Claude Le Roy

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Claude Le Roy (* 6. Februar 1948 in Bois-Normand-près-Lyre) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Er ist besonders als Nationaltrainer diverser afrikanischer Auswahlmannschaften bekannt.

Laufbahn[Bearbeiten]

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Der Mittelfeldspieler Le Roy gehörte eher zu den durchschnittlichen Fußballern im französischen Fußball. Während seiner Spielerkarriere konnte er keinen Titel gewinnen.

Le Roy debütierte 1970 beim FC Rouen in der Division 1. 1970 wechselte er zum Ligarivalen AC Ajaccio. Als der Klub 1973 in die zweite Liga abstieg verließ Le Roy die Mannschaft und blieb mit seinem Wechsel zu Olympique Avignon in der ersten Liga. 1977 zog er zu Stade Laval weiter, ehe er seine Laufbahn ab 1980 als Spielertrainer beim unterklassigen SC Amiens ausklingen ließ.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Ab 1980 war Le Roy eine Spielzeit als Spielertrainer für SC Amiens tätig. 1981 hängte er seine Fußballschuhe an den Nagel und konzentrierte sich auf die Trainertätigkeit beim Klub. Es folgte zwischen 1983 und 1985 ein Engagement bei AS de Grenoble. Anschließend war er kurzzeitig bei Al Shabab in den Vereinigten Arabischen Emiraten als Trainer angestellt.

1985 nahm Le Roy ein Angebot an, Nationaltrainer der Kameruner Auswahl zu werden. Mit der Nationalmannschaft gewann der die Afrikameisterschaft 1988, nachdem er zwei Jahre zuvor erst im Elfmeterschießen gegen Ägypten im Finale gescheitert war. Anschließend beendete er sein Engagement. 1990 kehrte er als Trainer des Senegal nach Afrika zurück. Nach dem Scheitern im Viertelfinale der Afrikameisterschaft 1992 ging er nach Asien und übernahm das Nationaltraineramt bei Malaysia, das er bis 1995 bekleidete.

1996 kehrte Le Roy als Funktionär nach Europa zurück und arbeitete zunächst für den AC Mailand. 1997 wurde er Sportdirektor bei Paris SG, übernahm aber ab 1998 erneut die Nationalmannschaft Kameruns, die er bei der Weltmeisterschaft 1998 betreute. Ohne Sieg und als Tabellenletzter der Vorrundengruppe B wurde das Turnier beendet und Le Roy musste sein Amt niederlegen.

Bis September 2000 betreute Le Roy im Anschluss Racing Straßburg. 2001 ging er nach China zu Shanghai Cosco. 2003 kehrte er erneut nach Europa zurück und arbeitete für kurze Zeit bei Cambridge United.

2004 ging Le Roy erneut nach Afrika und übernahm die Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo. In dieser Zeit wurde er zum Entdecker von Trésor Mputu Mabi. Von 2006 bis Mai 2008 war er Trainer der ghanaischen Nationalmannschaft. Im Juli 2008 übernahm er die Nationalmannschaft des Oman. Ab April 2011 war er Trainer der syrischen Auswahl, beendete seine Tätigkeit aber bereits im Mai wieder aufgrund der Unruhen in Syrien.[1][2][3]

Am 2. September 2011 gab der kongolesische Verbandspräsident Omari Selemani bekannt, das Le Roy erneut einen Dreijahresvertrag bei der Nationalmannschaft der Demokratischen Republik Kongo unterzeichnen werde.

Seit Dezember 2013 trainiert Le Roy im Nachbarland die Nationalmannschaft der Republik Kongo.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Claude Le Roy quits as Syria coach (abgerufen 3. Juli 2011)
  2. Frenchman Le Roy seeks Syria coaching exit (abgerufen 3. Juli 2011)
  3. Claude Le Roy quits as Syria football coach (abgerufen 3. Juli 2011)