Clément-Émile Roques

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Clement Roques.jpg
Gedenktafel in der Kathedrale Saint-Pierre de Rennes

Clément-Émile Kardinal Roques (* 8. Dezember 1880 in Graulhet, Frankreich; † 4. September 1964 in Rennes) war Erzbischof von Rennes.

Leben[Bearbeiten]

Clément-Émile Roques studierte in Albi und Toulouse die Fächer Philosophie und Katholische Theologie. Er empfing am 2. April 1904 das Sakrament der Priesterweihe und arbeitete anschließend als Gemeindepriester, Studienpräfekt und Seminarleiter in Castres.

Am 15. April 1929 ernannte ihn Papst Pius XI. zum Bischof von Montauban. Die Bischofsweihe spendete ihm Erzbischof Pierre-Célestin Cézerac (1856–1940) am 24. Juni desselben Jahres. 1934 übertrug ihm Pius XI. die Leitung des Erzbistums Aix.

Papst Pius XII. übertrug Clément-Émile Roques im Jahre 1940 die Leitung des Erzbistums Rennes und nahm ihn am 18. Februar 1946 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Balbina in das Kardinalskollegium auf. Clément-Émile Kardinal Roques vertrat als Päpstlicher Legat den Papst bei mehreren Feierlichkeiten und nahm in den Jahren 1962 und 1963 an den ersten beiden Sessionen des Zweiten Vatikanischen Konzils teil.

Er starb am 4. September 1964 in Rennes und wurde in der dortigen Kathedrale bestattet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Clément Emile Kardinal Roques, in: Internationales Biographisches Archiv 42/1964 vom 5. Oktober 1964, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks[Bearbeiten]