Clarence D. Martin

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Clarence Daniel Martin

Clarence Daniel Martin (* 29. Juni 1887 in Cheney, Washington; † 11. August 1955 ebenda) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1933 bis 1941 der 11. Gouverneur von Washington.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Frühe Jahre und politischer Aufstieg

Clarence Martin wuchs in Cheney auf und studierte dann bis 1906 an der University of Washington. Danach arbeitete er in der Firma seines Vater mit, die Getreidemühlen betrieb. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er die Firmenleitung. Seit 1928 war Martin Bürgermeister von Cheney. Im Jahr 1932 wurde er als Kandidat seiner Demokratischen Partei zum neuen Gouverneur von Washington gewählt. Der Ausgang dieser Wahl lag im nationalen Trend, der den Demokraten fast überall in den Vereinigten Staaten Wahlsiege bescherte. Höhepunkt dieser Entwicklung war die Wahl von Franklin D. Roosevelt zum US-Präsidenten.

[Bearbeiten] Gouverneur von Washington

Clarence Martin trat sein neues Amt am 9. Januar 1933 an. Nach einer Wiederwahl im Jahr 1936 konnte er bis zum 13. Januar 1941 im Amt bleiben. In dieser Zeit konnte die große Wirtschaftskrise, die Anfang der 1930er Jahre nicht nur im Staat Washington für große Probleme gesorgt hatte, überwunden werden. Dabei profitierte das Land auch von der New Deal Politik des Präsidenten. Martin unternahm aber auch eigene Anstrengungen zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme. Es wurden Arbeitsmaßnahmen in die Wege geleitet um die Arbeitslosigkeit zu senken. Zu Beginn von Martins Amtszeit lag die Arbeitslosenquote noch bei 25%. Auch aus diesem Grund wurde der Bau von Staudämmen und Brücken initiiert. Der Gouverneur richtete zur logistischen Durchführung der Maßnahmen einen Planungsrat ein. Außerdem wurde ein Programm zur Soforthilfe für die von der Krise am meisten Betroffenen aufgelegt. Durch den Erfolg seiner Maßnahmen war der Gouverneur bei der Bevölkerung recht beliebt.

[Bearbeiten] Weiterer Lebenslauf

Nach dem Ende seiner Gouverneurszeit im Januar 1941 kehrte er in seinen Heimatort Cheney zurück, wo er wieder im Mühlengeschäft tätig wurde. Er war außerdem im Vorstand der Seattle First National Bank. Clarence Martin starb im August 1955. Er war mit Margaret Mulligan verheiratet, mit der er drei Kinder hatte.

[Bearbeiten] Literatur

  • Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 4, Meckler Books, Westport, 1978. 4 Bände.

[Bearbeiten] Weblinks

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