Clemens Doppler

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Clemens Doppler Volleyball (Beach)
Clemens Doppler Austrian Masters 2008.jpg
bei den Austrian Masters 2008 in St. Pölten
Porträt
Geburtstag 6. September 1980
Geburtsort Kirchdorf an der Krems, Österreich
Größe 2,00 m
Partner 2002–2005 Nik Berger
2006–2008 Peter Gartmayer
2009–2011 Matthias Mellitzer
seit 2012 Alexander Horst
Weltrangliste Position 20[1]
Erfolge
2003 - Europameister
2007 - Europameister
2008 - Olympia-Teilnahme
2010 - Vizeeuropameister
2012 - Olympia-Teilnahme
2014 - EM-Dritter
(Stand: 8. Juli 2014)

Clemens Doppler (* 6. September 1980 in Kirchdorf an der Krems, Österreich) ist ein österreichischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Doppler gewann als Hallen-Volleyballer vier Meistertitel im Nachwuchsbereich. 1995 kam er im Alter von 15 Jahren als jüngster Spieler mit dem VBC Steyr in die Bundesliga, wo er später jeweils zweimal mit den Vienna hotVolleys die Meisterschaft und den Pokal gewann. Außerdem absolvierte er 60 Länderspiele.

1996 begann Doppler mit dem Beachvolleyball und bildete bis zum Jahr 2000 ein Duo mit Helmut Hirner, das unter anderem Vize-Europameister bei den Junioren wurde. Nach einigen Turnieren und einem österreichischen Meistertitel mit Dietmar Maderböck kam Doppler 2002 mit Nik Berger zusammen und erreichte schon im ersten Jahr den elften Rang in der Gesamtwertung der World Tour. 2003 gewann Doppler mit Berger die Europameisterschaft und belegte am Ende der Saison den siebten Rang in der Weltrangliste. 2004 qualifizierte sich Doppler mit Berger für die Olympischen Spiele in Athen, konnte jedoch nach einem Kreuzbandriss im Knie kurz vor Beginn der Spiele nicht bei dem Großereignis antreten. Das Duo trennte sich 2005.

Dopplers neuer Partner wurde Peter Gartmayer. Das von Marco Solustri trainierte Team wurde nach einem neuerlichen Kreuzbandriss Dopplers 2006 beim Heimturnier in Klagenfurt bereits im Jahr darauf Europameister, belegte den neunten Rang bei der WM in Gstaad und schaffte diverse Top10-Platzierungen bei FIVB-Turnieren. 2008 qualifizierten sich Doppler/Gartmayer für die Olympischen Spiele in Peking und erreichten dort das Achtelfinale.

Von 2009 bis 2011 spielte Doppler mit Matthias Mellitzer. Die beiden gewannen die Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2010 in Berlin.

Seit 2012 spielt Doppler mit Alexander Horst. Das neu formierte Team schaffte die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London. Kurz darauf gewannen Doppler/Horst die Silbermedaille beim Grand-Slam-Turnier in Polen. Die Saison 2012 beendete Clemens Doppler ebenfalls mit einem Rekord: bereits zum sechsten Mal (mit fünf verschiedenen Partnern) gewann er die österreichische Meisterschaft. Bei der WM 2013 in Stare Jabłonki erreichten Doppler/Horst auf dem neunten Platz. Bei der Europameisterschaft 2013 kam es zur dritten Kreuzbandverletzung Dopplers, diesmal im rechten Knie. Aufgrund der Verletzung musste Doppler die Teilnahme am Turnier beenden.[2]

Bei der EM 2014 besiegten Doppler/Horst im Achtelfinale die amtierenden Weltmeister Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen. Sie mussten sich gegen die neuen Europameister Paolo Nicolai/Daniele Lupo geschlagen geben und gewannen schließlich im Spiel um den dritten Platz gegen die Spanier Herrera/Gavira die Bronzemedaille.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Clemens Doppler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FIVB-Weltrangliste (Stand: 30. Juni 2014)
  2. ORF Sport "Mehrmonatige Pause befürchtet" (Stand: 4. August 2013)