Claus Föttinger

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Claus Föttinger (* 1960 in Nürnberg) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler. Er lebt in Düsseldorf und in Arnheim in den Niederlanden. Föttinger befasst sich überwiegend mit Installations- und Objektkunst.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Claus Föttinger war von 1979 bis 1981 Assistent zweier Werbefotografen und absolvierte Praktika als Bühnenbildner und Bühnenmaler an den Städtischen Bühnen Nürnberg. Von 1982 bis 1989 studierte er Freie Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Alfonso Hüppi. 1987 war er dessen Meisterschüler. Von 1989 bis 1990 war er Assistent bei Harald Klingelhöller und Katharina Fritsch. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitete er von 1990 bis 1992 im Kunstraum Friesenwall 116 a e. V. in Köln. 1991 war er Gründungsmitglied des Kunstvereins WP8 e. V. in Düsseldorf und übernahm von 1992 bis 1994 dessen ehrenamtliche Leitung. Von 1995 bis 1996 war er Gastkurator der Derik-Baegert-Gesellschaft in Schloss Ringenberg am Niederrhein. Seit 1996 realisiert Föttinger nur noch eigene Projekte.

Ausstellungen, Objekte, Installationen (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1985 Galerie Diemo Hänsler, Nürnberg, mit Hendrik Krawen, Rupert Huber und Dirk Skreber, Malerei und Installationen
  • 1993/94 Malerei 2000, Hamburg Sprinkenhof; Kunsthalle Malmö
  • 1995 Der fokussierte Blick, Hüppi-Klasse, Museum Haus Koekkoek, Kleve; Kunsthalle Barmen, Wuppertal 1994
  • 1996 Bochynek vorne, Galerie Bochynek, Düsseldorf, mit Reinhard Mucha, Dirk Skreber, E. Boslet u. a.
  • 1997 Surprise II (Überraschung), Kunsthalle Nürnberg
  • 1998 „Mayday“, Böhler-Werke, zus. mit HobbyPOP, Düsseldorf
  • 1999 Carte Blanche, Galerie Eof, Paris
  • 2000 JD´S FAN DELIGHT, Parkhaus im Malkastenpark, Düsseldorf (Joe d'Alessandro's Bar)
  • 2002 come-in, George Soros Center of the Art, Kiew
  • 2003 Maria von der Heide, Kunsthalle Recklinghausen, Maria von der Heide und ihre Freunde, Museum Katherinenhof, Kranenburg
  • 2004 Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63, Haus Gallus, Frankfurt am Main, Martin-Gropius-Bau, Berlin
  • 2005 Coca Cola Light, Art-Edition mit Florian Slotawa und Johannes Wohnseifer
  • 2006 come in, Korea Institute for Design Promotion, Seoul
  • 2008 „VISIT[E] - Von Gerhard Richter bis Rebecca Horn - Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland“, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
    • „Das Gelände“, Kunsthalle Nürnberg / steirischer herbst - Festival zeitgenössischer Kunst, Graz
  • 2010 „I want to see how you see - Julia Stoschek Collection“, Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg

Bibliographie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1987 Der Kreis im Fluß, Künstlergruppe „Der Kreis e.V.“, Nürnberg (Ausstellungskatalog)
  • 1995 Der fokussierte Blick, Düsseldorf (Ausstellungskatalog von H. Meister), Museum Haus Koekkoek, Kleve; Kunsthalle Barmen, Wuppertal, S. 45-48
  • 1995 Zyma art today 4/1995, Artikel über „Es ist alles wahr“ (Gruppenausstellung in der Galerie M+R Fricke), Düsseldorf
  • 1997 Surprise II (Überraschung), Kunsthalle Nürnberg (Ausstellungskatalog)
  • 1998 Toi toi toi, Düsseldorf (Ausstellungskatalog von H. Meister), Tanzhaus NRW, Düsseldorf, S. 31-34
  • 1999 Charles Kabold, Interview mit Claus Föttinger, in: „Site II, 99“, Neuer Aachener Kunstverein, Aachen, S. 62-64 (Ausstellungskatalog)
  • Gronzka, P[atricia]: „Bar jeder Malerei?“, in: Falter, Stadtzeitung Wien Nr. 46/1999
  • 2001 Come In. Interieur as media of contemporary art in Germany. Ausstellungskatalog, Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Stuttgart, Köln, S. 39–43
  • 2001 Zero Gravity. Ausstellungskatalog, Düsseldorf, S. 36-37
  • 2001 Einräumen. Arbeiten im Museum, Ausstellungskatalog, Hamburger Kunsthalle, Ostfildern-Ruit, S. 86
  • 2003 Petra Gördüren: Kulturgeschichte als Dekor - Claus Föttingers soziale Skulpturen. In: Accessoire Maximalismus, Katalog Nr. 302 der Ausstellung der Kunsthalle zu Kiel vom 29. August - 9. November 2003. Texte: Dirk Luckow, Feridun Zaimoglu, Ingrid Loschek, Jana Simon, u.a.; Künstler: Monica Bonvici, Carlo Farsang, Claus Föttinger, Swetlana Heger, Thomas Hirschhorn, Jakob Kolding, Pia Lanzinger, Sherrie Levine, Erik van Lieshout, Peter Loewy, Haim Steinbach, Feridun Zaimoglu; Mit Künstlerbiographien und einem Verzeichnis der ausgestellten Werke; Kiel, 2003, ISBN 3-937208-02-X, Seiten 41/42
  • 2004 Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63, Ausstellungskatalog, Frankfurt am Main, Fritz-Bauer-Institut, Köln
  • 2006 Christiane Hoffmans: Kunst im deutschen Vereinsheim. Andreas Gursky und Claus Föttinger richten in der Düsseldorfer Galerie Sies + Höke eine WM-Bar ein. In: WELT am SONNTAG Nr. 24 vom 11. Juni 2006, Seite 72 – auch online
  • 2006 Jacqueline Overberg, Claus Föttinger: Get together campaign 2006. Düsseldorf: Verlag Studio von der Heide, 2006, 13 S., ISBN 3-9810579-2-9
  • 2008 Dorothee Achenbach: Morgen eröffnet in Köln die älteste Kunstmesse der Welt. BILD erklärt die zehn wichtigsten Kunstwerke. In: Bild, 15. April 2008, S. 9 (Art Cologne: Nr. 8 Der Funktionelle, Claus Föttinger, „Leuchtobjekt mit Vermummten“)
  • 2008 Robert Nelson: Doner like a diner. In: The Age, May 3, 2008 - online
  • 2008 Birgit Ruf: Kunstschau zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Triumph der Freizeit. In: Nürnberger Nachrichten vom 5. Juli 2008 - online
  • 2010 Ivo Goetz: Schön ist, was nicht im Rahmen des Denkbaren liegt. In den Hamburger Deichtorhallen sind neueste Entwicklungen im Bereich von Film und Videokunst zu sehen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Juli 2010 (Foto: Ivo Faber: „In Hamburg werden filmische Werke von Gordon Matta Clark bis zu Claus Föttingers Hanoi-Saigon gezeigt.“ - Katalog: I want to see how you see. Arbeiten aus der Julia Stoschek Collection. Hamburg, Große Deichtorhalle bis 25. Juli)

Weblinks[Bearbeiten]