Chrysler

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Chrysler (Begriffsklärung) aufgeführt.
Chrysler Group LLC
ChryPly Blue Pentastar.svg
Rechtsform Limited Liability Company
Gründung 6. Juni 1925 als Chrysler Motor Corporation
Sitz Auburn Hills, Michigan
Leitung Sergio Marchionne (Chairman & CEO)
Mitarbeiter 55.687 (2011)
Umsatz 54,3 Mrd. USD (2013)[1]
Branche Automobilhersteller
Produkte AutomobileVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.chryslergroupllc.com

Die Chrysler Group LLC ist ein US-amerikanischer Automobilhersteller, welcher zum Fiat Chrysler Automobiles Konzern gehört.

Geschichte[Bearbeiten]

Chrysler auf der IAA 1928
Spitze des Chrysler Building, New York. Ursprünglich für die Chrysler Corporation gebaut, gehörte das Gebäude jedoch lange Zeit der GVP-AG. Heute ist es im Besitz des Abu Dhabi Investment Council.
Chrysler-Zentrale in Auburn Hills
Das Markenlogo „Pentastar” war von 1962 bis 1998 auch auf den Fahrzeugen
Aktuelles Logo auf den Fahrzeugen

Nachdem Walter P. Chrysler 1919 als Vizechef von General Motors zurückgetreten war, nahm er ein Angebot von Willys-Overland an und wurde geschäftsführender Vizepräsident des Unternehmens. Unter seiner Führung kehrte das zuvor stark defizitäre Unternehmen in die Gewinnzone zurück. 1921 wechselte Walter P. Chrysler zur traditionsreichen Maxwell Motor Company, die nach der Fusion mit Chalmers in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. 1923 wurde die Fertigung der Chalmers-Modelle eingestellt. 1924 wurde der erste Chrysler Six vorgestellt.

1925 wurde die Chrysler Motor Corporation gegründet und Maxwell übernommen. 1928 übernahm das neue Unternehmen die Dodge Brothers Inc (ein Unternehmen, das mehr als viermal so groß wie Chrysler selbst war) und wurde damit zum drittgrößten Automobilbauer der USA. Marken des Konzerns waren bereits zu diesem Zeitpunkt: Chrysler, Dodge, Imperial, DeSoto und Plymouth.

Gegen Ende der 1950er-Jahre begann Chrysler, seinen Einflussbereich auf Europa auszuweiten. Ab 1957 erwarb das Unternehmen Anteile an der französischen Firma Simca von Ford, 1963 besaß Chrysler 63 Prozent an Simca. Zwischen 1964 und 1967 übernahm Chrysler sukzessive die Mehrheit an der niedergehenden britischen Rootes-Gruppe, die die Automarken Hillman, Sunbeam, Singer und Humber sowie die Lkw-Marken Karrier und Commer herstellte.[2] 1967 erwarb Chrysler die Mehrheit am spanischen Lkw-Hersteller Barreiros Diesel SA. 1978 musste Chrysler die europäischen Aktivitäten aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten an Peugeot verkaufen.

1979 stand das Unternehmen vor dem Konkurs. Am 7. September beantragte es 1,5 Milliarden USD in Bürgschaften von der US-Bundesregierung, um den Konkursfall abwenden zu können. Gleichzeitig wurde Lee Iacocca, der bisher dem Vorstand von Ford Motor Company angehörte, als CEO von Chrysler eingesetzt. Dieser erwies sich als fähiger Öffentlichkeitssprecher für die Firma und erschien persönlich in Fernsehwerbespots, bei denen er den Zuschauern riet: „Wenn Sie ein besseres Auto finden, kaufen Sie es!” Er wurde zu einer Symbolfigur für Japan-bashing und den Stolz auf US-amerikanische Produkte. Sein Buch Talking Straight war eine Replik auf das Buch Made in Japan von Akio Morita.

Widerstrebend verabschiedete der US-Kongress am 20. Dezember 1979 ein Gesetz „Chrysler Corporation Loan Guarantee Act of 1979” (Public Law 96-185), das am 7. Januar 1980 von US-Präsident Jimmy Carter unterschrieben wurde. Mitarbeiter und Vertragshändler von Chrysler hatten zuvor in jedem einzelnen Kongressbezirk Lobbyarbeit geleistet, weil sie Angst um den Verlust ihrer Existenz hatten.

Mit der Plattformstrategie der Chrysler K-Cars kam Anfang der 1980er Jahre der Erfolg zurück. Ab 1982 machte Chrysler wieder Gewinn.[3] 1984 begründete der Chrysler Voyager zeitgleich mit dem Renault Espace das Marktsegment der Minivans. 1987 erwarb Chrysler die American Motors Corporation, wodurch auch die Marke Jeep in den Besitz von Chrysler überging. Zum Jahresende 1992 schied Iacocca aus und Robert Eaton wurde sein Nachfolger.[4]

Fusion mit Daimler-Benz[Bearbeiten]

Im November 1995 wurde bekannt, dass sich Daimler-Benz intensiv um eine Kooperation mit Chrysler bemühte.[5] Chrysler hatte damals über 7 Milliarden US-Dollar Rücklagen erwirtschaftet.[6] Am 18. September 1998 beschlossen die Aktionäre beider Unternehmen den Zusammenschluss zur DaimlerChrysler AG. Die Aktionäre der 121.000 Mitarbeiter zählenden Chrysler Inc. wurden zu 42 % an ihr beteiligt.[7]

Im ersten vollen Geschäftsjahr trug Chrysler mit über 5 Milliarden US-Dollar rund die Hälfte zum Konzerngewinn bei.[8] Zu Beginn des folgenden Jahres verließ Eaton vorzeitig als letzter Amerikaner den Vorstand des Konzerns, der als Merger of Equals („Zusammenschluss unter Gleichen“) propagiert worden war.[9] Im Herbst sagte Konzernchef Jürgen Schrempp, diese Formulierung sei nur vorgeschoben gewesen, was zu einer Klage führte.[10] Der Gewinn bei Chrysler war mittlerweile eingebrochen, und Dieter Zetsche löste James Holden als Chef ab. Die Jahre 2000, 2001 und 2003 schloss Chrysler mit Verlust ab, die Jahre 2002, 2004 und 2005 mit Gewinn.[11] Als das Geschäftsjahr 2006 erneut mit Verlust abgeschlossen wurde, stellte Zetsche, der inzwischen Konzernchef war, Chrysler am 14. Februar 2007 zur Disposition.

Am 14. Mai 2007 wurde der Teilverkauf von Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus Capital Management bekannt gegeben. Am 3. August 2007 wurde er abgeschlossen. Aus der DaimlerChrysler AG entstanden die Chrysler LLC und die Daimler AG.[12] Robert Nardelli wurde zum Geschäftsführer von Chrysler ernannt. Die Daimler AG behielt eine 19,9-prozentige Minderheitsbeteiligung an Chrysler.

Insolvenz und anschließender Einstieg von Fiat[Bearbeiten]

Infolge der Finanzkrise ab 2007 brach der Umsatz von Chrysler im Jahr 2008 um 30 % gegenüber dem Vorjahr ein, so stark wie bei keinem anderen Automobilhersteller in den Vereinigten Staaten.[13] Am 18. November 2008 erbat Chrysler staatliche Gelder, um nicht zahlungsunfähig zu werden.[14] Der Haupteigentümer Cerberus verlangte von Daimler nachträglich ein Entgelt für die Übernahme von Chrysler.[15] Am 19. Dezember 2008 gewährte der scheidende US-Präsident Bush 4 Milliarden US-Dollar mit der Auflage, bis Ende März 2009 einen Sanierungsplan aufzustellen.[16] Im Januar 2009 unterzeichneten Chrysler und Fiat eine Absichtserklärung, eine Allianz eingehen zu wollen.[17] Chrysler beanspruchte weitere Kredite, doch die neue US-Regierung machte sie von einer Umschuldung und einer Lohnsenkung auf das Niveau anderer Automobilhersteller abhängig.[18] Die United Auto Workers stimmten dem zu, und Daimler schied gegen den Verzicht auf Darlehensrückzahlungen schließlich am 27. April aus der Eigentümergemeinschaft aus.[19] Die Verhandlungen mit Banken und Hedgefonds, denen Chrysler insgesamt rund 6,9 Milliarden US-Dollar schuldete, scheiterten am 29. April aber endgültig.[20] Am 30. April 2009 kündigte US-Präsident Obama an, dass Chrysler nach Chapter 11 Schutz vor seinen Gläubigern suchen werde, was unmittelbar danach geschah.[21]

Chrysler stellte augenblicklich in allen 23 Werken die Produktion ein.[22] Der Pensionsfonds der Belegschaft sollte gegen den Verzicht auf 57 % seiner Ansprüche neuer Mehrheitseigentümer werden und Fiat gegen Technologietransfer 20 % erhalten.[23] 20 Gläubiger zogen dagegen vor Gericht.[22] Erst nach einer Entscheidung des obersten Gerichtshofs konnte am 10. Juni 2009 der Vertrag unterzeichnet werden, der aus der Chrysler LLC die Chrysler Group LLC machte, Fiat den Anteil von 20 % an ihr verschaffte und den Chef von Fiat auch zu dem von Chrysler machte.[24] Am 29. Juni lief die Produktion wieder an.[25]

Der Chairman & CEO Sergio Marchionne stellte am 4. November 2009 seine Pläne für die nächsten fünf Jahre vor, Chrysler nur noch sieben statt elf Plattformen herstellen zu lassen.[26] Die Kompaktklasse solle mit dem Fiat 500 und einer weiteren Plattform von Fiat erschlossen werden.[27]

Im Herbst 2010 beschloss Fiat, die Marken Chrysler und Lancia zusammenzulegen. Die beiden Marken arbeiten daraufhin nunmehr zusammen und entwickeln ein gemeinsames Portfolio. Der Vertrieb der gemeinsamen Fahrzeug-Palette wurde geografisch aufgeteilt: Chrysler übernahm den Vertrieb in den englischsprachigen Ländern (inkl. Großbritannien und Irland) sowie außerdem in Russland, der Vertrieb in den übrigen Ländern (vornehmlich Europa) wurde von Lancia übernommen. Im Juni 2011 wurde der Vertrieb der Marke Lancia aus dem gemeinsamen Vertrieb mit Fiat herausgelöst, ein Teil der Händler wurde übernommen und mit den bisherigen Chrysler-Händlern zusammengelegt. Ein Teil der neuen Modellpalette in Europa stammte aus den USA, der Vertrieb dieser Modelle erfolgte aber unter dem Markennamen Lancia.[28]

Im Februar 2012 verkaufte die Chrysler-Gruppe in ihrem Heimatmarkt USA 133.521 Fahrzeuge (40% mehr als im Februar 2011). US-Verkaufschef Reid Bigland begründete diesen Anstieg mit der Einführung Kraftstoff sparender Fahrzeugmodelle.[29]

Im Januar 2014 gab der Fiat-Konzern bekannt, dass er die übrigen Anteile der Chrysler Group LLC von VEBA Trust aufgekauft habe. Die Chrysler Group LLC und all seine Marken sind nun zu 100 Prozent im Besitz des Fiat-Konzerns.

Marken der Chrysler LLC[Bearbeiten]

Aktuelle Fahrzeugmarken[Bearbeiten]

Nicht genutzte Marken der Chrysler LLC[Bearbeiten]

Die Chrysler LLC ist im Besitz weiterer Marken, die nicht mehr produziert und vertrieben werden, unter anderem:

Zeitleisten[Bearbeiten]

Marken von Chrysler[Bearbeiten]

Zeitleiste der Chrysler-Automobilmarken von 1886 bis heute
Konzern Chrysler Motor Corporation Daimler Chrysler Chrysler LLC
Marke Gruppe 1880 1890 1900 10er 20er 30er 40er 50er 60er 70er 80er 90er 2000
Chrysler Maxwell Chrysler
Imperial
Fargo
Dodge
Plymouth
DeSoto
Simca Chrysler-Simca Talbot-Simca
Talbot/Talbot Rootes Talbot STD Talbot-Lago
Sunbeam Sunbeam Sunbeam-Talbot Sunbeam
Hillman Chrysler Talbot
Humber
Singer
Commer Dodge
Karrier Dodge
Barreiros
Nash/Rambler AMC Jeffery Nash Rambler AMC
Hudson/AMC Hudson AMC
Eagle AMC Eagle Eagle
Willys/Jeep Willys Jeep
Lamborghini
Mercedes-Benz Daimler-
Benz
Mercedes Mercedes-Benz
Benz
Freightliner Consolodated Freightways White Freightliner Freightliner
Sterling Sterling Sterling-White Sterling
Setra Kässbohrer Kässbohrer Setra Setra
Maybach
Western Star White Western Star Western Star
smart
Fuso
GEM
  •  Automobilmarke einer eigenständigen Firma vor Übernahme durch Chrysler, ggf. vorher schon in anderen Bereichen tätig
  •  Automobilmarke einer Firma, die mehrheitlich zu Chrysler gehört, oder zu einer Gruppe, die von Chrysler übernommen wurde, bzw. mit der Chrysler zusammenging
  •  Automobilmarke von Chrysler oder DaimlerChrylser
  •  Automobilmarke verkauft, bzw. nach Trennung nicht mehr zu Chrysler gehörend

Modelle der fünf Hauptmarken 1980/1990[Bearbeiten]

Zeitleiste der Chrysler-Modelle 1970 bis heute
Typ 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3
Untere Mittelklasse Le Baron
Town & Country
Mittelklasse Newport E-Class LeBaron GTS LeBaron Cirrus Sebring 200
Fifth Avenue Concorde PT Cruiser
Obere Mittelklasse New Yorker 300M 300 300
Town & Country Imperial LHS
Oberklasse Executive
Sportwagen Laser Conquest Prowler Crossfire
Cabrio / Coupé / GT Cordoba LeBaron Coupe Sebring Coupe
LeBaron Cabrio Sebring Cabrio 200 Cabrio
TC
Crossover SUV Pacifica
SUV Aspen
Van TEVan Voyager
T&C Town & Country
Zeitleiste der Dodge- und Ram-Modelle von 1970 bis heute
Typ 70er 80er 90er 2000er 2010er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Kleinwagen Omni
024 Charger
Colt Colt
Kompaktklasse 400 Shadow Neon Caliber Dart
Mittelklasse Dart Aspen Aries
Magnum Mirada 600 Spirit Stratus Avenger
Coronet Diplomat Dynasty
Full-Size Cars Monaco Monaco Monaco St. Regis Monaco Intrepid Magnum
Polara Charger
Kompakt-Sportwagen Daytona Avenger SRT-4
Sportwagen Charger
Challenger Arrow Challenger Conquest Stealth Challenger
Super Bee Viper Viper
Crossover-SUVs Journey
SUVs Raider Nitro
Ramcharger Durango Durango Durango
Pickups Rampage Dakota Dakota Dakota Dakota
D-50 Ram 50
D-Serie Ram Ram Ram Ram Ram
Ram SRT-10
Vans Colt Vista
Caravan Caravan & Grand Caravan Caravan & Grand Caravan Caravan & Grand Caravan Caravan & Grand Caravan Grand Caravan
Kleintransporter Tradesman Ram Van/Ram Wagon
Sprinter Sprinter
Zeitleiste der Plymouth-Modelle von 1960 bis 2001
Typ 60er 70er 80er 90er 2000er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1
Kleinwagen Cricket Horizon
Horizon TC3 Turismo
Colt
Kompaktklasse Arrow Sundance Neon
Colt
Valiant Volaré Reliant
Mittelklasse Belvedere Caravelle Acclaim Breeze
Satellite Fury Gran Fury
Full-Size Savoy
Belvedere
Fury Gran Fury Gran Fury
Sportwagen Duster Sapporo Laser
Barracuda
Road Runner Conquest Prowler
GTX
SUV Trailduster
Pickup Arrow Truck Scamp
Van Voyager
Zeitleiste der Eagle-Modelle von 1987 bis 1998
Typ 1980er 1990er
7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Kompaktklasse Vista (C10)
Summit (C60) Summit (CB0)
Mittelklasse Medallion (R21) 2000 GLX (E30)
Obere Mittelklasse Premier (R25) Vision
Sportwagen Talon (D20) Talon (D30)
SUV Wagon
Van Vista Wagon (N11) Summit Wagon (N30)
  •  Von AMC weitergeführtes Modell
  •  Von AMC weitergeführtes Modell auf Renault-Basis
  •  Auf Basis von Modellen von Mitsubishi
  •  Einziges Modell auf Plattform des Chrysler-Konzerns
Zeitleiste der zivilen Jeep-Modelle von 1945 bis heute
Mutterkonzern Willys-Overland Motors Kaiser Motors American Motors Corporation Chrysler Corporation DaimlerChrysler AG Chrysler LLC
Hersteller Willys Motor Company Kaiser Jeep Corporation Jeep Corporation Jeep Eagle Division Jeep Division
Typ 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
Geländewagen CJ-2A CJ-3A CJ-3B CJ-7 Wrangler (YJ) Wrangler (TJ) Wrangler (JK)
CJ-5
CJ-6
SUV Compass (MK)
Patriot (MK)
Jeepster (VJ) Jeepster Commando (C-101) Commando (C-104) Cherokee (XJ) Cherokee/ Liberty (KJ) Cherokee/ Liberty (KK) Cherokee
Station Wagon Wagoneer / Cherokee (SJ) Grand Wagoneer (SJ) Grand Cherokee (ZJ) Grand Cherokee (WJ) Grand Cherokee (WK) Grand Cherokee (WL)
Commander (XK)
Pickup Truck CJ-8/CJ-10 Comanche (MJ)
Gladiator (SJ) Pickup (J-Serie)/Honcho
Lieferwagen DJ-3A DJ-5/6
FJ-3/3A
Truck FC-150/FC-170

Modelle der Marke Chrysler[Bearbeiten]

Chrysler 52 (1927)
Chrysler Imperial Airflow Serie CX (1934)
Chrysler Windsor Coupé (1940)
Chrysler New Yorker (1954)
Chrysler 300 GC-S (1966)
Chrysler Newport Coupé (1971)
Chrysler Town&Country Wagon (1977)
Chrysler Daytona (1984)
Chrysler LeBaron Convertible (1989)
Chrysler Voyager (1992)
Chrysler LHS (1995)
Chrysler Concorde (1998)
Chrysler PT Cruiser (2003)
Chrysler Sebring (2007)
Chrysler 300 (2011)

Die Marken- und Modellgeschichte wird im Walter P. Chrysler Museum dokumentiert.

Modelle nach Baujahr[Bearbeiten]

Baujahr Modelle
1924 B-70
1925 B-70
1926 F-58, G-70, Imperial E-80
1927 Serie 50, Serie 60, Serie 70, Imperial 80
1928 Serie 52, Serie 62, Serie 72, Imperial 80L
1929 Serie 65, Serie 75, Imperial 80L
1930 Serie 66, Serie 70, Serie 77, Serie CJ, Imperial IMP
1931 Serie 66, Serie 70, Serie CD, Imperial CG, Serie CM
1932 Serie 70, Serie CD, Imperial CG, Serie CH, Serie CI, Imperial CL, Serie CP
1933 Imperial CL, Serie CO, Imperial CQ, Royal CT
1934 Serie CA, Serie CB, Aiflow CU, Imperial Airflow CV, Custom Imperial Airflow CW, Custom Imperial Airflow CX
1935 Custom Imperial Airflow CW, Airstream Deluxe CZ, Airflow C1, Imperial Airflow C2, Imperial Custom Airflow C3, Airstream C6
1936 Custom Imperial Airflow CW, Airstream C7, Airstream Deluxe C8, Airflow C9, Imperial Airflow C10, Custom Imperial Airflow C11
1937 Custom Imperial Airflow CW, Imperial C14, Imperial Custom C15, Royal C16, Airflow C17
1938 Royal C18, Imperial C19, New York Special C19, Imperial Custom C20
1939 Royal C22, Royal Windsor C22, Saratoga C23, New Yorker C23, Imperial C23
1940 Royal C25, Windsor C25, Highlander C25, Traveller C26, Saratoga C26, Highlander C26, New Yorker C26, Crown Imperial C27
1941 Royal C28, Windsor C28, Highlander C28, Saratoga C30, Highlander C30, New Yorker C30, Crown Imperial C33
1942 Royal C34, Windsor C34, Saratoga C36, New Yorker C36, Crown Imperial C37
1943 keine Fertigung
1944 keine Fertigung
1945 keine Fertigung
1946 Royal C38S, Windsor C38W, Saratoga C39K, New Yorker C39N, Crown Imperial C40
1947 Royal C38S, Windsor C38W, Saratoga C39K, New Yorker C39N, Crown Imperial C40
1948 Royal C38S, Windsor C38W, Saratoga C39K, New Yorker C39N, Crown Imperial C40
1949 Royal C45S, Windsor C45W, Saratoga C46K, New Yorker C46N, Imperial C46-2, Crown Imperial C47
1950 Royal C48S, Windsor C48W, Saratoga C49K, New Yorker C49N, Crown Imperial C50
1951 Windsor C51, Windsor Deluxe C51-2, Saratoga C55, New Yorker C52, Imperial C54, Crown Imperial C53
1952 Windsor C51, Windsor Deluxe C51-2, Saratoga C55, New Yorker C52, Imperial C54, Crown Imperial C53
1953 Windsor C60-1, Windsor Deluxe C60-2, New Yorker C56-1, New Yorker Deluxe C56-2, Imperial C58, Crown Imperial C59
1954 Windsor Deluxe C62, New Yorker C63-1, New Yorker Deluxe C63-2, Imperial C64, Crown Imperial C66
1955 Windsor Deluxe C67, New Yorker Deluxe C68, C-300
1956 Windsor C71, New Yorker C72, 300B
1957 Windsor C75-1, Saratoga C75-2, New Yorker C76, 300C
1958 Windsor LC1-L, Saratoga LC2-M, New Yorker LC3-H, 300D
1959 Windsor MC1-L, Saratoga MC2-M, New Yorker MC3-H, 300E
1960 Windsor PC1-L, Saratoga PC2-M, New Yorker PC3-H, 300F
1961 Newport RC1-L, Windsor RC2-M, New Yorker RC3-H, 300G
1962 Newport SC1-L, 300 Sport SC2-M, New Yorker SC3-H, 300H, Valiant R
1963 Newport TC1-L, 300 Sport TC2-M, New Yorker TC3-H, 300J, Valiant S
1964 Newport VC1-L, 300 VC2-M, New Yorker VC3-H, 300K, Valiant AP5
1965 Newport AC1-L, 300 AC2-M, New Yorker AC3-H, 300L, Valiant AP5
1966 Newport BC1-L, 300 BC2-M, New Yorker BC3-H, Valiant AP6
1967 Newport CC1-E, Newport Custom CC1-L, 300 CC2-M, New Yorker CC3-H, Valiant VC
1968 Newport DC1-E, Newport Custom DC1-L, 300 DC2-M, New Yorker DC3-H, Valiant VE
1969 Newport EC-E, Newport Custom EC-L, 300 EC-M, New Yorker EC-H, Town & Country EC-P, Valiant VE
1970 Newport EC-E, Newport Custom FC-L, 300 FC-M, New Yorker FC-H, Town & Country FC-P, Valiant VF
1971 Newport / Newport Royal GC-E, Newport Custom GC-L, 300 GC-S, New Yorker GC-H, Town & Country GC-P, Valiant VG
1972 Newport Royal HC-L, Newport Custom HC-M, New Yorker HC-H, New Yorker Brougham HC-S, Town & Country HC-P, Valiant VH
1973 Newport 3C-L, Newport Custom 3C-M, New Yorker 3C-H, New Yorker Brougham 3C-S, Town & Country 3C-P, Valiant VH
1974 Newport 4C-L, Newport Custom 4C-M, New Yorker 4C-H, New Yorker Brougham 4C-S, Town & Country 4C-P, Valiant VJ
1975 Newport 5C-L, Newport Custom 5C-M, New Yorker 5C-H, New Yorker Brougham 5C-S, Town & Country 5C-P, Valiant VJ
1976 Avenger, Cordoba, Newport 6C-L, Newport Custom 6C-M, New Yorker 6C-H, Sigma, Town & Country 6C-P, Valiant VK
1977 Avenger, Cordoba, LeBaron, New Yorker 7C-H, Sigma, Town & Country 7C-P, Valiant CL
1978 Avenger, Cordoba, LeBaron, New Yorker 8C-H, Sigma, Valiant CL
1979 Avenger, Cordoba, LeBaron, New Yorker, Sigma, Valiant CM
1980 Cordoba, LeBaron, New Yorker, Sigma, Valiant CM
1981 Cordoba, LeBaron, New Yorker, Valiant CM
1982 Cordoba, LeBaron, New Yorker
1983 Cordoba, E Class, Executive, Fifth Avenue, Laser, LeBaron, New Yorker
1984 Daytona, E Class, ES, Executive, Fifth Avenue, Laser, LeBaron, New Yorker
1985 Daytona, ES, Executive, Fifth Avenue, Laser, LeBaron, LeBaron GTS, New Yorker
1986 Daytona, ES, Executive, Fifth Avenue, Laser, LeBaron, LeBaron GTS, New Yorker
1987 Conquest, Daytona, ES, Fifth Avenue, LeBaron, LeBaron GTS, New Yorker
1988 Conquest, Daytona, Dynasty, ES, Fifth Avenue, LeBaron, LeBaron GTS, New Yorker
1989 Conquest, Daytona, Dynasty, ES, Fifth Avenue, LeBaron, LeBaron GTS, New Yorker, Saratoga, TC
1990 Daytona, Dynasty, ES, Fifth Avenue, Imperial, LeBaron, New Yorker, Saratoga, TC
1991 Daytona, Dynasty, Grand Voyager, Imperial, LeBaron, New Yorker, Saratoga, TC, Voyager
1992 Daytona, Dynasty, Grand Voyager, Imperial, LeBaron, New Yorker, Saratoga, Voyager
1993 Concorde, Daytona, Dynasty, Grand Voyager, Imperial, LeBaron, New Yorker, Saratoga, Vision, Voyager
1994 Concorde, Grand Voyager, Imperial, LeBaron, LHS, Neon, New Yorker, Saratoga, Vision, Voyager
1995 Cirrus, Concorde, Grand Voyager, LeBaron, LHS, Neon, New Yorker, Saratoga, Stratus, Vision, Voyager
1996 Cirrus, Concorde, Grand Voyager, LHS, Neon, New Yorker, Sebring, Stratus, Vision, Voyager
1997 Cirrus, Concorde, Grand Voyager, LHS, Neon, New Yorker, Sebring, Stratus, Vision, Voyager
1998 Cirrus, Concorde, Grand Voyager, LHS, Neon, Sebring, Stratus, Voyager
1999 300M, Cirrus, Concorde, Grand Voyager, LHS, Neon, Sebring, Stratus, Voyager
2000 300M, Cirrus, Concorde, Grand Voyager, LHS, Neon, PT Cruiser, Sebring, Stratus, Voyager
2001 300M, Concorde, LHS, Neon, Prowler, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2002 300M, Concorde, Prowler, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2003 300M, Concorde, Crossfire, Pacifica, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2004 300/300C, 300M, Concorde, Crossfire, Pacifica, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2005 300/300C, Crossfire, Pacifica, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2006 300/300C, Crossfire, Pacifica, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2007 300/300C, Aspen, Crossfire, Pacifica, PT Cruiser, Sebring, Voyager
2008 300/300C, Aspen, Grand Voyager, PT Cruiser, Sebring
2009 300/300C, Aspen, Grand Voyager, PT Cruiser, Sebring
2010 300/300C, Grand Voyager, PT Cruiser, Sebring
2011 300/300C, Grand Voyager, 200, 200 Convertible

Literatur[Bearbeiten]

  •  James T. Lenzke (Hrsg.): Standard Catalog of Chrysler 1914–2000. 2. Auflage. Krause Publications, Iola/Wisconsin 2000, ISBN 0-87341-882-4.
  • Joachim Kuch: Typenkompaß Chrysler Personenwagen und Jeep seit 1945. 1. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-613-01981-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Handelsblatt, Nr. 136 vom 18./19./20. Juli 2014, S. 7.
  2. Whisler, Timothy R.:The British Motor Industry, 1945–1994: A Case Study in Industrial Decline. Oxford University Press, Oxford, 1999. S. 91.
  3. Comeback des Autopapstes. In: Der Spiegel. 20. Juli 2005, abgerufen am 3. April 2010.
  4. New Chrysler chief says he's no Lee Iacocca. In: The Baltimore Sun. 17. März 1992, abgerufen am 3. April 2010.
  5. Heftiger Flirt mit Chrysler. In: Der Spiegel. 13. November 1995, abgerufen am 3. April 2010.
  6. Hang zum Spiel. In: Der Spiegel. 24. April 1995, abgerufen am 3. April 2010.
  7. Theodor Baums: Globalisierung und deutsches Gesellschaftsrecht: Der Fall Daimler - Chrysler. Abgerufen am 3. April 2010 (PDF; 21 KB).
  8. DaimlerChrysler Geschäftsbericht 1999. In: Daimler AG. Abgerufen am 3. April 2010 (PDF; 4,49 MB).
  9. Eaton to Retire From DaimlerChrysler. In: The New York Times. 27. Januar 2000, abgerufen am 3. April 2010.
  10. Ein teures Geständnis. In: Die Zeit. 30. November 2000, abgerufen am 3. April 2010.
  11. DaimlerChrysler - Geschichte einer gescheiterten Verbindung. In: Die Welt. 20. Mai 2007, abgerufen am 3. April 2010.
  12. DaimlerChrysler AG: DaimlerChrysler schließt Transaktion zur Mehrheitsabgabe von Chrysler an Cerberus ab Pressemitteilung, 3. August 2007
  13. Auto sales plunge again in December. In: Time Warner. 5. Januar 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  14. Big Three CEOs Flew Private Jets to Plead for Public Funds. In: American Broadcasting Company. 19. November 2008, abgerufen am 3. April 2010.
  15. Daimler und Cerberus streiten über Chrysler-Aktien. In: Die Welt. 26. November 2008, abgerufen am 3. April 2010.
  16. Bush Aids Detroit, but Hard Choices Wait for Obama. In: The New York Times. 19. Dezember 2008, abgerufen am 3. April 2010.
  17. Fiat und Chrysler wollen gemeinsam die Welt erobern. In: Handelsblatt. 20. Januar 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  18. Chrysler: Mehr Hilfe nötig, mehr Stellen weg. In: Handelsblatt. 18. Februar 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  19. Daimler trennt sich von Rest-Anteil an Chrysler. In: Der Spiegel. 27. April 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  20. Gläubiger wollen Insolvenz anfechten. In: Süddeutsche Zeitung. 1. Mai 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  21. Fiat steigt bei Chrysler ein. In: Der Spiegel. 30. April 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  22. a b Bei Chrysler stehen die Bänder still. In: Handelsblatt. 1. Mai 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  23. Neil King Jr., Jeffrey McCracken: Chrysler Pushed Into Fiat's Arms. In: The Wall Street Journal. 1. Mai 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  24. Insolventer Autobauer: Fiat besiegelt Allianz mit Chrysler. In: Der Spiegel. 10. Juni 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  25. Produktion bei Chrysler wieder angelaufen. In: Motor Presse Stuttgart. 30. Juni 2009, archiviert vom Original am 4. Januar 2011, abgerufen am 3. April 2010.
  26. Andre Tauber, Matthias Ruch: Sergio Marchionne, mutig wie einst John Wayne. In: Financial Times Deutschland. 4. November 2009, archiviert vom Original am 6. November 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  27. Sebastian Viehmann: Was vom Ami übrig bleibt. In: Süddeutsche Zeitung. 30. November 2009, abgerufen am 3. April 2010.
  28. Tom Grünweg: Fiat baut um: Chrysler heißt jetzt Lancia. In: Spiegel Online. 28. Oktober 2010, abgerufen am 28. Oktober 2010.
  29. Chrysler steigert US-Absatz um 40 Prozent. 1. März 2012, abgerufen am 8. März 2012.