Collective Consciousness Society

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Die Collective Consciousness Society, meist C.C.S. abgekürzt, war eine reine Studio-Big Band, die 1970 von Alexis Korner gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Wichtige Mitglieder waren neben Korner der dänische Sänger Peter Thorup und der Komponist John Cameron, der Piano spielte. Produzent war Mickie Most. Die Rhythmusgruppe bestand aus Alan Parker an der Gitarre, Spike Heatley am Kontrabass und Herbie Flowers am E-Bass, Tony Carr und Barry Morgan als Drummer und Bill Le Sage als Perkussionist. Weitere Mitglieder waren die Blechbläser Harry Beckett, Henry Lowther, Kenny Wheeler, Les Condon, Greg Bowen, Don Lusher und Bill Geldard sowie die Saxophonisten Ronnie Ross, Harold McNair, Danny Moss, Peter King, Tony Coe bzw. Ray Warleigh.

Auf dem britischen RAK-Label veröffentlichten sie 1970 ihre erste Hitsingle, eine Instrumentalversion von Led Zeppelins Whole Lotta Love, die für die englische TV-Show „Top of the Pops“ als Titelthema verwendet wurde.[1]

Obwohl es ein reines Studioprojekt war, konnte es sich der Livemusiker Alexis Korner nicht nehmen lassen einmal mit dieser Formation live zu spielen. Daher gab es 1971 einen Auftritt im Marquee Club, der auch mitgeschnitten wurde, aber bis heute unveröffentlicht ist.

Nach ein paar Hitparaden-Erfolgen, wie Walking und Tap Turns on the Water, und der Einspielung von drei Langspielplatten, deren gesamtes Material in nur zwei Sessions aufgenommen wurde, löste sich die Gruppe 1973 wieder auf.

Nach CCS gründeten Korner und Thorup zusammen die Band Snape, mit der sie zwei Alben veröffentlichten.

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
C.C.S. (aka C.C.S. 2nd)
  UK 23 4/72 [2]
Singles
Whole Lotta Love
  US 45 1/71 ( 6 Wo.) [3]
  UK 13 10/70 [4]
Walking
  UK 7 2/71
  DE 15 4/71 (12 Wo.) [5]
Tap Turns on the Water
  UK 5 9/71
  DE 28 11/71 ( 2 Wo.)
Brother
  UK 25 3/72
The Band Played the Boogie
  UK 36 8/73

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

  • Whole Lotta Love – 1970
  • Walking – 1971
  • Tap Turns on the Water – 1971
  • Brother – 1972
  • Sixteen Tons – 1973
  • The Band Played the Boogie – 1973
  • Hurricane Coming – 1974

Alben[Bearbeiten]

  • C.C.S. – RAK 1970 (als C.C.S. 1st bekannt)
  • C.C.S. – RAK 1972 (als C.C.S. 2nd bekannt)
  • The Best Band in the Land – RAK 1973
  • Best of C.C.S. – RAK 1977
  • Whole Lotta Love – EMI 1991
  • A’s B’s & Rarities – EMI/RAK 2004

Weblinks[Bearbeiten]

  • Alexis Korner – detaillierte Albumdiskografie auch zu C.C.S. (englisch)
  • CCS Fanseite bei alexgitlin.com, die einen Text des Musikjournalisten Chris Welch aus dem Jahre 2000 enthält

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CCS bei allmusic.com
  2. everyhit.com, Suchmaske: „CCS“, Kategorie: Album
  3. Günter Ehnert (Hrsg.): Hit Guide, US Chart Singles 1971–1980. Taurus-Press, Hamburg 1989, ISBN 3-922542-36-0, S. 37.
  4. everyhit.com, Suchmaske: „CCS“
  5. Günter Ehnert (Hrsg.): Hit-Bilanz, Deutsche Chart Singles 1956–1980. Taurus-Press, Hamburg 1990, ISBN 3-922542-24-7, S. 44.