Closer (Album)

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Closer
Studioalbum von Joy Division
Veröffentlichung 18. Juli 1980
Label Factory Records
Format LP, CD
Genre Post-Punk, Dark Wave, Gothic Rock[1]
Anzahl der Titel 9
Laufzeit 44 Min 16 s

Besetzung

Produktion Martin Hannett
Studio Britannia Row Studios, London
Chronologie
Unknown Pleasures
(1979)
Closer
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Closer
  UK 6 26.07.1980 (8 Wo.) [2]

Closer ist das zweite und letzte Studioalbum der britischen Post-Punk-Band Joy Division.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Aufnahmen zum Album fanden Mitte bis Ende März 1980 in London statt. Closer erschien schließlich am 18. Juli 1980 auf Factory Records. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war Sänger Ian Curtis bereits zwei Monate tot. Der Rest der Band machte später unter dem Namen New Order weiter.

Bereits im April 1980 erschien der Song Love Will Tear Us Apart als Vorbote des neuen Albums. Er wurde später – nach Curtis' Tod – zum erfolgreichsten Lied der Band und erreichte Platz 13 der britischen Singlecharts. Closer erreichte Platz 6 in den britischen Albumcharts.

Cover[Bearbeiten]

Das Cover, das ein Grabmal auf dem Friedhof Staglieno in Genua, Italien zeigt, wurde von Martyn Atkins und Peter Saville entworfen. Die Fotografie stammt von dem französischen Fotografen Bernard Pierre Wolff, der auch die Coverfotografie für Love Will Tear Us Apart lieferte.

Rezeption[Bearbeiten]

Das Album gilt, wie auch sein Vorgänger Unknown Pleasures, als Meilenstein der Musikgeschichte, der viele andere Bands geprägt hat.[3] Beide Joy-Division-Alben erscheinen in Robert Dimery's Referenzbuch 1001 Albums You Must Hear Before You Die.[4] Zudem taucht Closer in Listen wie den 500 Greatest Albums of All Time (Rolling Stone, Platz 157) oder den Top 100 Albums of the 1980s (Pitchfork Media, Platz 10)[5] auf.

Anlässlich des Rerelease 2007 erhielt Closer im Albumreview bei Pitchfork Media die Höchstpunktzahl von 10,0 Punkten.[6] Auch Allmusic gibt dem Album die volle Punktzahl.[7]

Closer is even more austere, more claustrophobic, more inventive, more beautiful, and more haunting than its predecessor. It's also Joy Division's start-to-finish masterpiece, a flawless encapsulation of everything the group sought to achieve.“

Closer ist noch ernster, noch klaustrophobischer, noch einfallsreicher, noch schöner, und noch eindringlicher als sein Vorgänger. Es ist zudem Joy Divisions Anfang-bis-Ende-Meisterwerk, eine makellose Einkapselung von allem, was die Gruppe zu erreichen begehrte.“

Joshua Klein: Pitchfork Media[8]

Titelliste[Bearbeiten]

A-Seite
  1. Atrocity Exhibition – 6:06
  2. Isolation – 2:53
  3. Passover – 4:46
  4. Colony – 3:55
  5. A Means to an End – 4:07
B-Seite
  1. Heart and Soul – 5:51
  2. Twenty Four Hours – 4:26
  3. The Eternal – 6:07
  4. Decades – 6:10

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Piero Scaruffi: Joy Division. In: The History of Rock Music. Abgerufen am 25. Oktober 2013.
  2. chartstats.com - Joy Division
  3. nytimes.com: Joy Division - Control - Movies
  4. 1001 Albums You Must Hear Before You Die
  5. pitchfork.com Top 100 Albums of the 1980s
  6. Review zum Rerelease der Joy Division Discografie
  7. allmusic.com: Closer
  8. Joshua Klein: Joy Division: Unknown Pleasures / Closer / Still. Pitchfork Media, 29. Oktober 2007, abgerufen am 4. Oktober 2013 (englisch).