Coal Chamber

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Coal Chamber
Allgemeine Informationen
Genre(s) Nu Metal
Gründung 1994
Auflösung 2003
Neugründung 2011
Website http://www.coalchamberofficial.com/
Aktuelle Besetzung
Bradley James „Dez“ Fafara
Miguel „Meegs“ Rascon
Nadja Peulen (2002-2003) (seit 2013)
Mike „Bug“ Cox
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Rayna Foss (1994-2002)
E-Bass
Chela Rhea Harper (2011-2013)
Schlagzeug
Jon Tor (1994)
Live-Unterstützung
E-Bass
Nadja Peulen (1999-2001) für Rayna Foss

Coal Chamber ist eine US-amerikanische Nu-Metal-Band aus Los Angeles, welche 1994 gegründet wurde. Die Band kann neben Korn und Limp Bizkit als einer der Vorreiter der Nu-Metal-Szene genannt werden, wenngleich es Coal Chamber Musikkritikern zufolge nie gelang, aus deren Schatten herauszutreten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die 1994 gegründete Band bestand vorerst aus Dez Fafara als Sänger und Meegs Rascon als Gitarrist, beide spielten zusammen in der Band She’s In Pain. Bassistin Rayna Foss stieß über die damalige Freundin von Fafara zur Band. Die drei waren nun auf der Suche nach einem Schlagzeuger und entschieden sich schließlich für Mike Cox.

Nach drei Demos gelang es der Band 1996 einen Plattenvertrag mit Roadrunner Records abzuschließen. Erste Aufmerksamkeit in der Nu-Metal-Szene erhielt die Band durch die 1997 veröffentlichte Single „Loco“ aus ihrem ersten, selbstbetitelten Album.

Ihr zweites Album Chamber Music erschien 1999 und enthielt Gastauftritte von Ozzy Osbourne und Aimee Echo (vormals Human Waste Project). Auf der anschließenden Tour ersetzte Nadja Peulen die gerade schwangere Rayna Foss-Rose (zu diesem Zeitpunkt verheiratet mit Morgan Rose von Sevendust).

Mit Dark Days erschien im Frühjahr 2002 das dritte Coal-Chamber-Album. Kurz nach den Aufnahmen verließ Rayna Foss-Rose die Band, da sie sich ganz um ihre Familie kümmern wollte. Nadja Peulen wurde infolgedessen festes Mitglied der Band.

Immer häufiger kam es im Bandgefüge zu verbalen und teils auch körperlichen, selbst auf der Bühne ausgetragenen Streitigkeiten zwischen Dez Fafara und Meegs Rascon. Im Oktober 2002 wurde wiederum Mike Cox aufgrund Differenzen mit Dez Fafara und Meegs Rascon gefeuert und man trennte sich auch vom Management. Die Band suchte anfangs einen neuen Schlagzeuger, kurz darauf wurden aber alle Bandaktivitäten eingestellt.

2003 erschien Giving the Devil His Due, eine Kompilation mit Demosongs, Remixen und raren Stücke. Daraufhin löste sich Coal Chamber auch offiziell auf.

Im September 2011 verkündete die Band, sich reformieren zu wollen, um 2012 beim australischen Soundwave Festival aufzutreten.[1] Nach den Auftritten beim Soundwave Festival wurde es zunächst wieder ruhig um die Band. Im September 2012 folgte eine kurze Südamerika-Tour, im Frühjahr 2013 spielte die Band eine US-Tour mit Sevendust. Im Sommer 2013 folgten dann Konzerte bei verschiedenen europäischen Festivals, darunter Rock am Ring, Download-Festival, Hellfest, Graspop Metal Meeting, With Full Force und einige europäische Clubshows.

Am 31. Oktober 2013 wurde bekannt gegeben, dass Nadja Peulen wieder zurück in der Band ist und somit Chela Rhea Harper am E-Bass ersetzt.[2]

Neues Studiomaterial der Band soll es jedoch zumindest vorerst nicht geben.[3]

Am 12. August 2014 verkündete die Band, einen Plattenvertrag mit Napalm Records abgeschlossen zu haben und an einem neuen Album zu arbeiten, das dann voraussichtlich 2015 erscheinen soll. [4]

Weitere Aktivitäten der Bandmitglieder[Bearbeiten]

Dez Fafara ist Sänger der Band DevilDriver, die dieser schon parallel zu seiner Zeit bei Coal Chamber gegründet hatte.

Meegs Rascon war bis 2009 in der Band Glass Piñata aktiv.

Seit September 2010 spielen Meegs Rascon und Mike Cox zusammen in We are the RIOT.

Nadja Peulen gründete die T-Shirt-Firma Cruel Tees und war am Roadrunner-United-Projekt zum 25-jährigen Jubiläum von Roadrunner Records beteiligt. Seit 2010 ist sie Teil der Band Vera Mesmer.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Chamber Music
  DE 70 20.09.1999 ( 1 Wo.) [5]
  UK 21 Sept. 1999 [6]
  US 22 25.09.1999 ( 8 Wo.) [7]
Dark Days
  DE 61 20.05.2002 ( 2 Wo.) [5]
  US 34 25.05.2002 ( 6 Wo.) [7]
  • 1997: Coal Chamber
  • 1999: Chamber Music
  • 2002: Dark Days
  • 2003: Giving the Devil His Due (Kompilation mit Remixes und Demotracks)
  • 2004: The Best of Coal Chamber (Kompilation)
  • 2005: Coal Chamber (Roadrunner 25th Anniversary Re-Issue CD/DVD)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. COAL CHAMBER To Reform For Australia’s SOUNDWAVE Festival - Sep. 26, 2011
  2. twitter.com: [1]
  3. COAL CHAMBER To Reform For Australia’s SOUNDWAVE Festival - Sep. 26, 2011
  4. http://www.blabbermouth.net/news/coal-chamber-signs-with-napalm-records/
  5. a b Chartverfolgung auf musicline.de (Zugriff am 12. Februar 2008)
  6. everyhit.com (Zugriff am 12. Februar 2008)
  7. a b billboard.com