Collio

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Dieser Artikel behandelt die italienische Region in Friaul. Zum italienischen Leichtathleten siehe Simone Collio.

45.98646613.49247Koordinaten: 45° 59′ 11,3″ N, 13° 29′ 32,9″ O

Reliefkarte: Friaul-Julisch Venetien
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Collio
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Friaul-Julisch Venetien

Der Collio (‚Hügel‘, furlan. Cuei) ist eine Region innerhalb der italienischen Region Friaul.

Lage[Bearbeiten]

Das Collio-Gebiet erstreckt sich zwischen Gorizia (Görz) an der Grenze zu Slowenien nach Norden bis etwa Mernicco, südöstlich von Cividale. Die Grenze zur benachbarten DOC Colli Orientali del Friuli (COF) bildet das Flüsschen Judrio. Diese Grenze ist historisch begründet, da das Collio bis nach dem Ersten Weltkrieg zu Österreich gehörte, die COF nur bis 1868. Sowohl die Rebsorten als auch der Boden sind weitgehend ähnlich. Das zentrale Gebiet jedoch liegt in den Hügeln um Cormòns.
Südlich liegt das Isontino (DOC Isonzo).

Der Wein[Bearbeiten]

Durch den Gebietsverlust im Zweiten Weltkrieg wurde der Collio auf nur 1.600 Hektar Weinberge verkleinert. Trotz der geringen Weinanbaufläche werden gerade in diesem Weinbaugebiet hervorragende Weine gekeltert. Seit über 40 Jahren wird der Ursprung und die Qualität der Weine des Collio von einem Consorzio di Tutela kontrolliert und garantiert.

Touristische Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sacrario militare di oslavia

Von Gorizia (Görz) kommend fährt man vorbei an einer Militärgedenkstätte der Isonzo-Schlachten des Ersten Weltkrieges, dem Sacrario militare di Oslavia, und kommt so nach San Floriano del Collio. Von der Kirche und dem Schloss, das der Familie des Grafen Formentini gehört, hat man einen wunderbaren Blick über einen Teil des Collio. Fährt man weiter nach Nordwesten, gelangt man in den Hauptort des Collio-Gebiets, nach Cormòns, wo eine Enoteca zum Verkosten aller Weine einlädt.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Der Collio, Movimento Turismo del Vino Friuli Venezia Giulia

Nachweise[Bearbeiten]