Clive W. J. Granger

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Clive Granger

Sir Clive William John Granger (* 4. September 1934 in Swansea, Wales; † 27. Mai 2009) war ein britischer Wirtschaftswissenschaftler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Granger hat im Jahr 1959 an der University of Nottingham promoviert. Er war Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of California, San Diego, USA. Er wurde am 8. Oktober 2003 für seine Arbeit an „Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit gemeinsam veränderlichen Trends (Kointegration)“ mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet (siehe Kausalität#Ökonometrie, Granger-Kausalität). Als Beispiele für die von Granger untersuchten stationären Zeitreihen, die nur wenig um einen vorgegebenen Wert schwanken, nannte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften den Zusammenhang zwischen Vermögen und Konsum, Wechselkursen und Preisniveau oder kurzfristigen und langfristigen Zinssätzen.

Den Nobelpreis 2003 teilte er sich mit Robert F. Engle, von der New York University, USA, der die Auszeichnung „für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit zeitlich variabler Volatilität (ARCH)“ erhalten hat.

2005 wurde Clive Granger zum Ritter geschlagen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Clive Granger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien