Colle San Magno

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Colle San Magno
Wappen
Colle San Magno (Italien)
Colle San Magno
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Frosinone (FR)
Koordinaten: 41° 33′ N, 13° 42′ O41.54944444444413.693333333333540Koordinaten: 41° 32′ 58″ N, 13° 41′ 36″ O
Höhe: 540 m s.l.m.
Fläche: 44 km²
Einwohner: 734 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 17 Einw./km²
Postleitzahl: 03030
Vorwahl: 0776
ISTAT-Nummer: 060029
Volksbezeichnung: Collacciani
Schutzpatron: San Magno
Website: Colle San Magno

Colle San Magno ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium mit 734 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Sie liegt 124 km südöstlich von Rom und 43 km südöstlich von Frosinone.

Geographie[Bearbeiten]

Colle San Magno liegt in einem Hochtal am Westabhang des Monte Cairo in der Landschaft Ciociaria. Zu ihm gehören die Ortsteile Cantalupo, Varciosa, Forma, Tigione und Scanole. Colle San Magno ist Mitglied der Comunità Montana Valle del Liri.

Die Nachbarorte sind: Casalattico, Castrocielo, Piedimonte San Germano, Roccasecca, Santopadre und Terelle.

Verkehr[Bearbeiten]

Colle San Magno liegt 15 km von der Autobahn A1/E 45, Ausfahrt Pontecorvo entfernt.

Der nächste Bahnhof ist Roccasecca an der Bahnstrecke Rom – Neapel in 10 km Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten]

Als 590 n. Chr. Aquinum von den Langobarden zerstört wurde, gründeten die überlebenden Bewohner auf dem nahen Monte Asprano das Castrum Coeli (Himmelsfestung). Da dieser Ort jedoch unter Wassermangel litt, siedelten die Einwohner im 11. Jahrhundert in tiefere Lagen um. Die heutigen Gemeinden Colle San Magno, Castrocielo und Roccasecca wurden gegründet. In nördlicher Richtung wurde zuerst der heutige Ortsteil Cantalupo besiedelt. Erst später entstand Colle San Magno.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 1.660 1.815 1.984 2.070 2.214 2.129 1.206 895 819

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Antonio Di Nota (PD) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten]