Clearinghaus

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Clearinghouse im Finanzbereich, für die Bedeutung in der Medizin siehe Clearinghouse (Medizin), für das Informations-, Kommunikations- und Kooperationssystem im Naturschutz und der Entwicklungszusammenarbeit siehe Clearing House Mechanismus

Ein Clearinghaus (engl. Clearinghouse) oder eine Clearinggesellschaft ist ein Unternehmen oder eine Institution, das im Finanzbereich für das Clearing und Settlement von Wertpapier- oder Fremd-Währungs-Transaktionen zuständig ist und meist auch die Rolle der zentralen Wertpapierverwahrung übernimmt. Dabei funktionieren Clearinggesellschaften oft als Central Counterparty, über die Finanzgeschäfte zwischen verschiedenen Parteien zentral abgewickelt werden.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Abwicklung von Finanzgeschäften über eine zentrale Clearinggesellschaft hat verschiedene Gründe. So kann diese zentrale Gesellschaft nicht nur verschiedene Aufträge bündeln und so Transaktionskosten reduzieren, sondern trägt auch zur Risikominimierung bei. So wird von Clearinghäusern ein stark ausgeprägtes Risikocontrolling betrieben. Außerdem bleiben Käufer und Verkäufer durch die Arbeit des Clearinghauses jeweils für den anderen anonym.

Existierende Clearinghäuser[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. https://www.theice.com/clear_europe.jhtml
  2. http://www.euronext.com/editorial/wide/editorial-4573-EN.html