Claude de L’Aubespine

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Claude de L’Aubespine († 1567), Baron de Châteauneuf war ein französischer Diplomat und erster Außenminister (frz. secrétaire d'État aux Affaires étrangères) Frankreichs. Er entstammte einer adeligen Familie aus dem Burgund und war der Bruder des Bischofs Sébastien de L’Aubespine und der Großvater Charles de L’Aubespines.

Claude de L’Aubespine war Staatssekretär der Könige Franz I., Heinrich II., Franz II. und Karl IX., die nacheinander von 1515 bis 1574 regierten. Heinrich II. und seine Nachfolger beauftragten ihn mit einer Reihe diplomatischer Missionen. Die wichtigste darunter war die als königlicher Bevollmächtigter (Ministre plénipotentiaire) bei den Verhandlungen zum Frieden von Cateau-Cambrésis (1559). Die Assemblée de Fontainebleau des Jahres 1560, auf der ein Toleranzedikt den Protestanten gegenüber verabschiedet wurde, ist ebenso mit seinem Namen verbunden wie die Reddition de Bourges von 1562.

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