Coal Chamber
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Nu Metal | |
|---|---|---|
| Gründung | 1994 | |
| Auflösung | 2003 | |
| Neugründung | 2011 | |
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| Bradley James „Dez“ Fafara | ||
| Miguel „Meegs“ Rascon | ||
| Nadja Peulen | ||
| Mike „Bug“ Cox | ||
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Bass
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Rayna Foss | |
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Schlagzeug
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Jon Tor | |
Coal Chamber ist eine US-amerikanische Nu-Metal-Band aus Los Angeles, welche 1994 gegründet wurde. Die Band kann neben Korn und Limp Bizkit als einer der Vorreiter der Nu-Metal-Szene genannt werden, wenngleich es Coal Chamber Musikkritikern zufolge nie gelang, aus deren Schatten herauszutreten.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Vorerst bestand die Band aus Dez Fafara als Sänger und Meegs Rascon als Gitarrist, beide spielten zusammen in der Band She’s In Pain. Bassistin Rayna Foss stieß über die damalige Freundin von Fafara zur Band. Die drei waren nun auf der Suche nach einem Schlagzeuger und entschieden sich schließlich für Mikey Cox, der seinen älteren Bruder im Kampf um den Schlagzeugerposten schlug. Dez Fafara verließ die Band Ende 1994 für ein paar Monate, bereute diesen Schritt aber und kam im Frühjahr 1995 wieder zurück.
Nach drei Demos gelang es der Band 1996 einen Plattenvertrag mit Roadrunner Records abzuschließen. Erste Aufmerksamkeit in der Nu-Metal-Szene erhielt die Band durch die 1997 veröffentlichte Single „Loco“ aus ihrem ersten, selbstbetitelten Album.
Ihr zweites Album Chamber Music erschien 1999, dass Album enthält Gastauftritte von Ozzy Osbourne und Aimee Echo. Auf der anschließenden Tour ersetzte Nadja Peulen, die gerade schwangere Rayna Foss-Rose (zu diesem Zeitpunkt verheiratet mit Morgan Rose von Sevendust) .
Das dritte Album Dark Days erschien im Frühjahr 2002. Kurz nach den Aufnahmen verließ Rayna Foss-Rose die Band, da sie sich ganz um ihre Familie kümmern wollte. Nadja Peulen wurde nun festes Mitglied bei Coal Chamber. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch immer mehr Streitigkeiten zwischen Dez Fafara und Meegs Rascon, die sogar in verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen auf der Bühne ausarteten. Sie spielten jedoch noch eine Tour im Sommer 2002, jedoch sollten dies die letzten Shows von Coal Chamber sein.
Im Oktober 2002 wurde Mike Cox, wegen persönlichen Differenzen mit Dez Fafara und Meegs Rascon, gefeuert und man trennte sich außerdem vom Management. Die Band suchte laut Bandwebsite einen neuen Schlagzeuger, jedoch wurden alle Bandaktivitäten eingestellt.
2003 erschien die Kompilation Giving the Devil His Due, die Demosongs, Remixe und rare Stücke enthielt. Dies bedeutete auch das Ende der Band.
Im September 2011 verkündete die Band, sich reformieren zu wollen, um 2012 beim australischen Soundwave Festival aufzutreten.[1]
[Bearbeiten] Nach Coal Chamber
Dez Fafara ist gegenwärtig Sänger der insbesondere in den USA erfolgreichen Band DevilDriver, die er schon während der Zeit bei Coal Chamber gründete und mit der er kurz nach der Auflösung Coal Chambers ein Album veröffentlichte. Meegs Rascon gründete die Band Pinata, die sich später in Glass Piñata umbenannte. Mike Cox hatte einen schweren Autounfall und musste sich über 2 Jahre aus dem Musikgeschäft zurückziehen, er arbeitet jedoch derzeit an einem Projekt namens Machine Gun Orchestra. Nadja Peulen gründete die T-Shirt Firma Cruel Tees und war außerdem am Roadrunner United Projekt zum 25-jährigen Jubiläum von Roadrunner Records beteiligt. Im September 2009 gab Nadja Peulen in einem Interview bekannt, dass sie an einem musikalischen Projekt mit dem ehemaligen Schlagzeuger Mike Cox arbeitet.
[Bearbeiten] Diskografie
| Chartplatzierungen |
Alben
- 1997: Coal Chamber
- 1999: Chamber Music
- 2002: Dark Days
- 2003: Giving the Devil His Due (Kompilation mit Remixes und Demotracks)
- 2004: The Best of Coal Chamber (Kompilation)
- 2005: Coal Chamber (Roadrunner 25th Anniversary Re-Issue CD/DVD)
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ COAL CHAMBER To Reform For Australia's SOUNDWAVE Festival - Sep. 26, 2011
- ↑ a b Chartverfolgung auf musicline.de (Zugriff am 12. Februar 2008)
- ↑ everyhit.com (Zugriff am 12. Februar 2008)
- ↑ billboard.com: Chart Listing For The Week Of Nov 13 1999 (Zugriff am 12. Februar 2008)
- ↑ billboard.com: Chart Listing For The Week Of Jun 29 2002 (Zugriff am 12. Februar 2008)
[Bearbeiten] Weblinks
- Coal Chamber bei laut.de
- Coal Chamber bei Allmusic (englisch)
- Coal Chamber bei Discogs (englisch)
- Coal Chamber bei MusicBrainz (englisch)
- Kurz-Biografie bei roadrunnerrecords.com (englisch)