Coemeterium

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Coemeterium (lat. „Ruhestätte“, aus griechisch κοιμητήριον koimeterion, „Schlafraum, Ruheort“) war ursprünglich ein allein stehender, mehrräumiger frühchristlicher Grabbau. Bestattet wurde in Wandnischen und unter dem Fußboden. In späterer Zeit wurde Coemeterium zum Synonym für „Friedhof“, woraus sich das englische cemetery und das französische cimetière ableiten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hugo Brandenburg: Coemeterium. Der Wandel des Bestattungswesens als Zeichen des Kulturumbruchs der Spätantike. In: Laverna, Nr. 5, Scripta Mercaturae, St. Katharinen 1994, S. 206–233, ISSN 0938-5835.
  • Steffen Diefenbach: Römische Erinnerungsräume: Heiligenmemoria und kollektive Identitaten im Rom des 3. bis 5. Jahrhunderts n. Chr. De Gruyter 2007, ISBN 978-3-110-19129-5 (= Millennium Studien. Band 11. Zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausend. zugleich Dissertation an der Universität Münster 2004).