Chrudim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chrudim
Wappen von Chrudim
Chrudim (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Pardubický kraj
Bezirk: Chrudim
Fläche: 3320 ha
Geographische Lage: 49° 57′ N, 15° 48′ O49.95111111111115.795555555556243Koordinaten: 49° 57′ 4″ N, 15° 47′ 44″ O
Höhe: 243 m n.m.
Einwohner: 23.182 (1. Jan. 2013) [1]
Postleitzahl: 537 01
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 8
Verwaltung
Bürgermeister: Petr Řezníček (Stand: 12/2010)
Adresse: Resselovo nám. 77
537 16 Chrudim
Gemeindenummer: 571164
Website: www.chrudim-city.cz
Hauptplatz von Chrudim mit Pestsäule von 1717-34
Mydlář-Haus - heute ein Marionettenmuseum

Chrudim ist eine Stadt im ostböhmischen Pardubický kraj an der Chrudimka, mit (2001) 23.898 Einwohnern.

Geschichte[Bearbeiten]

Wahrscheinlich wurde Chrudim im 9. Jahrhundert gegründet, urkundlich erstmals im Jahr 1055 erwähnt, als dort der böhmische Fürst Břetislav I. starb. Ab dem 13. Jahrhundert war es eine Königsstadt, die zum Besitz der böhmischen Königinnen zählte. Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war es ein wichtiges regionales Zentrum. Ein Kapuzinerkloster mit der St.-Josef-Kirche wurde im Jahre 1656 gegründet. Ab Ende des 17. Jahrhunderts wurde es zu einem bekannten Wallfahrtsort (wundertätiges Salvatorbild). Seit dem 19. Jahrhundert hat es sich nicht mehr so schnell weiterentwickelt wie andere Städte der Umgebung. Heute ist die Stadt Bestandteil des Pardubický kraj.

Industrie[Bearbeiten]

Stahlrohrtürme für Windkraftanlagen, Spiritus, landwirtschaftliche Maschinen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Marionettenmuseum in einem Renaissancehaus, Reste der Stadtbefestigung, Pestsäule.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Im Ort lebten und wirkten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chrudim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Chrudim (rechts oben) und seine Umgebung um 1900 (Spezialkarte 1:75.000 der 3. Landesaufnahme)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2013 (PDF; 543 KiB)