Clisson

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Clisson
Wappen von Clisson
Clisson (Frankreich)
Clisson
Region Pays de la Loire
Département Loire-Atlantique
Arrondissement Nantes
Kanton Clisson
Koordinaten 47° 5′ N, 1° 17′ W47.086944444444-1.283611111111138Koordinaten: 47° 5′ N, 1° 17′ W
Höhe 7–71 m
Fläche 11,30 km²
Einwohner 6.683 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 591 Einw./km²
Postleitzahl 44190
INSEE-Code
Lage der Gemeinde Clisson im Département Loire-Atlantique

Clisson (früher Cliczon, bretonisch Klison oder Sklison) ist eine französische Gemeinde mit 6683 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Loire-Atlantique in der Region Pays de la Loire; sie gehört zum Arrondissement Nantes und zum Kanton Clisson.

Geographie[Bearbeiten]

Clisson liegt 30 km südöstlich von Nantes und 30 km westlich von Cholet. Nachbargemeinden sind Gétigné, Mouzillon, Gorges, Saint-Hilaire-de-Clisson, Cugand und Saint-Crespin-sur-Moine. Der Ort wird durch die Sèvre Nantaise geteilt, deren rechter Nebenfluss Moine hier mündet.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Tal von Clisson war Teil der Grafschaft Herbauges. Das Tal wurde – gleichzeitig mit Herbauges, Mauges und dem Pays de Retz – endgültig bretonisch im Jahr 851 durch den Vertrag von Angers zwischen Karl dem Kahlen und dem bretonischen König Erispoë. Das Tal von Clisson strukturierte sich im 12. Jahrhundert um die Burg Clisson, den Sitz der Herren von Clisson, darunter auch der berühmte Olivier V. de Clisson, Connétable von Frankreich. Die Gegend profitierte in dieser Zeit von ihrer Grenzlage, die sie von Steuern auf Handelswaren ausnahm. Während der Revolution, vor allem während des Vendeeraufstands, wurde die Stadt verwüstet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

  • 1962 : 3719
  • 1968 : 4179
  • 1975 : 4537
  • 1982 : 4959
  • 1990 : 5495
  • 1999 : 5939
  • 2007 : 6691

Ab 1962 nur Einwohner mit Erstwohnsitz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Burg Clisson (11. Jahrhundert)
  • Die Chapelle des Templiers
  • Die Chapelle St Jacques
  • Die Moulin de Plessard

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • P. de Berthou : Clisson et ses monuments : étude historique et archéologique, Ed. Boutin et Cosso, Nantes, 1900 (Nachdruck Clisson, 1990), 223 S.
  • F. Cazaux : Le pays de Clisson, Ed. A. Sutton, Rennes, 1998, 128 S.
  • Forest : Histoire de Clisson, 1841, 121 S. (Neudruck. Res Universis, 1990, 112 S.)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Clisson – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien