Claudia Graue

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Claudia Graue 2012
Claudia Graue 2011
Claudia Graue 2011
Claudia Graue 2009

Claudia Graue (* 6. Dezember 1981 in Hagenow) ist Schauspielerin und Sängerin. Sie lebt in Berlin und Düsseldorf.

Werdegang[Bearbeiten]

Aufgewachsen in Dresden und Berlin, hatte sie schon ab dem Alter von 16 Jahren regelmäßige Bühnenauftritte in Jugend-Theaterprojekten und darauffolgend im „Hexenkessel Hoftheater“, einem renommierten Berliner Off-Theater unter freiem Himmel im Stile der Commedia dell’arte.

Nach dem Abitur studierte sie von 2002 bis 2006 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Bereits während des Studiums kam es zu ersten Auftritten am Volkstheater Rostock und am Staatstheater Schwerin. Im 2. Studienjahr gründete sie gemeinsam mit ihren Kommilitonen Marcus Melzwig und Christopher Nell das A Cappella-Trio „Muttis Kinder“.

Nach dem Studienabschluss 2006 debütierte sie mit der Rolle der Polly in der Dreigroschenoper unter der Regie von Johanna Schall am Rostocker Volkstheater. Dort blieb sie festes Ensemblemitglied bis 2008. Außerdem leitete sie während dieser Zeit den Theaterjugendclub Rostock.

Seit Herbst 2008 ist Claudia Graue als freiberufliche Schauspielerin und Sängerin tätig.

Auf der Bühne zu sehen war sie seit dieser Zeit unter anderem als Lola in Georg Kreislers Musical Heute Abend: Lola Blau am Theater in Kempten, in ihren „Hörspiele in Liedern“ - Programmen und in verschiedenen Inszenierungen im Hexenkessel Hoftheater Berlin, vor allem in der Märchenhütte. Im Sommer 2009 stand sie bei den Bad Hersfelder Festspielen als Käthchen in dem Schauspiel von Heinrich von Kleist Das Käthchen von Heilbronn unter der Regie von Johanna Schall auf der Bühne. Für ihre künstlerische Leistung erhielt sie zusammen mit ihrem Spielpartner Robert Gallinowski den Großen Hersfeld-Preis.

Seit 2010 widmet sie sich mit ihrem A-Cappella-Trio „Muttis Kinder“ verstärkt dem Gesang. Im Jahre 2011 tourte das Trio erfolgreich durch Asien. Seit März 2012 sind „Muttis Kinder“ regelmäßig mit dem Programm „Das erste Konzert“ in der Bar jeder Vernunft zu sehen.

Im Mai 2013 werden sie dort die Premiere ihres neuen Programms „Unveröffentlichte Hits“ feiern.

Theater (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2013 – Alkmene – Amphitryon (Molière/Golbeck) – Regie: Sarah Kohrs (Amphitheater Berlin)
  • 2013 – Celia – Volpone oder Der Fuchs (Jonson/Venus) – Regie: Frieder Venus (Amphitheater Berlin)
  • 2012 – Spielstätte der Märchenhütte Berlin in Frankfurt am Main
  • 2011 – u. a. Hermione, Camillo, Perdita – Das Wintermärchen (William Shakespeare) – Regie: Jan Zimmermann (Hexenkessel Hoftheater Berlin)
  • 2010 – Simone – Sechs and the City – Regie: Martin Maier-Bode (Kabarett-Theater Die Distel, Berlin)
  • 2010 – Doreen – Straße zum Strand (Ulrike Freising) – Regie: Matthias Brenner (Kleist Forum Frankfurt (Oder))
  • 2009 – Käthchen – Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe (Heinrich von Kleist) – Regie: Johanna Schall (59. Bad Hersfelder Festspiele)
  • 2008/2009 – Lola Blau – Heute Abend: Lola Blau (Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler) – Inszenierung: Peter Baumgardt (Theater in Kempten)
  • seit 2008 – Ensemblemitglied der „Märchenhütte“ des Hexenkessel Hoftheater Berlin – Regie: Jan Zimmermann (Aschenbrödel, Rapunzel, Machandelbaum, Fitchers Vogel)
  • 2008 – Titania, Hyppolyta – Ein Sommernachtstraum – Regie: Jan Zimmermann (Hexenkessel Hoftheater Berlin)
  • 2008 – Lilian Holiday – Happy End (Brecht/Weill) – Regie: Ursula Karusseit (Volkstheater Rostock)
  • 2007 – Franziska Schöller – Pension Schöller (Lauffs/Jacoby) – Regie: Matthias Brenner (Volkstheater Rostock)
  • 2007 – Antigone – Antigone (Anouilh) – Regie: Nils Brück (Volkstheater Rostock)
  • 2007 – Woman - Time Woman (Solotanzstück) - Regie: Alexey Kononov (Alexandrinskij-Theater St. Petersburg)
  • 2007 – Sarah – Heaven (zu Tristan) – (Kater) – Regie: Wolf Bunge (Volkstheater Rostock)
  • 2007 – Alice – Lewis Caroll‘s Alice im Wunderland – (Zadek/Caroll) – Regie: Johanna Schall (Volkstheater Rostock)
  • 2007 – Marion – Die Feuerzangenbowle – (Spoerl) – Regie: Matthias Brenner (Volkstheater Rostock)
  • 2006 – Ophelia – Hamlet (Shakespeare) – Regie: Johanna Schall (Volkstheater Rostock)
  • 2006 – Polly Peachum – Die Dreigroschenoper (Brecht) – Regie: Johanna Schall (Volkstheater Rostock)
  • 2005 – Barnabe - Familie Schroffenstein (Kleist) – Regie: Gabriele Gysi
  • 2004 – Bettina Bender – Ich knall euch ab (Huby/Pfeiffer) – Regie: Walther Meierjohann (Volkstheater Rostock)
  • 2002 – Bianca - Der Widerspenstigen Zähmung (Shakespeare) – Regie: Jan Zimmermann (Hexenkesselhoftheater Berlin)

Gesang (Auswahl)[Bearbeiten]

  • seit 2013 – Muttis Kinder – Unveröffentlichte HitsA Cappella in der Bar jeder Vernunft
  • seit 2012 – Muttis Kinder – Das erste Konzert – A Cappella in der Bar jeder Vernunft
  • seit 2010 – Konzerte mit „Muttis Kinder“ – u. a. in Kroatien, Taiwan, Singapur und dem gesamten deutschsprachigen Raum
  • seit 2010 – Wer aus mir trinkt, wird ein Reh... – Ein Märchen in Liedern mit Claudia Graue, Wolfgang Schmiedt & Band (Volkstheater Rostock)
  • seit 2008 – Sonne, Mond und Sterne – Claudia Graue singt himmlische Lieder – Soloprogramm mit Live-Band (Volkstheater Rostock)
  • 2007-2010 – Guter Mond Du gehst so stille – Muttis Kinder singen von Mozart bis Morissette (Berliner Ensemble)

Filmografie[Bearbeiten]

  • 2005: Alles im Garten (Kurzfilm) – Regie: Karl Heinz Lotz
  • 2005: Wohnung 12 (Kurzfilm) – Regie: Andreas Ehrig
  • 2006: Marie – Regie: Andreas Ehrig
  • 2008: Grenze (Kurzfilm) – Regie: Christine Wernke
  • 2009: Nordlicht (Kurzfilm) – Regie: Dominik Roth
  • 2010: Unterwasserwalzer (Kurzfilm) – Regie: Jokke Hansmann
  • 2010: Fieberglas (Kurzfilm) – Regie: Edgar Tutasz
  • 2012: Nemez – Regie: Stanislav Güntner
  • 2013: Aschenbrödel & Der gestiefelte Kater – Regie: Torsten Künstler

Auszeichnungen/Preise[Bearbeiten]

  • 2013 – Gewinner des A-Cappella-Award Ulm 2013 und des Publikumspreises mit ihrem Trio „Muttis Kinder“
  • 2011 – Gewinner des Kulturpreises „Freiburger Leiter 2011“ mit ihrem Trio „Muttis Kinder“
  • 2010 – Preisträgerin des „Ward Swingle Award“ (1. Platz) in der Kategorie Comedy bei der „12. Internationalen A Cappella Competition“ im Rahmen des vokal.total.2010-Festivals in Graz mit ihrem Trio „Muttis Kinder“
  • 2009 – „Großer Hersfeld-Preis“ 2009 für Claudia Graue & Robert Gallinowski
  • 2007 – Marie (Regie/Buch: Andreas Ehrig, Christian Dzubiel, Claudia Graue – nach einer Vorlage von Fritz Kater) – Film des Jahres, Festival im Stadthafen, Rostock
  • 2004 – 2. Platz mit ihrem A-Cappella-Trio „Muttis Kinder“ beim „Jugend kulturell Förderpreis 2004“

Weblinks[Bearbeiten]