Claas Uggla

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Dieser Artikel beschreibt den schwedischen Admiral Claas Uggla, zu weiteren Bedeutungen siehe Claas Uggla (Begriffsklärung)
Claas Johansson Uggla

Claas Johansson Uggla, (genannt Claas Uggla sein Vorname wird auch oft als Claes, Klaes oder Klaas geschrieben) (* 1614 in der Gemeine Ölseruds in Värmland; † 1. Juni 1676 während der Seeschlacht bei Öland),[1] war ein schwedischer Freiherr und Admiral während des Schonischen Krieges.

Familie[Bearbeiten]

Claas Johansson Uggla war der Sohn von Oberst Johan Uggla und Margareta Gyllenmärs. Er war Page am Hof der Königin Christina.[2] Im Jahre 1634 begleitete Uggla den Botschafter Erik Gyllenstierna nach Moskau. Ein Jahr später reiste er mit dem Grafen Axel Sparre nach Warschau.

Er heiratete im Jahre 1670 Kristina Maria Sparre, eine Tochter von Axel Sparre.[1]

Im Jahre 1670 wurde er gemeinsam mit seinem Bruder in den Freiherrenstand erhoben.[1]

Militärische Karriere[Bearbeiten]

Seine Militärlaufbahn begann er als Freiwilliger an Bord eines schwedischen Kriegsschiffes des Admirals Klas Flemming während des Dänischen Krieges (1643-45).[2] Im folgenden Jahr nahm er als Musketier an den Aktionen des schwedischen Heeres in Deutschland teil. Während der Belagerung von Prag im Jahre 1648 zeichnete sich Uggla durch extreme Tapferkeit aus. In der Folge wurde er von Karl X. Gustav zum Korvettenkapitän ernannt.[1]

Im Jahre 1650 wird er zum Hauptmann im Leibregiment von König Karl X. Gustav ernannt. Während des zweiten Nordischen Krieges begleitete er den schwedischen König auf dessen Polenfeldzug.

Als der Dänische Krieg im Jahre 1657 ausbrach wurde Uggla in die schwedische Marine versetzt. Er wurde zum Major in der Admiralität ernannt.

Er nahm an der Seeschlacht im Öresund am 9. November 1658 teil. Er kommandierte das Schiff von Karl X. Gustav. Zwei Jahre später wird er zum Admiralsleutnant ernannt.

1670 wird er zum Admiral ernannt und in den Admiralsrat berufen.[1]

Gemeinsam mit dem Admiral Lorentz Creutz dem Älteren nahm er an der Seeschlacht bei Öland teil und fand ebenfalls den Tod. Er kommandierte das Linienschiff Sword in der Schlacht. Nachdem er von dänischen und niederländischen Schiffen eingekeilt und über zwei Stunden beschossen wurde, waren alle drei Masten weggeschossen und das Schiff stand in Flammen. Uggla weigerte sich das Schiff zu übergeben und ging mit der 600 Mann starken Besatzung unter.[1] Dieses Vorgehen brachte ihm den Mythos eines Kriegshelden für die schwedische Krone ein.

Literatur[Bearbeiten]

  • Claas Uggla, Svenskt Biografiskt Lexikon
  • Vilhelm Fredrik Palmblad, Peter Wieselgren, Karl Fredrik Werner: Biografiskt lexicon öfver namnkunnige svenske man, Upsala (1832)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Svenskt Biografiskt Lexikon
  2. a b Vilhelm Fredrik Palmblad S. 14