Claude Lelouch

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Claude Lelouch (2012)

Claude Lelouch [ˈklod ləˈluʃ] (* 30. Oktober 1937 in Paris) ist ein französischer Filmregisseur, Kameramann, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Sein Markenzeichen sind betont ästhetische Kameraeinstellungen.[1]

Leben[Bearbeiten]

Lelouch, Sohn eines jüdischen Maßschneiders, bezeichnete sich selbst als “Kinojournalist”, als er Mitte der 1950er Jahre erste kurze Dokumentarfilme drehte. 1960 gründete er die Produktionsgesellschaft “Les Films 13”, mit der er über 200 “Scopiotones” fertigte – kurze Musikfilme für den Einsatz in Musikboxen. Im nämlichen Jahr drehte er auch den ersten seiner zahlreichen Spielfilme, in denen er meist Geschichten von Liebe, Abschieden und Enttäuschungen erzählte; von manchen als altmodische Romanzen bezeichnet, sahen andere Kritiker subtextuelle Bedeutungen in seinen meist einfachen, mit Warmherzigkeit inszenierten Geschichten.

Sein erster internationaler Erfolg, für den er den Oscar 1967 für das beste Originaldrehbuch erhielt, war der Film Ein Mann und eine Frau. Eine zweite Nominierung dafür erhielt er als bester Regisseur und gewann mit ihm das Filmfestival Cannes 1966. Eine spätere Oscarnominierung in der Kategorie Drehbuch erhielt er 1975 für den Film Ein Leben lang.

Lelouch war dreimal verheiratet, zuletzt mit der italienischen Filmschauspielerin Alessandra Martines, von der er sich 2009 trennte. Er ist Vater von sieben Kindern.

Filmografie[Bearbeiten]

Claude Lelouch beim Dreh des Films Ein Mann und eine Frau (1966)
Claude Lelouch (2006)

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2008: Claude Lelouch, Claude Baignères und Sylvie Perez: Ces années-là, Fayard. Conversations avec Claude Baignères et Sylvie Perez
  • 2005: Yves Alion, Jean Ollé-Laprune: Claude Lelouch: Mode d'emploi, Calmann-Lévy.
  • 2000: Claude Lelouch und Jean-Philippe Chatrier: Itinéraire d'un enfant très gâté, Robert Laffont, coll. « Vécu ».

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Claude Lelouch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zeitlexikon, Band 8, S. 575, ISBN 3-411-17568-0