Claudia Bandixen

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Claudia Bandixen (rechts) mit Dominique Baumann beim Pfarrkapitel im Mai 2012 in Rheinfelden AG

Claudia Bandixen-Widmer (* 13. März 1957) ist Pfarrerin der evangelisch-reformierten Kirche und Direktorin von mission 21 in Basel. Im Februar 2012 wurde Claudia Bandixen ins Direktorium von mission 21 berufen. Seit Juli 2012 leitet sie das landeskirchliche Missionswerk. In den 1990er Jahren engagierte sich Claudia Bandixen in der Armutsbekämpfung in Chile, als ökumenische Mitarbeiterin der Basler Mission (BM), ein Trägerverein von mission 21. 1996–2000 war sie im Vorstand der BM. In ihrem Wohnkanton Aargau engagierte sie sich zunächst in der Reformbewegung der reformierten Kirche. 2003–2012 war sie Kirchenratspräsidentin der Reformierten Landeskirche Aargau. Menschenwürde und Gerechtigkeit für alle sind ihr zentrale Anliegen. So hat sie die Tradition der Palliative Care in eine aktuelle Form gebracht. Sie war eine treibende Kraft hinter dem Erneuerungsprozess des Kirchengesetzes im Kanton Aargau. Zusammen mit anderen gründete sie das Netzwerk der Präsidentinnen reformierter Kirchen der Schweiz (PanKs). Zusammen mit mission 21, anderen Kantonalkirchen und Kirchgemeinden in der deutschsprachigen Schweiz sowie dem Verband Aargauer Muslime hat Claudia Bandixen das Programm «Religion in Freiheit und Würde» zur Unterstützung des interreligiösen Dialogs in Afrika, Asien und Lateinamerika lanciert.

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Einzelnachweise[Bearbeiten]