien beginnt, in der Teile Griechenlands besetzt werden.
    • Rumänien unterzeichnet eine Militärkonvention mit der Entente.
  • 19. August:
    • Eine zweite große Seeschlacht zwischen der Hochseeflotte und der Grand Fleet wird knapp vermieden, die Briten verlieren zwei leichte Kreuzer.
  • 23. August:
    • Im Berufungsverfahren in Berlin wird Karl Liebknecht zu über vier Jahren Haft verurteilt.
  • 27. August:
    • Kriegserklärung Rumäniens an Österreich-Ungarn, rumänische Truppen marschieren in Siebenbürgen ein.
    • Kriegserklärung Italiens an das Deutsche Reich
  • 28. August:
    • Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Rumänien
  • 29. August:
    • Erich von Falkenhayn wird als Generalstabschef durch Paul von Hindenburg abgelöst, Erich Ludendorff wird Erster Generalquartiermeister („Dritte OHL“), neuer deutscher Oberkommandierender der Ostfront wird Prinz Leopold von Bayern.
  • 30. August:
    • Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an Rumänien
    • Abbruch der diplomatischen Beziehungen Rumäniens zu Bulgarien
  • 31. August:

September 1916[Bearbeiten]

  • 1. September:
    • Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien
  • 3. September:
    • Beginn des Feldzuges der Mittelmächte gegen Rumänien
  • 4. September:
  • 6. September:
    • Die Festung Tutrakan an der Donau wird von bulgarisch-deutschen Truppen erobert.
    • Die „Bestimmungen für den einheitlichen Oberbefehl der Zentralmächte und ihrer Verbündeten“ werden erlassen, die „Oberste Kriegsleitung“ soll beim deutschen Kaiser liegen (de facto bei der OHL).[2]
  • 10. September:
    • Die Festung Silistria an der Donau wird von bulgarisch-deutschen Truppen erobert.
  • 12. September:
  • 13. September:
    • Ein griechisches Armeekorps begibt sich bei Kavala unter deutschen Schutz.
  • 14. September:
Britischer Mark-I-Panzer (männlich) bei Flers/Courcelette, 15. September 1916
  • 15. September:
  • 16. September:
  • 18. September:
    • Eine deutsche Offensive gegen die rumänische Armee in Siebenbürgen beginnt.
    • Florina wird von den Alliierten zurückerobert.
  • 19. September:
    • Tabora in Deutsch-Ostafrika wird von belgischen Truppen eingenommen.
  • 22. September
    • Die Schlacht von Hermannstadt beginnt (bis 29. September), deutscher Angriff unter dem Befehl Falkenhayns.
  • 23. September:
  • 29. September:
    • Eine rumänische Gegenoffensive an der Donau beginnt (bis 5. Oktober).
    • Eleftherios Venizelos etabliert auf Kreta eine griechische Gegenregierung.

Oktober 1916[Bearbeiten]

  • 4. Oktober:
    • Der französische Truppentransporter Gallia wird im Mittelmeer von SM U 35 versenkt.
    • Bildung der „Heeresfront Erzherzog Karl“ an der Ostfront
  • 7. Oktober:
    • Die Reichstagsfraktion der Zentrumspartei erklärt, die Entscheidung über den uneingeschränkten U-Boot-Krieg sei der OHL zu überlassen, damit haben die Befürworter erstmals die Oberhand im Reichstag.
  • 8. Oktober:
    • Per Kabinettsorder werden die deutschen Luftstreitkräfte einem einheitlichen Oberbefehl unterstellt.
    • Das Erscheinen des SPD-Parteiorgans Vorwärts wird zum wiederholten Mal verboten, in der Folge übernimmt der Parteivorstand die Kontrolle über das Blatt.
    • Kronstadt wird von der k.u.k. Armee eingenommen.
  • 9. Oktober:
    • Die Achte Isonzoschlacht beginnt (bis 12. Oktober).
    • Venizelos landet in Saloniki, er will eine Armee aufstellen, die an der Seite der Alliierten kämpfen soll.
  • 10. Oktober:
  • 11. Oktober:
    • Nach einem alliierten Ultimatum wird die griechische Flotte übergeben.
    • Der preußische Kriegsminister Adolf Wild von Hohenborn ordnet die Judenzählung im deutschen Heer an.
    • Der Reichstag beschließt eine Verlängerung der bis Anfang 1917 dauernden Legislaturperiode um ein Jahr.
  • 16. Oktober:
  • 21. Oktober:
    • massive französische Artillerieangriffe auf die Forts Douaumont und Vaux
  • 23. Oktober:
    • Das Fort Douaumont wird von den Deutschen aufgegeben.
    • Constanța wird von deutschen Truppen unter Generalfeldmarschall August von Mackensen erobert.
  • 24. Oktober:
    • französischer Großangriff bei Verdun
  • 28. Oktober:
    • Oswald Boelcke, der bis dahin erfolgreichste deutsche Jagdflieger, stirbt nach einem Zusammenstoß.
  • 29. Oktober:

November 1916[Bearbeiten]

  • 1. November:
  • 2. November:
    • Das Fort Vaux wird von den Deutschen aufgegeben und gesprengt.
  • 5. November:
  • 7. November:
  • 13. November:
    • Die Schlacht an der Ancre beginnt (bis 18. November), mit ihr endet die Schlacht an der Somme nach enormen Verlusten beider Seiten.
  • 15. November:
    • erneute Konferenz der Alliierten in Chantilly, bei der die Planungen für Offensiven im Jahr 1917 koordiniert werden
  • 19. November:
    • Monastir wird von den Alliierten eingenommen.
    • Die Alliierten fordern in einem Ultimatum die Ausweisung der Gesandten der Mittelmächte aus Griechenland.
  • 21. November:
  • 23. November:
    • Truppen unter August von Mackensen überschreiten bei Zimnicea die Donau.
    • Die provisorische griechische Regierung unter Venizelos erklärt Deutschland und Bulgarien den Krieg.
    • Lanoe Hawker wird bei Bapaume von Manfred von Richthofen abgeschossen.
  • 24. November:
    • Der russische Ministerpräsident Stürmer tritt zurück, sein Nachfolger wird Alexander F. Trepow.
  • 25. November:
  • 29. November:
  • 30. November:
    • König Konstantin I. weist das alliierte Ultimatum vom 19. November zurück. Alliierte Truppen landen in Piräus.

Dezember 1916[Bearbeiten]

Einmarsch österreich-ungarischer Truppen in Bukarest am 6. Dezember 1916; zu Pferde Generalfeldmarschall von Mackensen
  • 6. Dezember:
  • 7. Dezember:
    • Die russische Offensive in den Karpaten wird beendet.
  • 8. Dezember:
    • Die Blockade Griechenlands durch alliierte Seestreitkräfte beginnt.
  • 11. Dezember:
    • Die alliierte Offensive in Mazedonien wird eingestellt.
  • 12. Dezember:
  • 13. Dezember:
  • 14. Dezember:
  • 15. Dezember:
    • Eine begrenzte französische Offensive auf dem Ostufer der Maas bei Verdun bringt Erfolge.
  • 18. Dezember:
    • Präsident Wilson fordert alle kriegführenden Mächte auf, ihre Friedensbedingungen offenzulegen.
  • 19. Dezember:
    • David Lloyd George lehnt vor dem Unterhaus das deutsche Friedensangebot ab.
  • 20. Dezember:
  • 21. Dezember:
    • Eine britische Offensive auf dem Sinai beginnt.
  • 22. Dezember:
  • 26. Dezember:
    • General Joseph Joffre geht zwangsweise in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Robert Nivelle.
    • Das Deutsche Reich erklärt sich zur Teilnahme an einer Friedenskonferenz entsprechend ihrem Friedensangebot vom 12. Dezember bereit, lehnt aber eine amerikanische Vermittlung ab.
  • 30. Dezember:

1917[Bearbeiten]

Januar 1917[Bearbeiten]

  • 5. Januar:
    • Brăila wird von den Mittelmächten eingenommen.
  • 7. Januar:
    • Eine russische Offensive an der Aa beginnt (bis 9. Januar).
  • 9. Januar:
    • Schlacht von Rafah, die Türken müssen den Sinai räumen.
    • Kaiser Wilhelm II. gibt dem Drängen der OHL zum uneingeschränkten U-Boot-Krieg trotz (zurückhaltender) Bedenken Bethmann Hollwegs nach.
    • Nikolaus II. ernennt Nikolai D. Golizyn zum neuen russischen Ministerpräsidenten.
  • 10. Januar:
    • Die alliierten Regierungen antworten auf ihrer Konferenz in Rom auf Präsident Wilsons Note vom 18. Dezember. Sie verlangen von den Mittelmächten die Räumung der besetzten Gebiete, die Rückgabe Elsass-Lothringens an Frankreich, die Rückgabe Polens an Russland und die Wiederherstellung der Eigenständigkeit Belgiens, Serbiens und Montenegros.
  • 11. Januar:
    • Die Reichsregierung teilt den neutralen Staaten ihre Friedensbedingungen mit.
  • 12. Januar:
    • Die Entente-Mächte geben ihre Antwort auf den Friedensappell des US-Präsidenten vom 21. Dezember bekannt (vergleiche 10. Januar).
    • Hungerproteste vor dem Hamburger Rathaus, weitere Proteste im Steckrübenwinter folgen.
  • 14. Januar:
    • Eröffnung des Polnischen Staatsrates in Warschau
  • 15. Januar:
    • Der mexikanische Präsident Venustiano Carranza fordert den sofortigen Rückzug der US-Strafexpedition.
  • 16. Januar:
  • 17. Januar:
  • 18. Januar:
    • Präsident Wilson ordnet den Rückzug der Mexiko-Expedition an.
  • 22. Januar:
    • In einer Senatsrede fordert Präsident Wilson einen „Frieden ohne Sieg“ und ein Selbstbestimmungsrecht der Völker.
  • 23. Januar:
    • Eine deutsche Offensive gegen Riga beginnt (bis 3. Februar).
  • 31. Januar:
    • In einer Note kündigt die deutsche Regierung den USA die Aufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs zum 1. Februar an.

Februar 1917[Bearbeiten]

  • Im Verlauf des Monats eskalieren die Schwierigkeiten in der Nahrungsmittelversorgung der deutschen Bevölkerung, die durchschnittliche Tagesration sinkt auf 1000 Kilokalorien pro Tag (Durchschnittsbedarf: 2410 Kilokalorien).
  • 1. Februar:
    • Konferenz der Entente-Mächte in Petrograd
  • 3. Februar:
    • Der US-Frachter Housatonic wird durch SM U 53 versenkt.
    • Die USA brechen die Beziehungen zum Deutschen Reich ab und fordern andere neutrale Staaten zum gleichen Schritt auf.
  • 6. Februar:
    • Die Regierung Mexikos kündigt für den Fall eines Kriegseintritts der USA ihre Neutralität an.
  • 9. Februar
  • 12. Februar:
    • französisch-russischer Geheimvertrag
  • 13. Februar:
  • 19. Februar:
    • US-Diplomaten wird die durch Room 40 entschlüsselte Zimmermann-Depesche zugespielt.
  • 23. Februar:
    • Die Briten überschreiten den Tigris und erobern Kut.
  • 24. Februar:
    • Präsident Wilson erhält Kenntnis von der Zimmermann-Depesche.
  • 25. Februar:
    • Der britische Dampfer Laconia wird auf der Fahrt von New York nach Großbritannien durch SM U 50 versenkt.
  • 26. Februar:
    • Präsident Wilson spricht vor dem Kongress und kündigt die Bewaffnung von US-Handelsschiffen an.
    • anglo-französische Konferenz von Calais
  • 27. Februar:
    • Großdemonstration in Petrograd zur Eröffnung der Duma
  • 28. Februar:
    • Der Inhalt der Zimmermann-Depesche wird an die Presse gegeben.

März 1917[Bearbeiten]

  • 1. März:
  • 3. März (18. Februar):[1]
    • In den Petrograder Putilow-Werken bricht ein Streik aus.
  • 5. März:
    • Die Bewaffnung von US-Handelsschiffen beginnt.
  • 8. März (23. Februar):[1]
  • 10. März:
    • Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Militär in Petrograd, Teile der Petrograder Garnison solidarisieren sich mit den Demonstranten.
  • 11. März:
    • Nikolaus II. löst die Duma auf.
    • Bagdad wird von den Briten eingenommen.
  • 12. März (27. Februar):[1]
    • Das Parlament ergreift in Petrograd die Macht von der zaristischen Regierung. Mitwirkung der Duma an der Revolution, Konstituierung des Petrograder Sowjets („Roter Montag“).
  • 14. (1.) März:[1]
  • 15. (2.) März:[1]
  • 16. März:
    • Abschluss des Unternehmens Alberich: deutscher Rückzug auf die Siegfriedstellung (bis 19. März)
  • 17. (4.) März:[1]
  • 18. (5.) März:[1]
    • Der neue russische Außenminister Pawel Miljukow kündigt an, sein Land werde bis zum Sieg weiterkämpfen.
  • 22. März:
    • Anerkennung der Provisorischen Regierung in Russland durch die USA
  • 24. März:
    • Anerkennung der Provisorischen Regierung in Russland durch Frankreich, Großbritannien und Italien
    • geheimes Friedensangebot Karls I. an Raymond Poincaré durch seinen Schwager Prinz Sixtus von Bourbon-Parma
  • 26. März:
    • erste Schlacht um Gaza
  • 27. (14.) März:[1]
    • Der Petrograder Sowjet fordert in seinem „Aufruf an die Völker der ganzen Welt“ die Proletarier aller Länder auf, ihre Regierungen unter Druck zu setzen, damit diese möglichst bald in Friedensverhandlungen eintreten.

April 1917[Bearbeiten]

Woodrow Wilson erbittet am 2. April 1917 vom Kongress die Kriegserklärung an das Deutsche Reich
  • 2. April:
    • Das US-Repräsentantenhaus stimmt der Kriegserklärung an das Deutsche Reich zu.
  • 5. April:
    • Der US-Senat stimmt der Kriegserklärung an das Deutsche Reich zu.
  • 6. April:
    • Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an das Deutsche Reich
  • 6.–8. April:
  • 7. April:
    • Osterbotschaft des deutschen Kaisers, er stellt eine Reform des preußischen Dreiklassenwahlrechts nach dem Krieg in Aussicht.
    • Kriegserklärungen Kubas und Panamas an das Deutsche Reich
  • 9. April:
    • Die Schlacht von Arras beginnt (bis 16. Mai).
    • Abbruch der diplomatischen Beziehungen Österreich-Ungarns zu den USA
    • Lenin durchfährt auf seiner Rückreise aus der Schweiz nach Russland das Deutsche Reich.
  • 10. April:
  • 11. April:
    • Kriegserklärung des Osmanischen Reiches an die USA
  • 13. April:
  • 16. April:
    • Die Schlacht an der Aisne beginnt (bis 9. Mai). Erster Einsatz französischer Panzer.
    • Beginn von „Aprilstreiks“ im Deutschen Reich
    • Abbruch der diplomatischen Beziehungen Brasiliens zum Deutschen Reich
    • Lenin trifft in Petrograd ein.
  • 17. (4.) April:[1]
  • 19. April:
  • 20. April:
    • Raid deutscher Torpedoboote auf Dover
  • 22. April:
  • 23. April:
  • 24. April:
  • 29. April:
    • Der US-Kongress stimmt für ein allgemeines Wehrpflichtgesetz.
    • Beginn von Meutereien im französischen Heer
    • Philippe Pétain wird Chef des französischen Generalstabs.

Mai 1917[Bearbeiten]

  • 1. Mai (18. April):[1]
    • Die Miljukow-Note wird versendet, sie ist Anlass zu einer Regierungskrise in Russland.
  • 4. Mai:
    • Eine Flottille amerikanischer Zerstörer erreicht Irland.
  • 5. Mai:
    • Die Regierung Ribot gewinnt eine Vertrauensabstimmung.
  • 9. Mai:
    • Eine alliierte Frühjahrsoffensive an der Mazedonienfront beginnt.
  • 10. Mai:
  • 12. Mai (29. April):[1]
    • Die Zehnte Isonzoschlacht beginnt (bis 5. Juni).
    • Der russische Kriegsminister Alexander Gutschkow tritt zurück.
  • 14. Mai:
  • 15. (2.) Mai:[1]
  • 17. (4.) Mai:[1]
    • Leo Trotzki kehrt aus dem Exil nach Russland zurück.
  • 18. (5.) Mai:[1]
    • Regierungsumbildung in Russland, Alexander Kerenski wird neuer Kriegsminister.
    • In den USA beginnt die Wehrerfassung aller Männer zwischen 21 und 30 Jahren.
  • 19. Mai:
  • 20. Mai:
    • Die serbische Regierung zieht von Korfu nach Saloniki um.
  • 23. Mai:
  • 25. Mai:
    • erster großer Bomberangriff auf England
  • 26. Mai:
  • 28. Mai:
    • General Pershing und sein Stab verlassen die USA nach Europa.
  • 30. Mai:
    • Das Vorbereitungsfeuer bei Messines beginnt.

Juni 1917[Bearbeiten]

  • 2. Juni:
  • 3. Juni:
    • Italien proklamiert ein Protektorat über Albanien.
  • 4. Juni:
    • Der russische Kriegsminister Kerenski zwingt Michail Alexejew zum Rücktritt als Chef der Stawka, neuer Oberbefehlshaber wird Alexei Brussilow.
    • Die französische Regierung beschließt die Aufstellung einer Armee aus polnischen Exilanten („Blaue Armee“).
  • 7. Juni:
  • 10. Juni:
    • Eine italienische Offensive in Südtirol beginnt.
  • 12. Juni:
    • König Konstantin I. von Griechenland dankt unter alliiertem Druck ab. Nachfolger wird sein Sohn Alexander.
  • 13. Juni:
    • erster Gotha-Angriff auf London
  • 14. Juni:
    • Die britische Admiralität beschließt aufgrund der hohen Verluste im U-Boot-Krieg die Einführung des Konvoi-Systems.
  • 15. Juni:
  • 17. Juni:
    • erster Einsatz portugiesischer Truppen an der Westfront
  • 21. Juni:
    • Meuterei in der russischen Schwarzmeerflotte
  • 23. Juni:
  • 26. Juni:
    • Die ersten US-Kampftruppen erreichen Frankreich.
  • 27. Juni:
  • 28. Juni:
    • Ein erfolgreicher deutscher Angriff bei Verdun vereitelt eine dort geplante französische Offensive.
  • 29. Juni
    • Griechenland erklärt den Mittelmächten den Krieg.

Juli 1917[Bearbeiten]

  • 1. Juli:
  • 6. Juli:
  • 7. Juli
    • Der bisher größte Luftangriff auf London fordert 54 Tote und 190 Verwundete.
  • 9. Juli:
  • 11. Juli:
    • Hindenburg und Ludendorff fordern die Absetzung von Reichskanzler Bethmann Hollweg.
  • 12. Juli:
    • Regierungskrise im Deutschen Reich, fünf Staatssekretäre reichen ihren Rücktritt ein.
    • erster Einsatz von Senfgas durch deutsche Truppen bei Ypern
  • 14. Juli:
    • Reichskanzler Bethmann Hollweg tritt zurück. Nachfolger wird Georg Michaelis.
  • 15. Juli:
    • Die russische provisorische Regierung kündigt die Anerkennung der Unabhängigkeit der Ukraine an.
Schießerei auf dem Petrograder Newski-Prospekt am 17. (4.) Juli 1917

August 1917[Bearbeiten]

  • 1. August:
    • Alexei Brussilow wird als russischer Oberkommandierender durch Lawr G. Kornilow ersetzt.
  • 2. August:
  • 5. August:
    • Richard von Kühlmann wird Staatssekretär des Auswärtigen Amtes.
    • Leo Trotzki wird durch die Provisorische Regierung verhaftet.
    • Meutereien in der deutschen Hochseeflotte
  • 6. August:
  • 8. August:
    • Die zweite Schlacht von Oituz beginnt (bis 20. August).
  • 14. August:
    • Kriegserklärungen Chinas an das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn
  • 15. August:
    • Die Friedensnote Dès le début von Benedikts XV. wird veröffentlicht (vom 1. August).
    • In Paris wird der Polnische Nationalrat gegründet.
  • 17. August:
  • 18. August:
  • 20. August:
    • Eine französische Offensive bei Verdun beginnt.
  • 26. August
    • Rückeroberung der Höhe „Toter Mann“

September 1917[Bearbeiten]

  • 2. September:
  • 3. September:
    • Riga wird durch deutsche Truppen erobert.
  • 7. September:
    • Die Regierung Ribot tritt zurück. Die neue französische Regierung wird von Paul Painlevé gebildet.
  • 12. September:
    • Eine vorläufige polnische Verfassung tritt in Kraft.
  • 14. September:
    • Der Kornilow-Putsch ist gescheitert. Kerenski ruft die Republik aus.

Oktober 1917[Bearbeiten]

  • 8. Oktober:
    • Regierungsumbildung in Russland
  • 9. Oktober:
    • Richard von Kühlmann erklärt im Reichstag, Deutschland werde nicht auf Elsass-Lothringen verzichten.
    • Leo Trotzki wird Vorsitzender des Petrograder Sowjets.
  • 12. Oktober:
  • 15. Oktober:
    • In Polen wird der Regentschaftsrat vereidigt.
    • Mata Hari wird in Vincennes erschossen.
  • 21. Oktober:
    • Amerikanische Truppen werden zum ersten Mal an der Front eingesetzt.
  • 23. Oktober:
    • Französische Truppen beginnen eine begrenzte Offensive am Chemin des Dames, der von den Deutschen geräumt wird.
    • Louis Barthou wird französischer Außenminister.
  • 24. Oktober:
    • Die Zwölfte Isonzoschlacht beginnt (bis 12. November), sie führt zum zeitweiligen Zusammenbruch der italienischen Front.
Szene während der Flandernschlacht, 29. Oktober 1917

November 1917[Bearbeiten]

  • 1. November
  • 2. November:
  • 3. November:
    • LZ 104 startet zu einer Afrika-Mission mit Nachschubgütern für die deutsche Schutztruppe in Ostafrika.
  • 5. November:
    • Die Mittelmächte beschließen, Polen an Österreich-Ungarn anzuschließen.
  • 6. November:
    • Kanadische Truppen erobern das gänzlich zerstörte Passendale (vergleiche 26. Oktober).
  • 7. November (25. Oktober):[1]
  • 8. November:
  • 9. November:
  • 13. November:
  • 16. November:
  • 17. November:
  • 20. November:
  • 22. November:
    • Die bolschewistische Regierung bietet den Mittelmächten Waffenstillstandsverhandlungen an und beginnt mit der Veröffentlichung der zaristischen Kriegszielpläne und Geheimverträge.
  • 25. November:
  • 30. November:
    • Beginn des deutschen Gegenangriffs bei Cambrai

Dezember 1917[Bearbeiten]

Britische Soldaten am Jaffator, Jerusalem, 9. Dezember 1917
Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens mit Sowjetrussland am 15. Dezember 1917
  • 3. Dezember
    • Beginn der Verhandlungen der Mittelmächte und Sowjetrusslands über einen Separatfrieden
  • 4. Dezember:
    • finnische Unabhängigkeitserklärung
  • 5. Dezember:
    • Waffenstillstand an der Ostfront für zunächst zehn Tage (verlängert am 15. Dezember)
  • 6. Dezember:
  • 7. Dezember:
    • Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an Österreich-Ungarn
    • Gründung der Tscheka in Russland
  • 9. Dezember:
    • Britische Truppen marschieren in Jerusalem ein.
    • Waffenstillstand der Mittelmächte mit Rumänien
  • 11. Dezember:
    • Ausrufung des selbständigen Staates Litauen in Vilnius. Der Staat steht unter „deutschem Schutz“.
  • 18. Dezember:
  • 22. Dezember:
    • Beginn der Friedensverhandlungen mit Russland in Brest-Litowsk
  • 26. Dezember:
  • 31. Dezember:

1918[Bearbeiten]

Januar 1918[Bearbeiten]

  • 3. Januar:
  • 6. Januar:
    • Das Deutsche Reich erkennt die Selbständigkeit Finnlands an.
Woodrow Wilson vor dem Kongress am 8. Januar 1918
Sitzung der russischen konstituierenden Versammlung, 18. Januar 1918
  • 19. Januar:
    • Auflösung der russischen konstituierenden Versammlung durch die Bolschewiken
    • Deutschland fordert von Russland ultimativ den Verzicht auf Polen.
  • 24. Januar:
    • Deutschland und Österreich-Ungarn lehnen Wilsons 14-Punkte-Programm ab.
  • 25. Januar:
  • 27. Januar:
  • 28. Januar:
  • 31. Januar:
    • schwerer Luftangriff auf Paris
    • In Berlin wird angesichts der Streiks der verschärfte Belagerungszustand ausgerufen.

Februar 1918[Bearbeiten]

  • 3. Februar
    • Ende der Januarstreiks
  • 7. Februar:
    • Rote Truppen erobern Kiew.
  • 9. Februar:
    • Friedensvertrag zwischen den Mittelmächten und der Ukrainischen Volksrepublik („Brotfrieden“)
    • Die rumänische Regierung Brătianu tritt zurück.
  • 10. Februar:
    • Trotzki bricht nach einem deutschen Ultimatum die Brest-Litowsker Friedensverhandlungen ab und gibt die Parole „Weder Krieg noch Frieden“ aus.
  • 16. Februar:
    • Ausrufung der Republik in Litauen
  • 18. Februar:
  • 19. Februar:
  • 21. Februar:
  • 23. Februar:
    • Ultimatum der deutschen Regierung an Sowjetrussland zur Annahme der Friedensbedingungen
  • 24. Februar:
  • 25. Februar:
    • Reval wird durch deutsche Truppen eingenommen.
  • 26. Februar
    • Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk
  • 28. Februar:
    • K.u.k. Truppen rücken in die Ukraine ein.
    • Ausrufung der Republik in Estland

März 1918[Bearbeiten]

April 1918[Bearbeiten]

Britische Gasopfer während der Vierten Flandernschlacht, 10. April 1918

Mai 1918[Bearbeiten]

  • 1./2. Mai:
    • Auf der Konferenz des Obersten Kriegsrats in Abbeville erreicht Pershing die Zustimmung der Alliierten zur Aufstellung einer amerikanischen Armee in Frankreich.
  • 4. Mai:
    • Aufgrund der Abgabe von Truppen an die bedrohte Westfront sind die britischen Truppen in Palästina zum Rückzug an den Jordan gezwungen.
  • 7. Mai:
  • 8. Mai:
  • 9. Mai:
  • 20. Mai:
    • Trotzki ordnet nach mehreren Zwischenfällen an der Transsibirischen Eisenbahn die Entwaffnung der Tschechoslowakischen Legion an.
  • 24. Mai:
  • 27. Mai:
    • Der dritte Teil der deutschen Frühjahrsoffensive beginnt am Chemin des Dames.
    • Deutsche und österreich-ungarische Truppen besetzen das Donezbecken.
  • 30. Mai:
    • Deutsche Truppen bilden einen Brückenkopf über die Marne. Amerikanische Truppen werden zur Unterstützung der Franzosen in Marsch gesetzt, um bei Château-Thierry und im Wald von Belleau eingesetzt zu werden. Zahlreiche Einwohner verlassen Paris.

Juni 1918[Bearbeiten]

  • 4. Juni:
    • Die Konferenz von Batumi endet mit Gebietsverschiebungen im Kaukasusgebiet.
  • 8. Juni:
  • 9. Juni:
    • Eine weitere deutsche Offensive am Matz beginnt (bis 14. Juni).
  • 10. Juni:
    • Die SMS Szent István wird in der Adria von einem italienischen Torpedoboot versenkt.
  • 11. Juni:
    • US-Marineinfanteristen landen in Murmansk.
  • 12. Juni:
    • Tiflis wird von deutschen Truppen besetzt.
  • 13. Juni:
    • Waffenstillstand zwischen der Volksrepublik Ukraine und Sowjetrussland
  • 14. Juni:
    • Türkische Truppen besetzen Täbris.
  • 15. Juni:
  • 18. Juni:
  • 27. Juni:
  • 29. Juni:
    • US-Truppen haben die italienische Front erreicht.

Juli 1918[Bearbeiten]

August 1918[Bearbeiten]

September 1918[Bearbeiten]

  • 12. September:
  • 14. September:
    • Die alliierte Vardar-Offensive beginnt in Mazedonien (bis 29. September).
    • Österreich-Ungarn schlägt den Alliierten die Aufnahme von unverbindlichen Friedensverhandlungen vor.
  • 18. September:
  • 25. September:
    • Alliierte Truppen überschreiten die bulgarische Grenze.
  • 26. September:
  • 29. September:

Oktober 1918[Bearbeiten]

  • 1. Oktober:
    • Damaskus wird von britischen und arabischen Truppen erobert.
  • 3. Oktober:
  • 4. Oktober:
    • Noten der deutschen und österreich-ungarischen Regierung an US-Präsident Wilson, mit denen die Bedingungen eines Waffenstillstands erkundet werden sollen.
  • 5. Oktober:
    • Beschluss zur Bildung eines Nationalrats der jugoslawischen Völker in Zagreb
  • 8. Oktober:
    • Die osmanische Regierung des Großwesirs Talât Pascha tritt zurück, ihm folgt Ahmed İzzet Pascha.
    • erste Wilson-Note, in der von Deutschland die Räumung der besetzten Gebiete gefordert wird.
  • 10. Oktober:
  • 12. Oktober:
    • Antwort der Reichsleitung auf die erste Wilson-Note, Bedingungen werden akzeptiert.
    • Serbische Truppen befreien Niš.
  • 14. Oktober:
    • Die zweite Wilson-Note präzisiert die Bedingungen eines Waffenstillstands, u. a. werden demokratische Reformen gefordert.
  • 15. Oktober:
    • Tirana wird von alliierten Truppen erobert.
  • 16. Oktober:
    • Völkermanifest Karls I., in dem er eine Umorganisation der österreich-ungarischen Doppelmonarchie in einen föderativen Staat ankündigt.
  • 21. Oktober:
    • Einstellung des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs durch das Deutsche Reich
    • Ausbruch revolutionärer Unruhen in Österreich
  • 23. Oktober:
    • dritte Wilson-Note, in der indirekt die Abdankung Wilhelms II. gefordert wird
  • 24. Oktober:
  • 25./26. Oktober:
  • 26. Oktober:
  • 27. Oktober:
    • Österreich-Ungarn bietet den Alliierten Waffenstillstand und einen Sonderfrieden an.
Ungarische Revolutionäre am 31. Oktober 1918
  • 28. Oktober:
  • 29. Oktober:
    • Einheiten der Hochseeflotte im Wilhelmshaven weigern sich auszulaufen.
  • 30. Oktober:
    • Unterzeichnung des Waffenstillstands von Mudros mit dem Osmanischen Reich, wirksam ab 31. Oktober mittags
    • Der Slowakische Nationalrat stimmt gemeinsamen Staat von Tschechen und Slowaken zu.
  • 31. Oktober:
    • Alliierte Truppen nehmen Shkodra ein.

November 1918[Bearbeiten]

Novemberrevolution: Ausgabe des Vorwärts vom 9. November 1918
  • 1. November:
    • Belgrad wird von serbischen Truppen zurückerobert.
  • 3. November:
  • 5. November:
    • Note des US-Außenministers Lansing, in der die Bereitschaft der Alliierten bekundet wird, eine deutsche Waffenstillstandsdelegation zu empfangen
    • Ausbreitung der Novemberrevolution im Deutschen Reich, Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten
  • 7. November:
    • Reichskanzler Max von Baden ernennt eine Waffenstillstandsdelegation.
    • Bildung einer Revolutionsregierung in München unter Kurt Eisner, Ausrufung des Freistaates (sinngemäß: frei von Monarchie) Bayern in der Nacht zum 8. November
  • 8. November:
    • Beginn der Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne
  • 9. November:
    • Verkündung der Abdankung Wilhelms II. durch Max von Baden, Übertragung der Reichskanzlerschaft an Friedrich Ebert, Ausrufung der Republik in Deutschland
    • Aufruf zum Generalstreik in Berlin
  • 10. November:
Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens frühmorgens am 11. November 1918

Nachkriegsphase 1919—1924[Bearbeiten]

1919[Bearbeiten]

1920[Bearbeiten]

1921[Bearbeiten]

1922[Bearbeiten]

1924[Bearbeiten]

  • 27. Januar: Vertrag von Rom zwischen Italien und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Erster Weltkrieg nach Datum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s Alle Daten sind nach dem gregorianischen Kalender angegeben. Das Datum nach dem in Russland bis Februar 1918 gültigen julianischen Kalender ist bei Daten mit spezifischem Russlandbezug in Klammern vermerkt.
  2. Hubert Zeinar: Geschichte des österreichischen Generalstabes. Böhlau, Wien 2006. ISBN 3-205-77415-9. S. 548.