Clocks

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Clocks wurde als dritte Single (nach In My Place und The Scientist) aus dem Album A Rush of Blood to the Head der englischen Band Coldplay veröffentlicht. Auf der B-Seite der Single befinden sich die Songs Crests Of Waves und Animals, welche nie auf einem Album erschienen sind. Clocks ist eines der bekanntesten Lieder von Coldplay, da es ein charakteristisches und eingängiges Motiv aufweist und trotz der in Deutschland eher enttäuschenden Chartposition sehr oft in den Radiostationen gespielt wurde und noch immer gespielt wird. Zudem wird es auch oft als Hintergrundmusik für Serien, Filme oder Fernsehbeiträge benutzt, zumeist in traurigen/emotionalen Szenen.

[Bearbeiten] Musikalisches

Der Song wurde erst im letzten Moment zum Album hinzugefügt und gilt als Wendepunkt im Bezug auf den Stil der Band. Bis dahin war Coldplay eher für reduzierte und langsamere Musik bekannt, bei Clocks wurde zum ersten Mal mit der Kombination aus Tempo und Synthesizer gearbeitet, welche das darauffolgende Album X&Y zu einem großen Teil prägt.

Charakteristisch für Clocks ist der 4/4-Takt mit dem 3/3/2-Schema, welches vom Schlagzeug (snare bass bass, snare bass bass, snare bass) und vom Piano den ganzen Song hindurch eingehalten wird. Dieses Schema wird von Coldplay teilweise auch in den Songs Politik, Square One, A Message und Speed Of Sound verwendet, weshalb u. a. letzterer Titel von vielen als Clocks ähnlich empfunden wird.

[Bearbeiten] Coverversionen

2006 wurde der Song von kubanischen Musikern (zum Teil von Mitgliedern des Buena Vista Social Club) gecovert und ist auf dem Album Rhythms del Mundo enthalten. Der Gesang wurde von Coldplay (Chris Martin) übernommen. Die, nun vor allem lateinamerikanischen, Instrumente wurden neu eingespielt. Weitere bekannte Coverversionen wurden im Jahr 2004 von der US-amerikanischen Sängerin Brandy, sowie von Gregorian eingespielt. Außerdem kursiert im Internet die Bastard-Pop-Version Tell it to the Clocks, in der Clocks mit Tell it to my Heart von Taylor Dayne vermischt wurde.

[Bearbeiten] Erfolg

Coldplay, Produzent Ken Nelson und Tontechniker Mark Phythian erhielten 2004 einen Grammy für Clocks als Record of the Year. Weiterhin erreichte der Song als Single-Auskopplung folgende Charts-Erfolge:

  • Platz 1 Lettland
  • Platz 2 Niederlande
  • Platz 7 Kanada
  • Platz 9 Vereinigtes Königreich, UK Singles Chart, U.S. Modern Rock
  • Platz 28 Australien
  • Platz 29 USA, U.S. Billboard Hot 100

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