Clan Keith

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Clan Keith
Wappen
Wahlspruch: Thay say: quhat they say: thay haif sayed: let thame say
Schlagwort: A Keith, Veritas Vincit
Porträt
Region Schottische Lowlands und Schottische Highlands
Bezirk Aberdeenshire (Lowlands) und Caithness (Highlands)
Pflanzenabzeichen Weiße Rose
Gälische Namen Ceiteach
Chief

Earl of Kintore COA.svg
James William Falconer Keith
14. Earl of Kintore
Sitz Keith Hall, Aberdeenshire
Historischer Sitz Keith Marischal House
Dunnottar Castle
Fetteresso Castle

Keith ist der Name eines schottischen Clans in Aberdeenshire und Caithness.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprung[Bearbeiten]

Es wird gesagt, ein schottischer Krieger erschlug den dänischen General Camus in der sagenumwobenen Schlacht von Barrie 1010.[1] Daraufhin tauchte König Malcolm II. von Schottland mit drei Fingern in das Blut des Toten und fuhr damit über den Schild des Kriegers. Dieser Mann wurde sodann als Marbhachir Chamius oder Camus Slayer (der Camus-Schlächter) berühmt. Es wird behauptet, dass nach diesem Ereignis, der Anführer des Keith Clans dasselbe Zeichen (drei rote Linien) an seinem Arm getragen hat. Heute ist bekannt, dass die Schlacht und die darin enthaltenen Geschichten historisch so nicht stattgefunden haben.[2]

Malcoms II. Sieg in der Schlacht von Carham im Jahre 1018, brachte ihm vollständige Kontrolle über die Ländereien von Lothian und Berwickshire. Der Name Keith stammt von der Barony of Keith in East Lothian, die Marbhachir Chamius vom König für seine Tapferkeit geschenkt wurde.

Der erste schriftlich als Marischal of Scotland nachgewiesene Keith war Hervey de Keith als Marscallus Regis Scotie, der im Briefwechsel zwischen den Mönchen von Kelso Abby und dem Bischof von Glasgow stand. Er war Marischal unter Malcolm IV. und Wilhelm dem Löwen.[3]

Die schottischen Unabhängigkeitskriege[Bearbeiten]

Titel und Pflichten des Earl Marischals (später Knight Marischal) of Scotland waren bis ins späte 18. Jahrhundert innerhalb der Keith Familie erblich. Sir Robert Keith befehligte schottische Leichte Kavallerie während der Schlacht von Bannockburn 1314 und starb 1332 während der Schlacht von Dupplin Moor. Sein Großenkel Robert Keith starb 1346 in der Schlacht von Neville’s Cross.

Am Ende des 14. Jahrhunderts erlangte Sir William Keith, durch eine Landtauschaktion mit Lord Lindsay, die Herrschaft über eine felsige Halbinsel in Kincardineshire. Auf ihr ließ er Dunnottar Castle errichten, das sich noch bis ins 18. Jahrhundert im Besitz der Keiths befinden sollte. William Keith starb um 1410.

Literatur[Bearbeiten]

  • Chisholm, Hugh, ed. (1911). Encyclopædia Britannica (11th ed.). Cambridge University Press.
  • References from the 1911 Encyclopædia: See
    • Calendar of Documents relating to Scotland, edited by J. Bain (4 vols., Edinburgh, 1881–1888); Peter Buchan,
    • An Account of the Ancient and Noble Family of Keith (Edinburgh, 1828);
    • Memoirs and Correspondence of Sir Robert Murray Keith, edited by Mrs. Gillespie Smyth (London, 1849);
    • John Spalding, Memorials of the Troubles in Scotland, 1624-1645 (2 vols., Spalding Club Publ. 21, 23, Aberdeen, 1850–1851);
    • Sir Robert Douglas, rev. John Philip Wood, The Peerage of Scotland (Edinburgh, 1813);
    • G.E.C., Complete Peerage, vol. iv (London, 1892).
  • Homer Dixon B. "The Border or Riding Clans and History of Clan Dickson" Albany, New York Joel Munsell's Sons, Publishers 1889
  • Alexander Nisbet. "Nisbet's System of Heraldry" published in Edinburgh 1722
  • Frank Adam and Thomas Innes. "The Clans, Septs and Regiments of the Scottish Highlands" 1934
  • Chris Brown. "Robert the Bruce, A Life Chronicled" Tempus Publishing Stroud 2004. ISBN 0-7524-2575-7
  • Liber S. Marie de Calchou : registrum cartarum abbacie tironensis de Kelso, 1113-1567,II vols. Bannatyne Club, Edinburgh 1846.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Camus Cross. www.monikie.org.uk. Archiviert vom Original am 28 August 2008. Abgerufen am 2 September 2008.
  2. Carnoustie, Battle of Barry: Battle site (possible), Royal Commission on the Ancient and Historical Monuments of Scotland: Canmore Database, retrieved September 30, 2010.
  3. Liber de Calchou, pp70-71