Citroën ZX

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Citroën
Citroën ZX Fünftürer (1991–1994)

Citroën ZX Fünftürer (1991–1994)

ZX (N2)
Produktionszeitraum: 1991–1998
Klasse: Kompaktklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine, Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,4–2,0 Liter
(55–120 kW)
Dieselmotoren:
1,9 Liter
(47–66 kW)
Länge: 4071–4260 mm
Breite: 1688–1707 mm
Höhe: 1386–1415 mm
Radstand: 2540 mm
Leergewicht: 930–1150 kg
Vorgängermodell: Citroën Visa
Citroën GS
Nachfolgemodell: Citroën Xsara

Der Citroën ZX ist ein von Frühjahr 1991 bis Anfang 1998 angebotenes Pkw-Modell der Kompaktklasse des französischen Automobilherstellers Citroën.

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Im März 1991 kam der ZX als fünftürige Schrägheckversion auf den Markt und war das erste speziell für die Kompaktklasse entwickelte Modell von Citroën.

Die dreitürige Variante wurde im Oktober 1992 zusammen mit der sportlichen Variante ZX 16V nachgereicht. Bis dahin war der ZX Volcane die Top-Ausstattung, welche in Deutschland nur als Fünftürer erhältlich war und mit reichhaltiger Ausstattung aufwartete.

Ab März 1993 wurden Plattform und Technik des ZX für den Peugeot 306 genutzt, welcher wesentlich erfolgreicher war als sein technischer Zwilling. Auch die Hochdachkombis Citroën Berlingo und Peugeot Partner nutzten diese Basis, später sogar der ZX-Nachfolger Xsara.

In Deutschland kam als Basismotorisierung ein 1,4-Liter-R4-Ottomotor der TU-Serie mit 55 kW (75 PS) aus dem PSA-Konzern zum Einsatz. In anderen Ländern war auch ein 1,1-Liter-R4-Ottomotor mit 44 kW (60 PS), ebenfalls aus der TU-Serie, als Basis verfügbar. Die Sportvariante ZX 16V besaß einen 2,0-Liter-R4-Ottomotor mit 112 kW (152 PS) und 16 Ventilen aus der XU-Serie. Später erhöhte sich dessen Leistung auf 120 kW (163 PS).

Gegenüber seinen Konkurrenten war das Platzangebot des ZX großzügiger und er hatte ein für Citroën eher untypisches schlichtes Design. Der untere Teil der Karosserie war verzinkt und schützte das Fahrzeug somit effektiv vor Korrosion, was in dieser Fahrzeug- und Preisklasse zu dieser Zeit recht untypisch war. Auch heute sind viele der vorhandenen Fahrzeuge noch frei von Rost.

Eine weitere Besonderheit war der Einarmscheibenwischer, der sich allerdings nicht bewährte, sodass beim Nachfolger Xsara wieder zwei Wischer zum Einsatz kamen. Dieses Merkmal ist allerdings auch schon bei früheren Modellen wie z.B. AX, BX, CX und Visa zu finden.

Die kinematisch mitlenkende Hinterachse wurde erstmals beim Citroën ZX eingesetzt und in der Folgezeit bei allen Citroën mit gezogenen Längslenkern an der Hinterachse verbaut (u. a. Saxo, Xsara). Der maximale Lenkwinkel beträgt 2°.

Im November 1993 wurde in Frankreich die Kombivariante ZX Break eingeführt, die in Deutschland erst mit der Überarbeitung im Sommer 1994 angeboten wurde.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im Juli 1994 erhielt die Baureihe ein Facelift. Die überarbeiteten Fahrzeuge sind an ihrem Kühlergrill erkennbar, der nun von der Motorhaube getrennt war. Außerdem wurden teilweise andere Schürzen sowie ein gerades Auspuffendrohr mit Blende statt eines abgewinkelten verwendet.

Außerdem wurde nun auch in Deutschland das Angebot um den Break genannten Kombi ergänzt.

Im Herbst 1997 wurden die Schrägheckversionen durch den Xsara abgelöst. Im Frühjahr 1998 folgten der Kombi Break und das Coupé, wobei letzterer lediglich eine dreitürige Schräghecklimousine war und sich bis auf den stärksten Benziner, der nur dem Coupé zur Verfügung stand, kaum unterschied. Für den Xsara wurde ebenfalls wieder die Plattform des ZX genutzt.

Motorvarianten in Deutschland[Bearbeiten]

Benziner
Motor Hubraum cm³ Motortyp Leistung Drehmoment Bauzeitraum
1.4i 1360 TU3MC/Z (KDX) 55 kW (75 PS) bei 5800/min 111 Nm bei 3800/min 03.1991–02.1998
1.4i 1360 TU3JP (KFX) 55 kW (75 PS) bei 5500/min 112 Nm bei 3400/min 03.1991–02.1998
1.6i 1580 XU5M3/Z (BDY) 65 kW (88 PS) bei 6400/min 128 Nm bei 3000/min 03.1991–02.1998
1.6i 1580 XU5JP/Z (BFX) 65 kW (88 PS) bei 6400/min 128 Nm bei 3000/min 03.1991–02.1998
1.8i 1761 XU7JP/Z (LFZ) 74 kW (101 PS) bei 6000/min 153 Nm bei 3000/min 07.1992–10.1997
1.9i 1905 XU9JA/Z (DKZ) 88 kW (120 PS) bei 6000/min 170 Nm bei 3000/min 03.1991–10.1997
2.0i 1998 XU10J2C/Z (RFX) 89 kW (121 PS) bei 5750/min 176 Nm bei 2750/min 07.1992–10.1997
2.0i 16V 1998 XU10J4D/Z (RFT) 110 kW (150 PS) bei 6500/min 183 Nm bei 3500/min 07.1994–10.1997
2.0i 16V 1998 XU10J4D/Z (RFY) 112 kW (152 PS) bei 6500/min 186 Nm bei 3500/min 10.1992–10.1994
2.0i 16V 1998 XU10J4RS (RFS) 120 kW (163 PS) bei 6500/min 193 Nm bei 5500/min 05.1996–10.1997
Diesel
1.9 D 1905 XUD9A (DJZ) 47 kW (64 PS) bei 4600/min 118 Nm bei 2000/min 09.1991–10.1997
1.9 D 1905 XUD9A/U (D9B) 50 kW (68 PS) bei 4600/min 120 Nm bei 2000/min 07.1994–10.1997
1.9 TD 1905 XUD9TE (DHY) 66 kW (90 PS) bei 4000/min 196 Nm bei 2250/min 11.1993–02.1998

Citroën Fukang[Bearbeiten]

Citroën Fukang Stufenheck (1992–2002)

Der ZX wurde in China von Dongfeng Peugeot-Citroën Automobile zwischen 1992 und 2009 als Citroën Fukang produziert.

In Peking waren diese Modelle besonders als Taxi beliebt. Eine optisch veränderte und an den Xsara angelehnte Version, der Citroën Elysée mit längerem Radstand, löste die Stufenheckversion bereits 2002 ab, während die Schrägheckversionen noch bis 2009 mehrmals modernisiert hergestellt wurden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Citroën ZX – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien