Clara Viebig

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Clara Viebig, Berlin, 1890

Clara Viebig (* 17. Juli 1860 in Trier; † 31. Juli 1952 in West-Berlin) war eine deutsche Erzählerin und Dramatikerin, die insbesondere der literarischen Strömung des Naturalismus zugerechnet wird. Clara Viebigs Werke gehörten um die Jahrhundertwende in den bürgerlichen Haushalten zur Standardbibliothek.

Leben[Bearbeiten]

Viebig war die Tochter des Oberregierungsrates und Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung Ernst Viebig und dessen Ehefrau Clara. Die Familie stammte ursprünglich aus Posen und kam durch die Versetzung des Vaters nach Trier. 1868 wurde der Vater zum Stellvertreter des Regierungspräsidenten Friedrich von Kühlwetter befördert und musste mit seiner Familie nach Düsseldorf umziehen.[1]

1876 verweilte die junge Clara zu einem Pensionsjahr in Trier, in der Familie des Landgerichtsrats Matthieu. Der Gerichtsrat nahm Clara bei seinen dienstlichen Fahrten in unterschiedliche Eifelregionen mit. Während sie in den Wirtsstuben auf den Onkel wartete, lernte sie durch die Erzählungen der Wirtinnen Land und Leute kennen. Aus dieser Zeit stammt ihre Liebe zur Eifel, die sie später in ihren Erzählungen und Romanen literarisch umsetzen sollte.[2]

Nach dem Tod des Vaters zog Clara 1883 mit der Mutter nach Berlin.[3] Dort studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik und verdiente ein Zubrot durch Stundengeben.

13 Jahre lang verbrachte Clara Viebig Ferienaufenthalte bei Verwandten auf deren Gütern in der Provinz Posen. Die dort erhaltenen Eindrücke setzte sie später in zahlreichen Romanen und Erzählungen um. [4]

Clara Viebig um 1900

Viebig bezeichnete die Lektüre der Werke Émile Zolas, speziell Germinal, als ausschlaggebend für ihr eigenes literarisches Schaffen; wegen dieses Vorbildes wird Viebig auch die „deutsche Zolaide“ genannt.[5] Die Schriftstellerin erinnert sich: „Dieser ‚Germinal‘ war mir eine Offenbarung. [...] O diese Kraft, diese Größe, diese Glut der Farben, diese Fülle der Gesichte, diese Leidenschaft der Gefühle - so muß man schreiben, so! Ohne Rücksicht, ohne Furcht, ohne scheues Bedenken [...] nur ehrlich, ehrlich!“[6]

Der Bekanntschaft mit Theodor Fontane im Jahr 1895 verdankte Viebig den Kontakt zum Verlag seines Sohnes, Friedrich Fontane, und zu dessen Teilhaber und Viebigs späteren Ehemann, dem jüdischen Verleger Friedrich Theodor Cohn.

Für ihre ersten Arbeiten verwendete Clara das Pseudonym „C. Viebig“, da sie als weibliche Literatin im Kaiserreich nicht Fuß fassen konnte. [7]

1896, mit 36 Jahren, konnte Viebig mit dem Roman Wildfeuer in einer Berliner Zeitung auch schriftstellerisch debütieren. 1896 heiratete sie in Berlin Friedrich Theodor Cohn und veröffentlichte fortan in dessen Verlag F. Fontane & Co. fast alle ihre Werke.[8] Ihr gemeinsamer Sohn Ernst Viebig (1897–1959) wurde Komponist und Dirigent. Die Familie lebte in Berlin-Zehlendorf in großbürgerlichen Verhältnissen und verbrachte wiederholte Kuraufenthalte in dem von Clara Viebig geliebten Eifelkurort Bad Bertrich.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges zeigte Viebig sich zunächst patriotisch und schrieb entsprechende Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Ihr anfänglicher Enthusiasmus wandelte sich jedoch schnell in Skepsis, als sich ihr Sohn Ernst zum Heer meldete: „Sie waren eben alle nicht bei Sinnen gewesen, die Söhne nicht, die Lehrer nicht, die Väter nicht - alle nicht. Nur die Mütter sahen, wie es wirklich war; die ahnten, wie es kommen würde. Gekommen war.“[9]

Auf dem Höhepunkt ihres literarischen Schaffens publizierte Viebig fast jährlich einen Roman oder einen Band mit Erzählungen.[10] Zwischen 1898 bis 1933 unternahm Viebig allein oder mit ihrem Ehemann immer wieder Vortragsreisen nach Basel, Den Haag, Luxemburg, New York City, Paris, Sankt Petersburg und Wien. Einige Werke Clara Viebigs wurden ins Französische, ins Englische, ins Italienische und ins Niederländische übersetzt.

Ab 1933 wurde das Leben für die Familie erschwert. Fritz Cohn wurde als Jude aus seinem Verlag herausgedrängt, die Familie war Verfolgungen ausgesetzt, und die Publikationsmöglichkeiten für die Schriftstellerin wurden dadurch erheblich eingeschränkt. Dank ihrer Verwandtschaft mit Hermann Göring wurde Viebig selbst jedoch nicht verfolgt. Nach dem Tod ihres Ehemannes 1936 trat Viebig der Reichsschrifttumskammer bei, so dass sie drei Romane neu veröffentlichen konnte.[11]

Während des Zweiten Weltkrieges flüchtete Viebig wegen der Bombenangriffe auf Berlin ins schlesische Mittenwalde; 1946 kehrte sie nach Berlin zurück. Nach dem Krieg wurden Teile ihres Werkes im Osten und im Westen Deutschlands neu aufgelegt.[12] Aber ihre Erzählungen waren nun nicht mehr gefragt. Der Geschmack insbesondere der Leserinnen wurde von Hedwig Courths-Mahler nun besser getroffen; Konkurrenz wuchs ihr auch von Schriftstellerinnen der Neuen Sachlichkeit wie Irmgard Keun zu.[13]

Anlässlich des 70. Geburtstages ehrte die Stadt Düsseldorf, die Viebig insbesondere 1902 im Roman Die Wacht am Rhein ausführlich beschrieben hatte, mit der Benennung einer Straße. Im Dresdner Stadtteil Löbtau gibt es ebenfalls seit den 1960er Jahren eine Clara-Viebig-Straße.

Im Alter von 92 Jahren verstarb Clara Viebig am 31. Juli 1952. Ihre letzte Ruhestätte fand sie – auf eigenen Wunsch – in Düsseldorf auf dem Nordfriedhof, im Ehrengrab ihres Vaters.[14]

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten]

Das Werk von Clara Viebig umfasst Romane, Novellen, Theaterstücke und Libretti. Clara Viebig ist eine bedeutende Vertreterin des deutschen Naturalismus, entwickelt sich mit einigen Werken aber über diesen hinaus.[15] Gegenstand ihrer Romane, Erzählungen und Dramen ist der Mensch, der häufig in der Abhängigkeit von seiner natürlichen Umgebung und in seiner Entwicklung bestimmt von Vererbung und sozialem Milieu dargestellt wird.[16] Nicht selten sind ihre Figuren aber auch geprägt von tiefer Frömmigkeit. Dabei gelangen ihr eindrucksvolle Landschaftsbeschreibungen. Ihre bedrückenden Milieuschilderungen, die dem Werk gesellschaftskritische Züge verleihen, werden gerne verglichen mit dem Werk von Heinrich Zille, wobei sie das, was Zille zeichnete, in Worten umsetzte. [17] Menschliche Charaktere sind mit psychologischem Einfühlungsvermögen skizziert. In naturalistischer Manier gibt sie wörtliche Rede in der Umgangssprache wieder, die sowohl dialektal gefärbt ist als auch durch die Verwendung unterschiedlicher Soziolekte den Charakter des Sprechenden offenbaren. Insbesondere die Werke, deren Handlung in der Eifel spielt, werden der Heimatkunst zugerechnet. [18]

Mit dem Werk von Clara Viebig ist eine in ihrer Zeit neue Art von Literatur verbunden, die nach „herb-nüchterner Objektivität und leidenschaftsloser, wenn auch nicht unparteiischer Genauigkeit in der Darstellung von Menschen und Mächten, Sitten, Verhältnissen und Zuständen, Empfindungen und Gefühlen“ strebt. Viebig scheut sich nicht, „die herrschenden Mächte der Zeit – den Militarismus des Kaiserreichs, die preußische Junkerkaste, die rheinische Bourgeoisie, den katholischen Klerus – anzugreifen.“[19]

Die Erzählungen Viebigs sind räumlich an den Orten angesiedelt, welche die Dichterin aus eigener Anschauung kennt. Von ihrer Jugendzeit her ist sie mit den Menschen und Dörfern der Eifel vertraut; in weiteren Romanen hat sie die Eindrücke aus der Düsseldorfer Zeit gestaltet, schließlich folgen die Erzählungen aus den östlichen Provinzen und die „Berlin-Romane“. Die Dichterin selbst äußert sich folgendermaßen zu den literarischen Räumen ihrer Werke, die sie „Brauten“ nennt: „In West und Ost und am Niederrhein wohnen so meine drei Brauten. Einer jeden von ihnen gehört mein Herz, einer jeden danke ich viel Glück. Allen zusammen aber mein Höchstes – meine Kunst […] Die vierte Braut ist Berlin. Aber nein, was sage ich denn?! Keine Braut! Mit Berlin bin ich – verheiratet.“ [20] In ihrer Spätzeit wendet sich Viebig vorwiegend historischen Stoffen zu.

Erste Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Viebigs erster Roman Wildfeuer erscheint 1896 als Fortsetzungsroman in der Berliner Volkszeitung. Im Posener Land angesiedelt, handelt der Roman vom Selbstbestimmungsrecht zweier junger Frauen, die von ihren Vätern verheiratet werden sollen. Während die eine Tochter sich dieser Bestimmung durch Selbstmord entzieht, geht die andere aus Pflichtgefühl die arrangierte Ehe ein. Auch wenn dieser Roman, Charlotte M. Werner zufolge, noch auf der „Herz-Schmerz-Klaviatur“ spielt, sind zahlreiche Elemente der späteren Romane bereits vorhanden: „Die Kunst, den Spannungsbogen zu entwickeln und zu halten, […] Charaktere glaubhaft darzustellen oder die verschiedenen Ebenen miteinander zu verbinden […,] Naturschilderungen […], die mit den Stimmungen der Personen korrespondieren.“ [21]

Erzählungen aus der Eifel[Bearbeiten]

Ihren großen literarischen Durchbruch hat Viebig 1900 mit ihrem Roman Das Weiberdorf, der in dem fiktiven Eifeldorf Eifelschmitt spielt. Während die Männer sich über das Jahr im Ruhrgebiet als Arbeiter verdingen, müssen die Frauen zu Hause den Betrieb aufrechterhalten und die harte Arbeit auf den Feldern alleine erledigen. Beim Urlaub der Männer im Dorf hingegen wird eilig und heftig gefeiert, geliebt, geheiratet und es werden Kinder gezeugt: „Aber dann die Heimkehr! Durchjubelte Tage, durchjubelte Nächte.“[22] Der Vorabdruck in der Frankfurter Zeitung entfachte eine überregionale kontroverse Diskussion, die sich zu einem Skandal auswuchs. Die Bewohner der Eifel fühlten sich durch die herbe Darstellungsart gekränkt, die Kirche wetterte gegen die freizügige Darstellung der Menschen und ihrer Leidenschaften. Dass Das Weiberdorf jedoch auf den katholischen Index Librorum Prohibitorum der verbotenen Bücher gesetzt wurde, ist ein unzutreffendes Gerücht.[23] Viebigs Erzählungen und Romane spielen häufig in der Eifel, die zu jener Zeit als zurückgeblieben galt und auch als „Rheinisches Sibirien“ bezeichnet wurde. Nicht zuletzt durch Clara Viebig erhielt die Eifel den Rang einer Literaturlandschaft.[24]

Romane aus den östlichen Provinzen[Bearbeiten]

Viebig ist auch noch heute als „Heimatdichterin“ der Eifel bekannt, obwohl sie neben den Eifeldichtungen auch Erzählungen aus der Landschaft der früheren preußischen Stadt Posen verfasst hat. In Viebigs Roman Das Schlafende Heer (1904), der im deutschen Osten angesiedelt ist, wird der Kampf um die Vorherrschaft zwischen Germanen und Polen mit teilweise rassistischen Untertönen, die in der Zeit des Wilhelminismus nicht unüblich waren, geschildert.[25]

Viebig selbst sieht in dem Roman Das schlafende Heer ein Gegenstück des Ostens zu ihren Eifelgeschichten und dem in Düsseldorf spielenden Roman Die Wacht am Rhein (1902).[26]

Berliner Erzählungen[Bearbeiten]

Ein weiterer Teil von Viebigs Gesamtschaffen spielt im Berliner Großstadtmilieu und spiegelt den Wandel der Stadt seit Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Jahre der Weimarer Republik mit all ihren städtebaulichen und sozialen Konsequenzen. Industrialisierung und die damit verbundene Landflucht tragen zur Verstädterung und zur Verschärfung sozialer Probleme bei. Immer wiederkehrende Themen sind die zahlreichen Gefährdungen, die sich besonders für zugewanderte Frauen in der neuen sozialen Lage ergeben, aber auch die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dass die Frauen nun ein selbstbestimmtes Lebens fernab von alten Traditionen führen können (Das tägliche Brot, 1900).

Historische Romane[Bearbeiten]

Ab 1921 sucht Viebig die Stoffe für ihre Romane vermehrt in historischen Sujets.[27] Zu ihrem Alterswerk zählen der Schinderhannes-Roman Unter dem Freiheitsbaum (1922) und Viebigs letztes Werk Der Vielgeliebte und die Vielgehasste (1935), in dem sie das Schicksal von Wilhelmine Enke und Friedrich Wilhelm II. von Preußen gestaltet.[28]

Libretti[Bearbeiten]

Für ihren Sohn Ernst Viebig, der eine vielversprechende Laufbahn als Komponist begonnen hatte, arbeitete Clara Viebig das Schauspiel Quatembernacht von René Morax in das Libretto der Oper Nacht der Seelen um, die 1922 im Stadttheater Aachen uraufgeführt wurde. Es folgte die Umarbeitung von Clara Viebigs Roman Absolvo te in eine Oper mit dem Titel Die Môra. Sie wurde 1925 im Stadttheater Düsseldorf aufgeführt.[29]

Nachleben[Bearbeiten]

Seit den 1990er Jahren erfährt das Werk Clara Viebigs wieder vermehrte Aufmerksamkeit.

Mit der Erforschung des Lebens und Schaffens der Schriftstellerin beschäftigt sich die am 31. Juli 1992 in Bad Bertrich gegründete Clara-Viebig-Gesellschaft. Sie erstellte eine Wanderausstellung zum 50. Todestag der Schriftstellerin, sammelt Sekundärliteratur und arbeitet an einer Datenbank, in der Briefe von und an Clara Viebig erschlossen werden. Die Gesellschaft ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten.

Im „Weiberdorf“ Eisenschmitt wird ebenfalls ein Clara-Viebig-Zentrum mit Schautafeln zum Leben und Werk sowie Vitrinen mit ihren Briefen und Büchern betrieben.[30]

Werke[Bearbeiten]

  • Kinder der Eifel (1897)
  • Barbara Holzer (1897)
  • Dilettanten des Lebens (1897)
  • Rheinlandstöchter (1897)
  • Vor Tau und Tag (1898)
  • Dilettanten des Lebens (1899)
  • Es lebe die Kunst (1899)
  • Das Weiberdorf. Bad Bertrich: Rhein-Mosel-Verl. 2003. ISBN 3-929745-00-3 (Repr. d. Ausg. Berlin 1900)
  • Das tägliche Brot (1900)
  • Die Rosenkranzjungfer (1900)
  • Die Wacht am Rhein (1902)
  • Vom Müller Hannes (1903)
  • Das schlafende Heer (1904)
  • Der Kampf um den Mann. Zyklus aus vier Einaktern (1905)
  • Naturgewalten (1905)
  • Einer Mutter Sohn (1906)
  • Absolvo te! (1907)
  • Das Kreuz im Venn (1908)
  • Die vor den Toren (1910), als Knaur Taschenbuch, München 1985, ISBN 3-426-01225-1.
  • Das Eisen im Feuer (1913)
  • Heimat (1914)
  • Eine Handvoll Erde (1915)
  • Kinder der Eifel (1916)
  • Töchter der Hekuba (1917)
  • Das rote Meer (1920)
  • Unter dem Freiheitsbaum. Bad Bertrich: Rhein-Mosel-Verl., 2000. ISBN 3-929745-41-0 (Reprint der Ausgabe Berlin 1922)
  • Menschen und Straßen (1923)
  • Der einsame Mann (1924)
  • Franzosenzeit (1925)
  • Die Passion (1925); Neuauflage 2012, Verlag Traugott Bautz, Nordhausen. ISBN 978-3-88309-739-8 (ungekürzte Wiedergabe des Originaltextes der Ausgabe Berlin 1925)
  • Die goldenen Berge (1928)
  • Charlotte von Weiß (1929)
  • Die mit den tausend Kindern (1929)
  • Prinzen, Prälaten und Sansculotten (1931)
  • Menschen unter Zwang (1932)
  • Insel der Hoffnung (1933)
  • Der Vielgeliebte und die Vielgehaßte (1935)

Eingescannte Erstauflagen einiger Romane sowie Kurzprosa von Clara Viebig

Literatur[Bearbeiten]

  • Christel Aretz (Hrsg.): Clara Viebig im Spiegel der Presse. Dokumentation. Mosel-Eifel-Verlag, Bad Bertrich 2000, ISBN 3-932838-06-8
  • Christel Aretz (Hrsg.): Clara Viebig: Mein Leben. Autobiographische Skizzen, Hontheim 2002.
  • Christel Aretz und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur, Zell 2010.
  • Victor Wallace Carpenter: A study of Clara Viebig's „Novellen“. University of Pennsylvania, 1978.
  • Michel Durand: Les romans Berlinois de Clara Viebig (1860-1952). Contribution à l'étude du naturalisme tardif en Allemagne. (= Contacts; Série 3, Etudes et documents; 19). Lang, Bern u. a. 1993, ISBN 3-906750-84-1
  • Waldemar Gubisch: Untersuchungen zur Erzählkunst Clara Viebigs. Dissertation, Universität Münster 1926
  • Anke Susanne Hoffmann: Von den Rändern her gelesen - Analysen und Kommentare zur Funktionalität der Dimension „Natur“ im novellistischen Œuvre Clara Viebigs. Dissertation, Universität Trier 2005 (Volltext)
  • Barbara Krauß-Theim: Naturalismus und Heimatkunst bei Clara Viebig. Darwinistisch-evolutionäre Naturvorstellungen und ihre ästhetischen Reaktionsformen. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1992, ISBN 3-631-44812-0
  • Helmut Kreuzer: „Schinderhannes“ - ein Räuber um 1800 bei Clara Viebig, Carl Zuckmayer und Gerd Fuchs. Zum 200. Jahrestag der Hinrichtung Johannes Bücklers in Mainz am 21. November 1803. In: Reinhard Breymayer (Hrsg.): In dem milden und glücklichen Schwaben und in der Neuen Welt. Beiträge zur Goethezeit. Akademischer Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-88099-428-5, S.179-197
  • Urszula Michalska: Clara Viebig. Versuch einer Monographie. (= Prace Wydzialu Filologicznego; Seria Filologia germańska; 6). Poznan 1968
  • Andrea Müller: Mutterfiguren und Mütterlichkeit im Werk Clara Viebigs. Tectum, Marburg 2002, ISBN 3-8288-8346-X
  • Maria-Regina Neft,: Clara Viebigs Eifelwerke (1897-1914). Imagination und Realität bei der Darstellung einer Landschaft und ihrer Bewohner. (= Bonner kleine Reihe zur Alltagskultur; 4). Waxmann, Münster 1998, ISBN 3-89325-653-9
  • Volker Neuhaus und Michel Durand (Hrsg.): Die Provinz des Weiblichen. Zum erzählerischen Werk von Clara Viebig = Terroirs au féminin. (= Convergences; 26). Lang, Bern u. a. 2004, ISBN 3-906770-17-6
  • Gottlieb Scheufler: Clara Viebig. Beute, Erfurt 1927
  • Georg Schuppener: Süßchenbäcker & Co. Gaunersprachliches in Clara Viebigs „Das Kreuz im Venn“. In: Christian Efing/Corinna Leschber (Hrsg.): Geheimsprachen in Mittel- und Südosteuropa. Peter Lang, Frankfurt am Main 2009, S. 41-58
  • Carola Stern und Ingke Brodersen: Kommen Sie, Cohn!. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2006, ISBN 3-462-03724-2 (Doppelbiografie und Familiengeschichte von Fritz Theodor Cohn und Clara Viebig)
  • Charlotte Marlo Werner: Schreibendes Leben. Die Dichterin Clara Viebig. MEDU-Verlag, Dreieich 2009, ISBN 978-3-938926-77-2
  • Sascha Wingenroth: Clara Viebig und der Frauenroman des deutschen Naturalismus. Dissertation, Universität Freiburg i. Br. 1936
  • Josef Zierden: Viebig, Clara, in: Die Eifel in der Literatur. Ein Lexikon der Autoren und Werke, Gerolstein 1994 (245-253).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 17.
  2. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 17.
  3. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 17.
  4. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 17.
  5. Vgl. Salzer, Anselm und Eduard von Tunk (Hrsg.): Illustrierte Geschichte der deutschen Literatur in sechs Bänden, Band IV: Vom jungen Deutschland bis zum Naturalismus, Frechen, o. J.,S. 307.
  6. Viebig, Clara: Vom Weg meiner Jugend, in: Aretz, Christel (Hrsg.): Clara Viebig: Mein Leben. Autobiographische Skizzen, Hontheim 2002 (37-54), S. 53-54.
  7. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 17.
  8. Zmegac, Viktor (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur, vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Band III: 1848–1918, Königstein 1980, S. 400.
  9. Viebig, Clara: Töchter der Hekuba, Berlin 1917, S. 6. Zu den Kriegsromanen Clara Viebigs vgl. Löchel, Rolf: Fluch dem Krieg! Zum 150. Geburtstag der noch immer weithin als schlichte Heimatdichterin verkannten Schriftstellerin Clara Viebig, auf [1]
  10. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag'#, Zell 2010 (17-20), S. 18.
  11. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 19.
  12. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 19.
  13. Vgl. Stern, Carola: Kommen Sie, Cohn! Friedrich Cohn und Clara Viebig, Köln 2006, S. 107.
  14. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 20.
  15. Geerdts, Hans Jürgen: Deutsche Literaturgeschichte in einem Band, Berlin 1965, S. 499.
  16. Vgl. Artikel „Viebig Clara“, in: BI-Schriftstellerlexikon – Autoren aus aller Welt, hrsg. v. Hannelore Gärtner, Leipzig 1990, S. 634.
  17. Vgl. Leuchtenberg, Bettina: In der Eifel bedrohte man mich, in http://www.16vor.de/index.php/2010/07/17/gluckwunsch-clara/
  18. Vgl. hierzu Krauß-Thein, Barbara: Naturalismus und Heimatkunst bei Clara Viebig. Darwinistisch-evolutionäre Naturvorstellungen und ihre ästhetischen Reaktionsformen, Frankfurt 1992.
  19. Knebel, Hajo: Verfemt und vergessen: Clara Viebig, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (93-98), S. 98.
  20. Viebig Clara: Vorwort zu „West und Ost – Novellen von Clara Viebig, , in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010, (47-51), S. 49.
  21. Werner, Charlotte Marlo: Schreibendes Leben. Die Dichterin Clara Viebig, Dreieich 2009, S. 50.
  22. Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Düsseldorf 1982, S. 16.
  23. Sophie Lange: Clara Viebig stand nicht auf dem Index, „Die katholische Kirche ist sehr böse auf mich“, in: Eifel-Jahrbuch 2008, S.108 - 113, zitiert nach Clara Viebig Gesellschaft: Sekundärliteratur .
  24. Zierden, Josef: Viebig, Clara, in: Die Eifel in der Literatur. Ein Lexikon der Autoren und Werke, Gerolstein 1994 (245-253), S. 245.
  25. Vgl.: Clara Viebig: Das schlafende Heer, in: Walter Jens (Hrsg.): Kindlers neues Literaturlexikon, Bd. 17, München 1992 (138-139), S. 139.
  26. Viebig, Clara: Aus meinem Leben, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (33-37), S. 33.
  27. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 19.
  28. Das Leben der Schriftstellerin Clara Viebig – eine Übersicht, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (17-20), S. 19.
  29. O.V.: Der Komponist Ernst Viebig, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (147-148), S. 147.
  30. Fritzsche, Georg: Das Clara-Viebig-Zentrum in Eisenschmitt, in: Aretz, Christel und Peter Kämmereit (Hrsg.): Clara Viebig. Ein langes Leben für die Literatur – Dokumentation zum 150. Geburtstag, Zell 2010 (170-171), S. 171.

Weblinks[Bearbeiten]