Claus Kilian

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Claus Kilian 2007 (im Hintergrund: Judaskuss aus einem Wandbehang mit Passionsszenen)

Claus Kilian (* 18. Mai 1928 in Glogau (Niederschlesien)) ist ein deutscher bildender Künstler und katholischer Diakon. Seit den 1960er Jahren hat er eine große Zahl von Kirchen im Bistum Hildesheim und darüber hinaus künstlerisch ausgestaltet, ebenso zahlreiche Ruhe- und Gebetsräume in Einrichtungen wie Justizvollzugsanstalten, Krankenhäusern und Kureinrichtungen. Sein Werk umfasst Malerei, Mosaik, Buntglasfenster, Metall- und Textilgestaltung. Themen und Motive entnimmt er vorwiegend der Bibel und der Heiligenlegende, oft mit Bezug auf das Patrozinium der jeweiligen Kirche. Dabei tritt der ästhetische und illustrative Aspekt in den Dienst von Deutung und Verkündigung.

In den letzten Jahren arbeitet Claus Kilian vermehrt mit Pastell- und Ölkreiden und schafft mit diesen „Erzählbilder“, von denen jedes eine eigene Geschichte (weltliche und religiöse) erzählt, bzw. in die der Betrachter Geschichten „hineinerzählen“ und „-denken“ kann. Mit diesen neuen, aber auch ausgewählten älteren Werken gestaltet Kilian Ausstellungen in Seniorenheimen und Bildungshäusern.

Leben[Bearbeiten]

Claus Kilian kam 1946 als Heimatvertriebener nach Braunschweig. Ursprünglich Werbegrafiker, arbeitet er seit 1960 als selbstständiger Künstler fast ausschließlich für Pfarreien und kirchliche Einrichtungen. Kilian ist verheiratet, hat fünf Kinder und 13 Enkel. Als Diakon (geweiht 1975) ist er in der Braunschweiger Aegidiengemeinde tätig.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Claus Kilian – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien