Circus Left Town

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Circus Left Town (oder auch Circus) ist eine Ballade von Eric Clapton. Er schrieb den Song in der Phase der Verarbeitung des Todes seines Sohnes, der 1991 im Alter von vier Jahren tödlich verunglückt war.[1] Das Lied handelt vom letzten gemeinsamen Abend der beiden, an dem sie einen Zirkus besucht hatten. Clapton spielt das Stück nur selten auf Konzerten; weswegen es im Gegensatz zu Tears in Heaven, das sich ebenfalls mit dem Tod des Kindes beschäftigt, auch vergleichsweise unbekannt ist.

Clapton spielte das Stück bereits bei der MTV-Unplugged-Session 1992, doch es wurde zunächst nicht veröffentlicht und erschien erst 1998 auf seinem Album Pilgrim. Die Singleauskopplung erreichte Platz 39 der britischen Charts[2].

Musik und Aufbau[Bearbeiten]

Das Stück ist in der Tonart Moll geschrieben, was ihm eine traurige Atmosphäre verleiht. Sie spiegelt Claptons Verfassung direkt nach dem Tod seines Sohnes Conor wider. Textlich besteht der Song aus drei verschiedenen Abschnitten. Es beginnt eine vierteilige Strophe, gefolgt vom Refrain. Danach wird die zweite Strophe gesungen, um letztendlich durch zweimaliges Wiederholen des Refrains auf das Ende zu weisen.

Inhalt[Bearbeiten]

Die erste Strophe handelt von Conors fröhlicher Ausstrahlung und der Tatsache, dass der Abend im Zirkus sein letzter sein wird. In der zweiten Strophe singt Eric Clapton vom „reinen Herzen“ Conors und erzählt ihm, was er täte, wenn er bei ihm bliebe. Der Refrain handelt von der Trauer, die nicht zu leugnen sei, und die Freunde, die sich nun um Conor sammelten, da der Zirkus die Stadt verlassen habe. In den Strophen wird deutlich, welche Bindung Clapton zu seinem Sohn hatte, da er wiederholt pathetische Beschreibungen über ihn, wie „feurige Augen“ oder „strahlendes Lächeln“, verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eric Clapton: Mein Leben, Leck 2007.
  2. http://www.songfacts.com/detail.php?id=4709

Weblinks[Bearbeiten]