Cistron

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Das Cistron ist ein vom Genetiker Seymour Benzer definierter Begriff, der genetische Einheiten beschreibt, innerhalb derer sich Mutationen nicht mehr komplementieren können.[1]

Es ist per Definition aufgrund phänotypischer Kriterien genetisch nicht weiter unterteilbar. Das heißt: Bei der Kombination zweier Gene auf unterschiedlichen Chromosomen darf, wenn beide Gene mutiert sind, keine Komplementation stattfinden, damit sie als eigene Cistrons gelten.

Cistron ist somit eine Verfeinerung des Gen-Begriffs.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Benzer, S. (1957): The elementary units of heredity. In: The Chemical Basis of Heredity. Johns Hopkins University Press, Baltimore. S. 70-93. (PDF)