Chuka

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Dieser Artikel beschreibt den Film. Für den Fußballspieler siehe Chuka (Fußballspieler).
Filmdaten
Deutscher Titel Chuka
Originaltitel Chuka
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1967
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Gordon Douglas
Drehbuch Richard Jessup
Produktion Jack Jason
Rod Taylor
Musik Leith Stevens
Kamera Harold Stine
Schnitt Robert Wyman
Besetzung

Chuka ist ein US-amerikanischer Western des Regisseurs Gordon Douglas aus dem Jahre 1967. Ein Alternativtitel lautet Alleingang am Fort Clendennon. Das Drehbuch schrieb Richard Jessup nach seinem eigenen Roman. Deutschsprachige Erstaufführung war am 31. August 1967.

Handlung[Bearbeiten]

1876: Eine in Not geratene Postkutsche erreicht, eskortiert von dem Satteltramp und Revolverhelden Chuka, das von Arapaho-Indianern unter ihrem Häuptling Hanu bedrohte Fort Clendennon. Fahrgäste der Kutsche sind unter anderem die ehemalige Geliebte Chukas, Veronica, und deren Nichte Helena. Kommandant des Forts ist Colonel Valois, der ein hartes Regiment gegenüber seiner Besatzung, die ausschließlich aus Strafversetzten besteht, führt. Sergeant Hansback unterstützt den völlig unfähigen und trunksüchtigen Valois bedingungslos, da dieser ihm in einem früheren Gefecht das Leben gerettet hatte. Das Verhältnis zwischen Chuka und Hansback ist zunächst angespannt, da der Satteltramp den Kommandanten verachtet. Eine wüste Schlägerei zwischen den beiden bereinigt jedoch die Situation und die Männer respektieren fortan einander.

Da der Colonel sich strikt weigert, den hungernden Indianern mit Lebensmitteln auszuhelfen, rüsten sich diese zum Kampf. Während bei Chuka, Veronica betreffend, alte Gefühle aufwallen, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen mit den Indianern, die Dank seiner Schießkünste einigermaßen glimpflich für die Weißen ausgehen, unter anderem befreit er den Kundschafter Trent, der in Gefangenschaft der Indianer geraten war. Aber allen Beteiligten wird letzten Endes klar, dass ein Angriff der zahlenmäßig weit überlegenen Indianer auf das Fort unmittelbar bevorsteht und somit der Tod aller Verteidiger.

Als es schließlich zum Kampf kommt, fallen Valois, Trent, Hansback und die gesamte Besatzung. Veronica wird durch einen Pfeil getötet und Chuka durch einen Speerwurf tödlich verletzt. Der ins brennende Fort einreitende Hanu sieht Chuka, als dieser Helena seinen Revolver an die Schläfe hält. Er ist bereit, sie zu erschießen, um sie nicht in die Hände der Indianer fallen zu lassen. Hanu kennt Chuka aus früheren Begegnungen und verschont die beiden. In der Schlusseinstellung des Films sieht man einen einzelnen Grabhügel innerhalb des Forts. Das Ende lässt offen, ob dies das Grab Chukas ist, beerdigt von Helena, aber die Umstände lassen eigentlich nur diese Folgerung zu.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Chuka ist der erste und einzige Spielfilm, für den Rod Taylor als Produzent verantwortlich zeichnete.
  • Der Film ist ebenfalls der erste und einzige Ausflug des britischen Charaktermimen John Mills in das Westerngenre.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Joe Hembus schreibt in seinem Western-Lexikon: „Eine ziemlich wilde Sache mit wenigen Überlebenden .“ Des Weiteren zitiert er Jean-Pierre Coursodon/Bertrand Tavernier aus deren Buch "30 Ans de Cinema Americain": „Weitausholende Schwenks verfolgen die Flugbahnen von Projektilen (...) bis zu ihrem Zielpunkt, eine Operation, an der sich Douglas zunehmend delektiert. Der Film ist von einer nostalgischen Lyrik, einer Kraft und einer Phantasie in der Gestaltung, wie man sie bei diesem Regisseur nicht oft findet.“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Joe Hembus: Western-Lexikon - 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7.