Corinthian

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Corinthian
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Schiffsdaten
Flagge MaltaMalta (Handels- und Dienstflagge zur See) Malta[1]
andere Schiffsnamen
  • Orion II
  • Clelia II (bis Mai 2011)
  • Renaissance Four
Schiffstyp Kreuzfahrtschiff
Rufzeichen 9HUT9
Heimathafen Valletta, MaltaMalta Malta
Eigner Filmore Pearl (Cayman) III
Bauwerft Cantiere Navale Ferrari S.p.A. (La Spezia, Italien)
Stapellauf 1989
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
88,30 m (Lüa)
Breite 15,30 m
Tiefgang max. 4,00 m
Vermessung 4077 BRZ
Maschine
Geschwindigkeit max. 16 kn (30 km/h)
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 111
PaxKabinen 50
Sonstiges
Klassifizierungen

Lloyd’s Register of Shipping

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 8708672[1]

Die Corinthian ist ein Passagierschiff, das ursprünglich unter dem Namen Renaissance Four auf der Werft Cantiere Navale Ferrari S.p.A. in La Spezia für die mittlerweile insolvente italienische Reederei Renaissance Cruises erbaut und 1989 in Dienst gestellt wurde. 2009 erfolgte der Umbau für Expeditionskreuzfahrten in der Antarktis und Arktis. Das Schiff bietet Platz für etwa 100 Passagiere.

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Drakestraße
  • Am 26. Dezember 2009 wurde das Schiff von einer Welle vor der Petermann-Insel in antarktischen Gewässern auf Grund geschoben und musste von einem anderen Schiff freigeschleppt werden.[2]
  • Am 8. September 2010 lief das Schiff unter dem Namen Clelia II bei Boyle Marine in Little Current nach einem Maschinenausfall auf Grund.[3]
  • Anfang Dezember 2010 gereit die Clelia II auf der Rückfahrt aus der Antarktis nach Ushuaia während eines Sturms in Seenot. Bei Windgeschwindigkeiten über 90 km/h und sieben Meter hohen Wellen schlug eine Welle in der Drake Passage Fenster auf der Brücke ein und das eindringende Seewasser führte zum Ausfall eines Teils der Elektronik; auch eine der Maschinen fiel aus.[2][4] Nach einer Reparatur konnte die Stromversorgung und die ausgefallene Maschine wieder notdürftig in Betrieb genommen werden. Das Schiff fuhr mit geringer Geschwindigkeit weiter und erreichte unter Begleitung der National Geographic Explorer, die seit 2008 für die Reederei Lindblad Expeditions fährt, den Hafen Ushuaia in Argentinien. An Bord befanden sich 88 Passagiere und 77 Besatzungsmitglieder, von denen eines leicht verletzt wurde.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Administrative Details auf Equasis, aufgerufen am 8. Februar 2011
  2. a b c Motorausfall legt Luxus-Kreuzfahrtschiff lahm, Spiegel Online, 9. Dezember 2010 (abgerufen am 7. Februar 2011)
  3. Seenotfälle September 2010, aufgerufen am 8. Februar 2011
  4. Seenotfälle Dezember 2010, aufgerufen am 8. Februar 2011

Weblinks[Bearbeiten]