Colmar

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Colmar (Begriffsklärung) aufgeführt.
Colmar
Wappen von Colmar
Colmar (Frankreich)
Colmar
Region Elsass
Département Haut-Rhin (Präfektur)
Arrondissement Colmar
Kanton Chef-lieu der Kantone Colmar-Sud und Colmar-Nord
Gemeindeverband Communauté d’agglomération de Colmar.
Koordinaten 48° 5′ N, 7° 21′ O48.0811111111117.355194Koordinaten: 48° 5′ N, 7° 21′ O
Höhe 175–214 m
Fläche 66,57 km²
Einwohner 67.409 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 1.013 Einw./km²
Postleitzahl 68000
INSEE-Code
Website http://www.ville-colmar.fr/

Colmar, Altstadt
Colmar

Colmar (elsässisch Colmer [kolmər]) ist nach Straßburg und Mülhausen die drittgrößte Stadt im Elsass und Hauptstadt des Département Haut-Rhin (Frankreich). Der Ort hieß auch Kolmar (1871 bis 1918 sowie in der Zeit des Nationalsozialismus während des „Reichsanschlusses“ 1940 bis 1944). Zum 1. Januar 2011 zählte er 67.409 Einwohner[1] sowie 120.367 im Großraum.[2]

Colmar liegt an der Elsässer Weinstraße und bezeichnet sich gern als Hauptstadt der elsässischen Weine. Die Stadt ist berühmt für ihr gut erhaltenes architektonisches Erbe aus sechs Jahrhunderten und für ihre Museen, darunter das Unterlinden-Museum mit dem Isenheimer Altar.

Colmar ist die Geburtsstadt berühmter Künstler wie Martin Schongauer, Frédéric-Auguste Bartholdi, Ernst Stadler und Jean-Jacques Waltz.

Geografie[Bearbeiten]

Colmar liegt am Westrand der Oberrheinischen Tiefebene in etwa auf halbem Weg zwischen Basel (60 km entfernt) und Straßburg (65 km entfernt). Im Südosten wird der Ort in einem Rechtsbogen von der Lauch durchflossen, der unweit östlich in die Ill mündet. Die Bewässerung der Altstadt erfolgt seit dem 18. Jahrhundert auch durch den Canal du Logelbach, der Wasser bei Turckheim aus der Fecht nach Colmar ableitet.

Politik[Bearbeiten]

Die Stadt ist Sitz der Präfektur des Départements Haut-Rhin und außerdem Sitz des höchsten elsässischen Gerichts (Cour d’appel de Colmar, 1871 bis 1918 Oberlandesgericht Colmar). Die Präfektur verwaltet auch das Arrondissement Colmar, das aus sechs Kantonen besteht. Colmar ist Hauptort (frz.: chef-lieu) der Kantone Colmar-Nord und Colmar-Sud sowie Sitz des Gemeindeverbandes Communauté d’agglomération de Colmar.

Geschichte[Bearbeiten]

Colmar wurde als Königsgut unter dem Namen Columbarium (Taubenhaus) im Jahr 823 erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 13. Jahrhunderts – wahrscheinlich nach 1214 – wurde der Ort Colmar auf Veranlassung des Landvogts Albinus Wölfel (oder Wölfelin) mit einer Ringmauer umgeben, die 1220 fertiggestellt war. 1226 wurde Colmar durch eine Urkunde des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. zur Stadt erhoben und wurde Freie Reichsstadt.[3][4]

Der Rat der Stadt übergab 1360 die Macht an die Berufskorporationen. Im 14. Jahrhundert trat Colmar dem Zehnstädtebund bei. Seit 1564 bestand in Colmar, wie auch in anderen Städten am Oberrhein, eine bekannte Meistersinger-Schule. Josel von Rosheim führte 1548 einen Prozess für die Juden der Stadt Colmar vor dem Reichskammergericht wegen des seiner Ansicht nach unzulässigen Marktverbotes der Stadt für die Juden.

Schwendi-Brunnen von Frédéric-Auguste Bartholdi, errichtet 1898 zu Ehren von Lazarus von Schwendi

Am 15. Mai 1575 wurde in Colmar der erste reformierte Gottesdienst abgehalten, in der Franziskanerkirche, heute Église protestante Saint-Matthieu.[5] Trotz der geographischen Nähe zu wichtigen Zentren der protestantischen Bewegung wie Straßburg, Basel und Schlettstadt hatten die Colmarer Protestanten erst nach einem halben Jahrhundert zähen Ringens die Genehmigung ihrer liturgischen Bräuche durch die Stadtverwaltung durchsetzen können.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Colmar 1632 von schwedischen Truppen belagert und eingenommen.

Truppen des französischen Königs Ludwigs XIV. besetzten Colmar im Jahr 1673. Mit dem Frieden von Nimwegen 1679 wurde Colmar Frankreich zugeschlagen und Sitz der Allgewaltigen Ratsversammlung der Provinz Elsass. Colmar bekam 1791 den Sitz der Verwaltung des Departements Haut-Rhin. Im 19. Jahrhundert besaß Colmar eine leistungsfähige Textilindustrie.

Nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) wurde Colmar Teil des neugebildeten Reichslandes Elsass-Lothringen (Deutsches Reich) und Hauptstadt des Bezirks Oberelsass sowie Sitz eines eigenen Oberlandesgerichtes. 1902 eröffnete in der Stadt ein Straßenbahnbetrieb, der 1960 stillgelegt wurde.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Colmar 1918/19 zusammen mit dem übrigen Elsass wieder Teil von Frankreich. In der Zwischenkriegszeit war die Stadt – Heimat und Hauptwirkungsstätte des deutschfeindlichen Zeichners Hansi – Schauplatz zweier der wichtigsten Konfrontationen im Rahmen der schwierigen Wiedereingliederung des Elsass in das zentralistische und assimilatorische Frankreich: am 22. August 1926 kam es zu den als „Blutiger Sonntag von Colmar“ bekannten Übergriffen französischer Nationalisten auf eine von der Präfektur erlaubte Versammlung elsässischer Autonomisten, bei denen die Sicherheitskräfte (Gendarmerie) die Angreifer unterstützten und die Opfer verhafteten. 1928 war die Stadt Schauplatz des „Komplott-Prozesses von Colmar“, eines stark politisch bestimmten Verfahrens gegen einige der wichtigsten Persönlichkeiten unter den „Heimatrechtlern“ und „Muttersprachlern“ (u. a. Karl Roos, Joseph Rossé, Eugène Ricklin, Robert Ernst), die die graduellen Errungenschaften regionaler Selbstbestimmung aus der deutschen Zeit (1911) zu erhalten suchten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Colmar 1940 nach der Niederlage Frankreichs als Teil des Reichsgaus Baden-Elsass de facto dem Großdeutschen Reich angeschlossen. Ab 1942 wurden auch die Bürger von Colmar in die Wehrmacht eingezogen. Am 2. Februar 1945 wurde die Stadt nach erbitterten Kämpfen in der „Kesselschlacht von Kolmar“ (frz. unter Poche de Colmar) – die letzte Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf französischem Territorium – durch die Westalliierten befreit und gehört seitdem wieder zu Frankreich.

Mit der Gründung der Weinmesse (Foire aux vins) und des Musikfestivals (Festival international de Colmar) erhielt Colmar 1947 beziehungsweise 1980 zwei der international bekanntesten alljährlichen Veranstaltungen des Elsass.

Colmar wird seit 1947 ununterbrochen von Bürgermeistern aus dem konservativen Lager regiert. 1945–1947 hatte noch Édouard Richard von der sozialdemokratischen SFIO wieder den Posten übernommen, den er bereits 1935–1940 innegehabt hatte. Seine Nachfolger Joseph Rey (MRP, 1947–1977), Edmond Gerrer (UDF, 1977–1995) und Gilbert Meyer (UMP, seit 1995) gehör(t)en jedoch allesamt christlich-demokratisch geprägten Parteien an.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1793 1821 1841 1861 1875 1890 1910 1931 1946 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
13.000 14.300 19.908 22.629 23.990 30.399 43.808 46.518 46.124 52.355 59.550 64.771 62.483 63.498 65.118 66.560

Kolmarer Liederhandschrift[Bearbeiten]

Die Kolmarer Liederhandschrift enthält von verschiedenen Künstlern der Sangspruchdichtungs und des Meistergesangs etwa 950 Liedertexte auf 107 Melodien. Sie entstand vermutlich um 1460 in Mainz oder Speyer; 1546 erwarb Jörg Wickram den Codex in Schlettstadt, um im selben Jahr eine Meistersingergesellschaft in Colmar zu gründen. Sie verschwand aber in den Wirren eines Bürgerkriegs, wurde kurzzeitig 1789 wiedergefunden, galt aber als verschollen, bis sie 1857 in einem Basler Buchantiquariat auftauchte und im selben Jahr von der Königlichen Hof- und Staatsbibliothek München erworben wurde. Dort wird sie bis heute unter dem Sigel Cgm-4997 verwahrt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

Münster zu Colmar

Martinsmünster Colmar

Die Hauptkirche der Stadt ist das gotische Martinsmünster mit seinem 71 Meter hohen Turm.
→ Hauptartikel: Martinsmünster Colmar

Dominikanerkirche

In der im 13. Jahrhundert entstandenen Dominikanerkirche befindet sich das Gemälde „Madonna im Rosenhag“ von Martin Schongauer aus dem Jahr 1473 sowie im Chor die größte erhaltene Sammlung von mittelalterlichen Bleiglasfenstern der Stadt (14. Jahrhundert).
→ Hauptartikel: Dominikanerkirche Colmar
→ Hauptartikel: Die Schongauer-Madonna

Franziskanerkirche

Die ebenfalls großzügig dimensionierte ehemalige Franziskanerkirche, die heutige protestantische Kirche Saint-Matthieu, besitzt innen einen für den Oberrhein seltenen Lettner, eine bemalte Holzflachdecke, eine Orgel von Andreas Silbermann sowie Fenster von Peter Hemmel von Andlau.

Bauwerke[Bearbeiten]

In Colmar befinden sich zahlreiche bedeutende Bürgerhäuser aus dem Mittelalter und der Renaissance, die der Altstadt über die Jahrhunderte ihren mittelalterlichen Charakter erhalten haben.

Das 1480 errichtete und im 16. Jahrhundert erweiterte Koïfhus, elsässisch für Kaufhaus (frz. Ancienne Douane), beherbergte die ehemalige Zollstation. Im Erdgeschoss wurden die Waren gelagert und im darüber liegenden Raum im ersten Stock versammelten sich die Abgesandten des Zehnstädtebunds. Der Nordflügel ist ein Anbau aus dem 16. Jahrhundert, und im Wohnhaus links wurde 1771 Jean Rapp, der spätere General Napoleons geboren.

Prachtvolle Beispiele sind auch das 1537 für einen reichen Hutmacher erbaute Pfisterhaus (frz. Maison Pfister) sowie das Kopfhaus (frz. Maison des Têtes), dessen Fassade mit mehr als 100 Köpfen verziert ist.

Weitere bemerkenswerte Gebäude aus dieser Zeit sind die ehemalige Wache (Ancien Corps de garde) und das Haus der Ritter des Johanniterordens (Maison des Chevaliers de St Jean), die beide in einem von der italienischen Renaissance angeregten Stil gestaltet worden sind. Die ehemalige Zunftstube der Ackerleute (Poêle des Laboureurs) von 1626 trägt bereits erste Züge von Barockarchitektur.

Bedeutende Bauwerke des Klassizismus sind das Gerichtsgebäude (Tribunal) in der Grand Rue (nicht zu verwechseln mit dem repräsentativen wilhelminischen Oberlandesgericht Cour d’Appel in der Avenue Poincaré) und das ehemalige Spital (Ancien Hôpital).

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das am Fluss Lauch liegende Viertel Krutenau, elsässisch für Kräuter-Aue, welches französisch Petite Venise („Klein-Venedig“) genannt wird, das sehr schöne Häuser und Brücken beherbergt. Das Viertel grenzt an das ehemalige Gerberviertel (Quartier des Tanneurs), das ein ebenso einheitliches, wenn auch schlichteres, altertümliches Bild wie die Innenstadt aufweist.

In der Nähe der Krutenau (Petite Venise) liegt das Fischerufer (Quai de la Poissonnerie), das zu den meistfotografierten Motiven der Stadt zählt.

Museen[Bearbeiten]

  • Im Unterlinden-Museum befindet sich der Anfang des 16. Jahrhunderts entstandene Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Von Martin Schongauer, Lucas Cranach dem Älteren und Hans Holbein dem Älteren sind hier ebenfalls Werke ausgestellt. Daneben werden mittelalterliche Kunst, Kunsthandwerk, archäologische Funde aus der Umgebung sowie Werke der ägyptischen und griechischen Antike ausgestellt. Der sehr reiche Fundus an moderner und zeitgenössischer Kunst wird wegen Platzmangels nur unregelmäßig zur Schau gestellt; eine Erweiterung des Museums auf das angrenzende ehemalige Schwimmbad soll 2014 abgeschlossen sein.[6] Dieses Museum ist das meistbesuchte Museum Frankreichs außerhalb von Paris.
  • Im Geburtshaus des Bildhauers Frédéric-Auguste Bartholdi befindet sich ein ihm gewidmetes Museum. Dieses beherbergt auch eine Abteilung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Colmars.
  • Seit 1859 besitzt die Stadt auch ein Museum für Natur- und Völkerkunde (Musée d’histoire naturelle et d’ethnographie)
  • Seit 1993 beherbergt Colmar ebenfalls ein reichhaltiges Spielzeugmuseum (Musée du jouet)
  • Das 1884 erbaute ehemalige Wasserwerk der Stadt beherbergt heute das „Museum der städtischen Fabriken“ (Musée des usines municipales), eine Sammlung industrieller und technischer Exponate
  • Die Colmarer Stadtbibliothek (Bibliothèque municipale de Colmar) besitzt eine der frankreichweit umfangreichsten Sammlungen von Wiegendrucken, mit über 2.300 verschiedenen Bänden.[7] Diese Zahl ist außergewöhnlich für eine Stadt, die kein Hauptsitz einer bedeutenden Universität ist, und erklärt sich durch die Enteignungen von Klöstern und Abteien der Umgebung durch die Französische Revolution und die daraus hervorgegangenen Schenkungen an die Stadtverwaltung.

Sport[Bearbeiten]

Größter und landesweit bekanntester Sportverein der Stadt ist der 1920 gegründete Sports Réunis, der im Fußball sowohl schon in der höchsten französischen als auch der damals obersten deutschen Liga vertreten war. Inzwischen drittklassig, trägt die erste Mannschaft von SRC ihre Heimspiele im Colmar Stadium aus.

Musik[Bearbeiten]

Alljährlich seit 1980 findet im Sommer das Colmarer internationale Festival klassischer Musik (Festival international de musique classique de Colmar) statt. Künstlerischer Leiter der ersten Fassung des Festivals war 1980–1989 der deutsche Dirigent Karl Münchinger. Seit 1989 untersteht das Festival der künstlerischen Leitung des russischen Violinisten und Dirigenten Wladimir Spiwakow.

Von 1837 bis 1854 war der deutsche Musiker Martin Vogt Chorleiter und Organist im Martinsmünster. Laut Konzertorganist Gerd Hofstadt war Vogt damals der meistverlegte Komponist von Kirchenmusik im Elsass und in der Nordschweiz.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Raupenbaggerwerk Liebherr in Colmar

Colmar ist der europäische oder französische Sitz mehrerer bedeutender Unternehmen, z. B. des US-amerikanischen Konzerns Timken und der deutschen Unternehmen Liebherr und Leitz. Daneben stellt der Tourismus eine weitere wichtige Einnahmequelle der Gemeinde dar. Colmar liegt am Rande des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges, mit dem es assoziiert ist. Durch den Flughafen Colmar ist die Stadt an den Luftverkehr angeschlossen. Daneben existierte 20 km südlich der Stadt bis 2010 der Militärflugplatz Colmar-Meyenheim.

Bildung[Bearbeiten]

Colmar teilt sich die Universität des Oberelsass (Université de Haute-Alsace) mit dem benachbarten, größeren Mülhausen. Von den insgesamt circa 8.000 Studenten der UHA folgen etwa 1.500 eine Ausbildung am Institut universitaire de technologie (IUT) von Colmar, an der Colmarer Zweigstelle der Faculté des Sciences et Techniques sowie an der Unité de Formation et de Recherche Pluridisciplinaire d’Enseignement Professionnalisé Supérieur (UFR P.E.P.S.).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Diese Städte haben gleichzeitig auch untereinander Partnerschaften geschlossen:

Weitere Partnerschaften bestehen mit

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

In Colmar haben gewirkt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Ältere Darstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Annalen und Chronik von Kolmar – Nach der Ausgabe der Monumenta Germaniae (aus dem Lateinischen übersetzt von H. Pabst). Berlin 1867, 195 Seiten, online.
  • Heinrich Marc: Elsasser Leben – Colmar, in: Die Grenzboten (Ignaz Kuranda, Hrsg.), Zweiter Jahrgang, Erstes Semester, Leipzig 1842, S. 593–607, online.
  • Anton Johann Jakob Rapp: Chronik – Beschreibung der Belagerung und Einnehmung der heiligen Reichsstadt Colmar. Colmar 1857, 51 Seiten (Belagerung und Einnahme von Colmar im Dreißigjährigen Krieg durch schwedische Truppen, 1632), online
  • Franz Lerse: Geschichte der Einführung der Reformation in der ehemaligen freien Reichsstadt Colmar und ihrer Folgen bis zm Jahr 1632 – Aus den besten gedruckten und ungedruckten Quellen geschöpft. Colmar 1856, 232 Seiten, online.
  • Sigmund Billing: Kleine Chronik der Stadt Colmar (Andreas Waltz, Hrsg.). Colmar 1891, 374 Seiten.
  • Auguste Scherlen: Colmar – Dorf und Stadt, Colmar 1931, 128 Seiten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Colmar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Colmar – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Commune: Colmar (68066), recensement.insee.fr
  2. Aire urbaine 1999: Colmar (067), recensement.insee.fr
  3. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 615–633, online.
  4. Ernst Theodor Gaupp: Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, mit rechtsgeschichtlichen Erläuterungen. Erster Band: Die Stadtrechte von Straßburg, Hagenau, Molsheim, Colmar, Annweiler, Winterthur, Landshut in Bayern, Regensburg, Nürnberg, Eger, Eisenach, Altenburg. Breslau 1851, S. 112–122, online.
  5. „Die Einführung der Reformation“, www.ot-colmar.fr
  6. Pressemitteilung des Museums (PDF; frz.; 2,8 MB) abgerufen am 26. März 2013
  7. Bibliothèque centrale de Colmar