Citerna

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Dieser Artikel beschreibt den Ort in der Provinz Perugia. Für gleichnamige Ortsteile siehe Fornovo di Taro (Provinz Parma) und Montelupo Fiorentino (Provinz Florenz).
Citerna
Kein Wappen vorhanden.
Citerna (Italien)
Citerna
Staat: Italien
Region: Umbrien
Provinz: Perugia (PG)
Koordinaten: 43° 30′ N, 12° 7′ O43.512.116666666667480Koordinaten: 43° 30′ 0″ N, 12° 7′ 0″ O
Höhe: 480 m s.l.m.
Fläche: 24,20 km²
Einwohner: 3.460 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 143 Einw./km²
Postleitzahl: 06010
Vorwahl: 075
ISTAT-Nummer: 054011
Volksbezeichnung: Citernesi
Schutzpatron: San Michele Arcangelo (8. Mai)
Website: Gemeinde Citerna
Panorama von Citerna
Panorama von Citerna

Citerna ist eine Gemeinde mit 3460 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Perugia in der Region Umbrien in Italien.

Geografie[Bearbeiten]

Die Lage von Citerna in der Provinz Perugia

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 24 km². Die Gemeinde liegt ca. 48 km nördlich von Perugia in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2277 GR/G. Sie gehört zur Gemeinschaft Die schönsten Dörfer Italiens (I borghi più belli d’Italia)[2]. Das Gemeindegebiet grenzt an den Tiber, der im Nordosten der Gemeinde als Grenze zur Toskana und deren Gemeinde Sansepolcro dient. Zudem liegt der Ort an den Flüssen Cerfone und Sovara. Der Ort selber kann durch zwei Tore betreten werden. Die Porta Romana liegt südlich des Mauerrings, die Porta Fiorentina ist das nördliche Tor.

Zu den Ortsteilen (Frazioni) gehören Fighille und Pistrino.

Die Nachbargemeinden sind Anghiari (AR), Città di Castello, Monterchi (AR), San Giustino und Sansepolcro (AR).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde von den Römern Civitas Sobariae sowie Castrum Citernae genannt. Unter den Langobarden war der Ort bereits als Festung gestaltet. Danach unterstand der Ort zunächst dem ghibellinischen Arezzo, dann dem guelfischen Città di Castello und den Marchesi del Colle bis 1199. Ab dem 13. Jahrhundert unterstand der Ort den Familien der Tarlati di Pietramala und den Malatesta. 1463 ging Citerna zum Kirchenstaat über, die ihn an die Medici-treue Familie Vitelli aus Città di Castello gab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Chiesa di San Michele Arcangelo, Kirche aus dem Jahr 1682. Enthält das Werk Crocifissione des Niccolò Circignani, genannt Il Pomarancio (1570 entstanden).
  • Chiesa di San Michele Arcangelo, Kirche im Ortsteil Fighille. Wurde im 13. Jahrhundert fertiggestellt.
  • Chiesa di San Francesco, Kirche aus dem Jahr 1316, die 1508 restauriert wurde. Enthält das dem Luca Signorelli zugeschriebene Werk Madonna col Bambino, San Francesco, San Michele Arcangelo e due Santi, das Werk Deposizione des Pomarancio und Bilder von Raffaellino del Colle.
  • Chiesa di Santa Maria, Kirche im Ortsteil Pistrino

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Citerna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Offizielle Webseite von I borghi più belli d’Italia, abgerufen am 5. Februar 2012 (ital.)