Chrysler Comprehensive Compensation System

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Begründung: Vorlage:Löschantragstext/Dezember Ein unternehmensinternes IT-Projekt scheitert ohne nennenswerte öffentliche Beachtung. Irrelevant. --gdo 19:35, 18. Dez. 2014 (CET)


Das Chrysler Comprehensive Compensation System (C3) war ein Software-Projekt bei Chrysler.

Das von 1995 bis 2000 dauernde Projekt beschäftigte sich mit der zentralen Bereitstellung eines neuen Programmes zur Gehaltsabrechnung, und sollte verschiedene, parallel genutzte, alte Programme ablösen. Technisch basierte das Produkt hauptsächlich auf Smalltalk. C3 erlang allgemeine Berühmtheit, weil in dessen Verlauf Extreme Programming (XP) und Standards wie Unit-Testing erfunden wurde. Einer der Projektbeteiligten war Kent Beck.

Das C3-Projekt wurde ursprünglich nach dem Wasserfallmodell und mit der Hilfe eines externen Dienstleisters umgesetzt. Nachdem nach knapp einem Jahr kein wesentlicher Fortschritt zu verzeichnen war, wurde der Entwicklungsansatz geändert. Nach dem Zusammenschluss der Unternehmen Daimler-Benz und Chrysler zu DaimlerChrysler im Jahr 2000 wurde es eingestellt. Es wurde zwar eine lauffähige Software bereitgestellt, allerdings nicht in sämtlichen zu Beginn geplanten Ausbaustufen. Während des Projektes gab es Schwierigkeiten den vor Ort vorhandenen Kundenrepräsentanten zu ersetzen, nachdem dieser nach einem Burnout ausgeschieden sein soll. Ferner wurden die Anforderungen häufig gewechselt und die Kommunikation gestaltete sich aufgrund der Mitarbeiterfluktuation schwierig. Die Einstellung des Projektes wurde damit begründet, dass das Management das Interesse an dem Projekt verloren hatte [1][2].

Anderen Quellen zufolge stellte das erfolgreiche Projekt eine zuverlässige, kostengünstige und erweiterbare Software bereit. Neue Mitarbeiter konnten schnell integriert werden. Das System war drei Jahre produktiv und bis zum Schluss sowohl ein technischer als auch wirtschaftlicher Erfolg. Eingestellt wurde es aus zwei Gründen: Es wurde in Smalltalk entwickelt, obwohl Java in dieser Zeit ungemein an Popularität und Verbreitung gewann. Das Unternehmen wollte kein System weiterentwickeln, das auf einer selten genutzten Sprache wie Smalltalk aufbaute. Der andere Grund wäre die Finanzierung: Zunächst wurde das Projekt als Pilotprojekt für objektorientierte Technologien direkt von der IT-Abteilung finanziert. Der Bitte der IT an andere Abteilungen die Finanzierung für spätere Ausbaustufen zu übernehmen wurde nicht entsprochen. Das Projekt wurde daraufhin eingestellt [3].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Chrysler Comprehensive Compensation System Wiki: C3 Wiki (englisch), 16. Juni 2006
  2. Keefer, AVOCA GmbH: Extreme Programming Considered Harmful for Reliable Software Development 2.0 (PDF, englisch; 104 kB), September 2007
  3. Kent Beck, Cynthia Andres: Extreme Programming Explained. Embrace Change. 2nd Edition, Addison-Wesley, Dezember 2004, ISBN 0-321-27865-8