Clamor Heinrich Abel

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Clamor Heinrich Abel (auch: Heinrich Abell, * 1634 in Burg Hünnefeld bei Bad Essen/Westfalen; † 25. Juli 1696 in Bremen) war ein deutscher Organist, Gambist, Komponist[1] und Violonist.

Leben[Bearbeiten]

Familie[Bearbeiten]

Clamor Heinrich Abel war der Sohn des inmitten des Dreißigjährigen Krieges 1637 bis 1641 in der hannoverschen Hofkapelle musizierenden Ernst Abel(l) sowie Mitglied einer im 17. und 18. Jahrhundert in Nord- und Mitteldeutschland berühmten Musikerfamilie:[1] Er ist der Vater des Gambisten und Violonisten Christian Ferdinand Abel und Großvater des Gambenvirtuosen und Komponisten Carl Friedrich Abel und Leopold August Abel.

Um 1685 heiratete Abel die Magdalene Herbof.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Clamor Heinrich Abel(l) lässt sich von 1662 bis 1664 als Hofmusiker in Celle nachweisen[1] als Organist.

1665 bis 1685 wirkte Abel in Hannover als herzoglicher[1] Kammermusiker.

Nachdem Abel „nach 1685 vermutliche wieder in Celle“ tätig war, musizierte er ab 1694 als „Obermusicus“ in Bremen.[1]

Werke[Bearbeiten]

  • Die aus 59 Einzelwerken bestehende Sammlung Erstlinge musikalischer Blumen
  • Bataille D-Dur für 2 Violinen und B.c.
  • Sonata sopra Cuccu für Violine und B.c.
  • Folie d'Espagne (1685)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Hugo Thielen: Abel(l) ... (siehe Literatur)