Cighid
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Cighid ist ein Kinderheim in Rumänien, nahe der Stadt Oradea (dt. Großwardein) an der ungarisch-rumänischen Grenze.
Das Heim erlangte kurz nach dem Sturz des rumänischen Diktators Nicolae Ceauşescu weltweite Bekanntheit: Im Frühjahr 1990 fanden westeuropäische Reporter heraus, dass dort (ebenso wie in weiteren Anstalten) über 100 Babys und Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie Entwicklungsverzögerungen unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht waren. Bilder der vernachlässigten und verwahrlosten Kinder wurden daraufhin international in den Medien veröffentlicht.
[Bearbeiten] Weitere Entwicklung
Spendengelder wurden gesammelt, und ehrenamtliche Helfer renovierten das Heim. Inzwischen wurde auf dem Heimgelände eine Thermalquelle entdeckt, die für das Heizungssystem und für ein Therapiebecken genutzt wird. Vor einigen Jahren wurde mit dem Bau des Internates Cighid begonnen.
In Oradea, zu dessen Einzugsbereich Cighid gehört, entstand eine Einrichtung für behinderte Erwachsene mit betreuten Wohnmöglichkeiten. Damit Kinder aus Kinderheimen später nicht in die rumänische Psychiatrie müssen, wurde das Projekt 18 plus gegründet.
[Bearbeiten] Siehe auch
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