Clarence Melvin Zener

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Clarence Melvin Zener

Clarence Melvin Zener (* 1. Dezember 1905 in Indianapolis, Indiana, USA; † 15. Juli 1993) war ein US-amerikanischer Physiker und Elektrotechniker.

Er postulierte 1934 die Theorie, dass eine hohe elektrische Feldstärke in Festkörpern dazu führen kann, dass im Valenzband gebundene Elektronen in das Leitungsband gelangen. Dieses Postulat erklärt den nach ihm benannten Zener-Effekt, Mikroplasmen und teilweise auch den Tunneleffekt. Ebenfalls nach ihm benannt ist im Bereich der Elektronik die Zenerdiode, die für Durchbruchspannungen unter ca. 5 V den Zener-Effekt ausnutzt.[1]

Für seine Verdienste um die Rheologie erhielt er 1957 die Bingham-Medaille. Der Zener-Körper zur Beschreibung von Viskoelastizität ist nach ihm benannt.

Zener wurde 1982 mit dem Von Hippel Award ausgezeichnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wert, Charles: Obituary: Clarence Zener. In: Physics Today. 47, Nr. 2, February 1994, S. 117–118. Bibcode: 1994PhT....47b.117W. doi:10.1063/1.2808418.