Cleistocactus winteri

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Cleistocactus winteri
Cleistocactus winteri HabitusFlower BotGard0906b.JPG

Cleistocactus winteri

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Cleistocactus
Art: Cleistocactus winteri
Wissenschaftlicher Name
Cleistocactus winteri
D.R.Hunt
typischer Habitus

Cleistocactus winteri ist eine Pflanzenart in der Gattung Cleistocactus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Cleistocactus winteri wächst strauchig mit an der Basis verzweigten, hängenden oder kriechenden, grünen Trieben und erreicht bei Durchmessern von 2 bis 2,5 Zentimetern Längen von bis 1,5 Metern. Es sind 16 bis 17 leicht gefurchte Rippen vorhanden. Die darauf befindlichen braunen Areolen stehen eng beieinander. Die goldgelben Dornen sind biegbar, dünn und gerade. Die etwa 20 kräftigeren Mitteldornen sind 5 bis 10 Millimeter lang. Die etwa 30 ausstrahlenden Randdornen sind 4 bis 10 Millimeter lang.

Je nach Stellung der Triebe sind die Blüten aufwärts bis auswärts gebogen bis aufrecht. Sie sind 4 bis 6 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von bis 5 Zentimetern. Die Blüten bleiben mehrere Tage geöffnet. Die Blütenröhre ist mehr oder weniger orangerosafarben und zu ihrer meist schiefsaumigen Mündung hin trichterförmig erweitert. Die Blütenhüllblätter sind orangerot. Die äußeren sind ausstrahlend bis etwas zurückgebogen, die inneren deutlich kürzer und aufrecht. Die Staubblätter und der Griffel ragen aus der Blüte heraus. Die fassförmigen, grünen bis rötlich grünen Früchte sind 7 bis 10 Millimeter lang und erreichen ebensolche Durchmesser.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten]

Cleistocactus winteri ist im bolivianischen Departamento Santa Cruz in der Provinz Florida in Höhenlagen von etwa 1400 bis 1500 Metern verbreitet, wo sie an Felsen herabhängt. Die Erstbeschreibung erfolgte 1988 durch David Richard Hunt.[1]

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Endangered (EN)“, d.h. als stark gefährdet geführt.[2]

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bradleya. Band 6, 1988, S. 100.
  2. Cleistocactus winteri in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2010. Abgerufen am 22. Februar 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cleistocactus winteri – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien