Claudia Amm

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Claudia Amm (* 1948[1] in Köln) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Amm wuchs in Hannover auf und machte dort auch das Abitur. Auch eine Ballettausbildung schloss sie ab und eine als Fremdsprachen-Korrespondentin für Englisch und Französisch. Sie wurde für zwei Jahre an das Schauspiel Bonn engagiert. Sie spielte viele Rollen der Weltliteratur von der Anja im Kirschgarten bis zur Cordelia in William Shakespeares König Lear. Später wechselte sie die Schauspielschule, sie ging an das Schauspielhaus Bochum zu Hans Schalla. Anschließend folgte das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Es folgten Engagements an der Freien Volksbühne Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus und wieder am Schauspielhaus Bochum.

Seit 1984 arbeitet Claudia Amm freiberuflich. Sie spielte an Häusern wie dem Württembergischen Staatstheater Stuttgart, am Nationaltheater Mannheim, Renaissance-Theater Berlin, Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Bad Hersfelder Festspielen und auf Tournee.

Zu ihren wichtigsten Rollen gehörten Orsina in Lessings Emilia Galotti, Josi in Eugene O’Neills Ein Mond für die Beladenen sowie Marthe Schwertlein in Goethes Faust.

Ab den 1970er Jahren arbeitete sie für das Fernsehen. Sie spielte in sehr vielen Produktionen wie z.B, Partner gesucht, Die Komplizen oder Der letzte Zeuge. Auch in Serien wie Ron und Tanja als Mutter Pacul war sie zu sehen.

Am 1. November 1999 wurden Claudia Amm und ihr Lebensgefährte Günter Lamprecht nach einem Theaterauftritt in Bad Reichenhall von dem 16-jährigen Martin Peyerl angeschossen und schwer verletzt. Für Amm folgte eine lange Rekonvaleszenz, inzwischen arbeitet sie aber schon seit Jahren wieder. Sie gastierte am Staatstheater Darmstadt und war einige Male wieder auf Tournee mit Turrinis Josef und Maria.

Zusammen mit ihrem Lebensgefährten, der mit ihr in den Serien Roncalli, Christian Rother – Bankier für Preußen und Ron und Tanja spielte, wohnt Claudia Amm zwischen Köln und Bonn.

Filmografie[Bearbeiten]

Hörspiel (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Geburtsjahr laut agentur-dietrich.de. IMDb und filmportal.de geben als Geburtsjahr 1946 an.
  2. Auf anspruchsvolle Weise unterhalten. Shakespeares Hamlet als Hörspiel für Kinder: Clüversborsteler komponierte die Musik. In: Rotenburger Rundschau. 26. Mai 2003. Aufgerufen am 17. Juli 2012.

Weblinks[Bearbeiten]