Chu Ching-wu

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Chu Ching-wu

Chu Ching-wu (auch Paul Chu; chinesisch 朱經武Pinyin Zhū Jīngwǔ; * 12. Februar 1941 in Changsha, Hunan, Republik China) ist ein US-amerikanischer Physiker chinesischer Herkunft.

Chu verbrachte seine Kindheit in Taiwan und erhielt 1962 den BSc an der Cheng-Kung-Nationaluniversität. 1965 erhielt er den MSc an der Fordham University und den Ph.D. 1968 an der University of California, San Diego. Nach zwei Jahren Forschungsarbeit bei den Bell Laboratories wurde Chu 1970 Assistenzprofessor für Physik an der Cleveland State University und bis 1975 Professor. Seit 1979 ist er Professor an der University of Houston. Von 2001 bis 2009 war Chu Präsident der Hong Kong University of Science and Technology.

Seine Forschungsgebiete sind Supraleitung, Magnetismus und Dielektrikum.

Zusammen mit Maw-Kuen Wu entdeckte er 1987 Supraleitung in Yttrium-Barium-Kupferoxid über 77 Kelvin.[1]

Er ist mit der Tochter von Shiing-Shen Chern verheiratet.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. M. K. Wu, J. R. Ashburn, C. J. Torng, P. H. Hor, R. L. Meng, L. Gao, Z. J. Huang, Y. Q. Wang, and C. W. Chu: Superconductivity at 93 K in a new Mixed-Phase Y-Ba-Cu-O Compound System at Ambient Pressure. In: Phys. Rev. Lett.. 58, Nr. 9, 1987, S. 908–910. Bibcode: 1987PhRvL..58..908W. doi:10.1103/PhysRevLett.58.908. PMID 10035069.
  2. Comstock Prize in Physics. Abgerufen am 9. Oktober 2012 (englisch).
  3. National Science Foundation - The President's National Medal of Science. Abgerufen am 9. Oktober 2012 (englisch).
  4. Book of Members, 1780–2010: Chapter C. Abgerufen am 9. Oktober 2012 (PDF; 1,1 MB, englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

  • Ching Chu auf der Seite der University of Houston
Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Chu ist hier somit der Familienname, Ching-wu ist der Vorname.