Citroën C3 Pluriel

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Citroën
Citroën C3 Pluriel (2003–2008)

Citroën C3 Pluriel (2003–2008)

C3 Pluriel
Produktionszeitraum: 2003–2010
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
1,4–1,6 Liter
(54–80 kW)
Dieselmotor:
1,4 Liter (50 kW)
Länge: 3934 mm
Breite: 1700 mm
Höhe: 1559 mm
Radstand: 2460 mm
Leergewicht: 1211–1280 kg
Vorgängermodell: Citroën 2CV,
Citroën Dyane
Nachfolgemodell: Citroën DS3 Cabrio

Der Citroën C3 Pluriel ist ein Pkw-Modell des französischen Herstellers Citroën. Das Fahrzeug, eine Abwandlung und Erweiterung des Citroën C3, erschien als Prototyp erstmals auf der IAA 1999 in Frankfurt (Main). Wenig verändert ging es dann Mitte 2003 in Serie und wurde im gleichen Jahr auf dem Genfer Automobilsalon zum „Cabrio des Jahres“ gewählt.

Am 31. Juli 2010 wurde die Produktion des C3 Pluriel eingestellt.[1]

Im März 2013 erschien mit dem DS3 Cabrio das Nachfolgemodell des C3 Pluriel.

Karosserie[Bearbeiten]

Heckansicht bei geschlossenem Verdeck
Citroën C3 Pluriel (2008–2010); hier als „Spider“
Sterne im Euro-NCAP-Crashtest (2003)[2] 4-Sterne Crahstest.svg

Angeboten wird das Fahrzeug ausschließlich in einer zweitürigen Variante. Im Gegensatz zum konventionellen Bruder ist er mit rahmenlosen Scheiben vorne und hinten ausgestattet, was den Cabrioeffekt deutlich fördert.

Obwohl der Pluriel nahezu baugleich mit dem C3 ist, sind deutliche Unterschiede im Design vorhanden. Die verstärkte und wenig filigrane Seitenlinie wird durch die bauartbedingt größeren Türen noch unterstrichen. Detailunterschiede finden sich auf den ersten Blick überall, so sind beispielsweise die Frontscheinwerfer eigenständig gestaltet. Das Interieur jedoch ist weitestgehend vergleichbar mit dem des C3. Der Pluriel wurde in Spanien und in Frankreich gefertigt.

Anfang 2008 erhielt der C3 Pluriel ein leichtes Facelift, erkennbar an den Klarglasscheinwerfern und geänderten Rückleuchten.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Wie Citroën in der Werbung bemerkte, sei dieses Fahrzeug „fünf Autos in einem“: eine Limousine (optisch mit dem Citroën 2CV verwandt und ebenfalls mit einer rolldachähnlichen Konstruktion ausgestattet), eine Cabrio-Limousine, bei der sich das Dach in mehreren Stufen öffnen lässt. In vollgeöffnetem Zustand verschwindet das Verdeck samt Heckscheibe im Kofferraum. Ein „Spider“ (die Längsholme sind demontiert), und ein Pickup (durch die umgeklappte Rücksitzbank entsteht im Fondbereich eine weitestgehend ebene Ladefläche, die mit der nach unten öffnenden Heckklappe verlängert werden kann). Der Pluriel kann, für Cabrios unüblich, auch mit einem konventionellen Dachgepäckträger ausgerüstet werden.

Einschränkungen[Bearbeiten]

Da sich die Dachholme nicht im Fahrzeug verstauen lassen, kann der Pluriel in der Spider-Konfiguration nicht geschlossen werden, weil sie zum Schließen des Verdecks benötigt werden. Als Zubehör sind jedoch eine Persenning und verschiedene fahrtaugliche Notverdecke erhältlich, die auch in der Spider-Konfiguration montiert werden können. Der Pluriel darf in Deutschlands öffentlichem Straßenverkehr, aufgrund des verdeckten Nummernschilds, nicht mit geöffneter Heckklappe – also als erweiterter Pick-up – betrieben werden.

Motorisierung[Bearbeiten]

Der Pluriel wurde mit zwei Otto- und einem Dieselmotor ausgeliefert: einem 1,4-Liter-Triebwerk mit 54 kW (73 PS) bei 5400/min und 116 Nm bei 3300/min (einem Motor, der bereits in vielen PSA-Modellen Verwendung fand) sowie dem ebenfalls bekannten 1,6-Liter mit 80 kW (109 PS) bei 5800/min und 147 Nm bei 4000/min. Letzteren gibt es nur in Verbindung mit dem Sensodrive, einem automatisierten Schaltgetriebe. Im Jahr 2004 wurde von Citroën der 1,4-Liter-Diesel nachgereicht. Dieser Motor, der auch im Citroën C2 seinen Dienst verrichtet, leistet 50 kW (68 PS) bei 4000/min und einen max. Drehmoment von 160 Nm bei 2000/min.

  • 1.4 Bivalent, 1360 cm³ mit Benzin 54 kW (73 PS) mit Erdgas 49 kW (67 PS), seit Februar 2006
  • 1.4, 1360 cm³ mit 54 kW (73 PS)
  • 1.6, 1587 cm³ mit 80 kW (109 PS)
  • 1.4 HDi, 1398 cm³ mit 50 kW (68 PS)

Sicherheit und Ausstattung[Bearbeiten]

Mit vier Sternen im Euro-NCAP-Crashtest gehört der C3 Pluriel zu den sichersten Cabrios in dieser Klasse. Es gibt ihn in zwei Ausstattungsvarianten: Die „Exclusive“-Variante unterscheidet sich von der Basisversion „Style“ durch aluminiumfarbene Dachholme, Seitenleisten und Türgriffe sowie Ledersitze.

Farben:

Uni
Elfenbein-Weiß
Sonderlack
Parthenon-Beige
Metallic
Fulminator-Grau
Metallic
Aérien-Orange
Metallic
Lenz-Grün
Metallic
Lucia-Blau
Metallic
Sand-Beige
Metallic
Aluminium-Grau
Metallic
Obsidien-Schwarz
Uni
Ardent-Rot
Metallic
Orkan-Grün
Metallic
Königs-Blau
Metallic
Panama-Blau


Citroën C3 Pluriel „Charleston“

Ab Herbst 2009 war der C3 Pluriel auf dem deutschen Markt nur noch in der Ausstattung „Charleston“ und in zwei Benziner-Varianten (1,4 mit 54 kW (73 PS) und 1,6 mit 80 kW (109 PS)) erhältlich. Kennzeichen dieser schon beim 2CV verwendeten Ausstattungsvariante ist die Zweifarblackierung, wobei der schwarze Teil über die Kotflügel und Türen bis zum oberen Ende der Stoßfänger in einer Kurve verläuft.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Citroën C3 Pluriel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AutoNews.fr zum Ende des Pluriel (französisch)
  2. Ergebnisse des Citroën C3 Pluriel im Euro-NCAP-Crashtest