Columbo

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Seriendaten
Deutscher Titel Columbo
Originaltitel Columbo
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Produktionsjahr(e) 1968–1978,
1989–2003 (TV-Filme)
Länge 70–100 Minuten
Episoden 69 in 10 Staffeln
Genre Krimi, TV-Film, Komödie
Produktion Richard Levinson
William Link
Erstausstrahlung 20. Februar 1968 auf NBC
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
11. Oktober 1969 auf Deutsches Fernsehen
Besetzung

Columbo ist eine amerikanische Krimiserie von Richard Levinson und William Link, die in den USA regelmäßig von März 1971 bis Mai 1978 ausgestrahlt wurde - und zwischen Februar 1989 und Januar 2003 als abendliche Fernsehfilmreihe.

Der Hauptdarsteller war Peter Falk als Lieutenant Columbo (in der deutschsprachigen Synchronisation als Inspektor Columbo), der bei der Mordkommission des Los Angeles Police Department arbeitete. Steven Bochco war Autor vieler Folgen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte der Serie

Peter Falk als Inspektor Columbo

Die Figur Columbo tauchte zuerst – dargestellt von Bert Freed – im Jahr 1960 in der Serie The Chevy Mystery Show in der Folge Enough Rope auf. Basierend auf dieser Folge entstand 1962 das Bühnenstück Mord nach Rezept, in dem Thomas Mitchell den Columbo spielte.

Hieraus entstand der Fernsehfilm Mord nach Rezept, der am 20. Februar 1968 auf NBC ausgestrahlt und in dem Columbo erstmals von Peter Falk dargestellt wurde. Ursprünglich war die Figur für Bing Crosby konzipiert und geschrieben worden, der die Rolle aber ablehnte.[1] In Mord nach Rezept stand Columbo einem mordenden Arzt (gespielt von Gene Barry) gegenüber. Die große Popularität der Figur veranlasste NBC, daraus eine regelmäßige Serie zu machen, die am 15. September 1971 Premiere hatte. Columbo lief zunächst im Zuge der NBC Mystery Movies und war sofort ein Hit bei den US-amerikanischen Einschaltquoten (Nielsen Ratings). Peter Falk gewann für seine Rolle schon im ersten Jahr der Serie einen Emmy Award.

Die Serie lief insgesamt sieben Jahre lang. Nach Ausstrahlung der zunächst letzten Folge im Mai 1978 wurden erst wieder von Anfang 1989 an bis Ende 2002 in lockerer Folge einzelne Fernsehfilme für ABC produziert.

Mittlerweile gibt es 69 Columbo-Folgen, von denen die letzte (Die letzte Party) am 30. Januar 2003 in den USA und am 14. September 2004 in Deutschland ausgestrahlt wurde. Danach wurde die Reihe eingestellt, da der über 70jährige Peter Falk inzwischen an Alzheimer erkrankt war.[2]

Die deutschen Synchronstimmen von Falk in dieser Rolle waren Uwe Friedrichsen, Klaus Schwarzkopf, Hans Sievers, Horst Sachtleben und Claus Biederstaedt.

[Bearbeiten] Konzept der Serie

Ein Peugeot 403 Cabriolet, wie von Columbo benutzt

Columbo ist ein Mitarbeiter des Morddezernats des Los Angeles Police Department und tritt als unordentlicher, leicht begriffsstutziger Polizeibeamter auf. Er wird gern als "seltsamer Mann" oder auch als Inspektor mit "zerknittertem Mantel und zerknittertem Gesicht" beschrieben. Bei vielen Personen, die zum ersten Mal mit ihm konfrontiert sind, ruft er deutliches Befremden hervor.

Tatsächlich handelt es sich um einen hochintelligenten, überaus gründlichen Kriminalisten mit großer Erfahrung. Der Inspektor interessiert sich für kleinste Details und Widersprüche und besticht durch seine Beobachtungsgabe und seine Menschenkenntnis. Columbo tauscht sich zwar regelmäßig mit Polizisten und Ermittlungsbeamten aus, ist aber ein Einzelgänger. Als ihm ein übereifriger junger Beamter zugeteilt wird, der ihn begleiten soll, tut er alles, um diesem aus dem Weg zu gehen. Während die Protagonisten anderer Krimiserien regelmäßig in ihren Büros anzutreffen sind, sieht man Columbo so gut wie nie in seinem Büro oder in einem Polizeirevier. Er führt auch keine Gespräche mit seinen Vorgesetzten; diese werden nur gelegentlich kurz erwähnt.

Bei den Tätern handelt es sich meistens um Mitglieder der "besseren Gesellschaft", die kultiviert und eloquent auftreten, beruflich erfolgreiche Menschen mittleren Alters, die intelligent genug sind, um komplizierte Mordpläne zu ersinnen. Den ungepflegten, zersteut wirkenden Inspektor behandeln sie gönnerhaft, herablassend und oft arrogant, was Columbo nicht davon abhält, ihnen mit unerschütterlicher Höflichkeit zu begegnen ("Tut mir wirklich leid, Sie nochmal belästigen zu müssen, aber...). In der Hoffnung, den Polizeibeamten schnell wieder loszuwerden, beantworten sie zunächst bereitwillig dessen oft seltsame Fragen.

Tatsächlich dienen die "Gespräche", die in Wirklichkeit Verhöre sind, nur dazu, den Täter immer mehr zu verunsichern und ihn zunehmend in Panik zu versetzen. Versuche, den Inspektor barsch abzuwimmeln oder belastende Verdachtsmomente zu zerstreuen, bleiben erfolglos, da der Mörder der Beharrlichkeit und dem scharfen Verstand Columbos letzten Endes unterlegen ist. In vielen Fällen sieht sich der Täter zu einer unbedachten Aktion gezwungen, um zum Beispiel Beweismittel zu vernichten. Columbo hat diesen Schritt allerdings vorausgesehen und dem Täter eine Falle gestellt, um ihn schlußendlich zu überführen.

Während der Inspektor zu den Tätern eine vor allem taktische und manipulative Beziehung aufbaut, zeigt er gegenüber den trauernden Hinterbliebenen der Opfer immer echtes Mitgefühl. In vielen Fällen scheint der Inspektor auch eine Art Mitgefühl für die Täter zu empfinden, wenn diese überführt sind, weil sie ihm in ihren Verfehlungen und Verstrickungen selbst als Opfer erscheinen. Columbo triumphiert nie, wenn er einen Fall gelöst hat, sondern wirkt dann meist nachdenklich und melancholisch. Er behandelt die Täter respektvoll, bleibt aber ein unbestechlicher Ermittler, der sie stets der Justiz zuführt. Da er selbst keine Dienstwaffe trägt, fordert er häufig bewaffnete Beamte an, die ihn bei der Verhaftung begleiten. In vielen Fällen führt er den Täter ohne jede Gewaltandrohung selbst ab.

Die Serie weist viele wiederkehrende Elemente auf, die immer wieder für Running Gags genutzt werden. Nicht zu übersehen ist Inspektor Columbos zerknautschter Regenmantel, den er in immer trägt – das Original gehörte übrigens Peter Falk und wurde von ihm getragen, weil er in der allerersten Folge fror,[3] [4]. Der Regenmantel wurde zum Markenzeichen des Inspektors. Unter ihm trägt er meist einen schlecht sitzenden Anzug. In einer der Folgen taucht er in überraschend eleganter Abendgarderobe auf.

Am Tatort fährt Columbo stets mit seinem antiquierten, verbeulten Auto vor, einem alten Peugeot 403 Cabriolet. Der graue, schrottreif wirkende Wagen ist Anlass für zahlreiche Gags - als Columbo zum Beispiel in einem Filmstudio ermittelt, hält man das Fahrzeug für einen Stuntwagen, der zu Schrott gefahren werden soll. Der treue Begleiter des Inspektors ist sein Basset namens „Hund“, der meist lethargisch im Auto liegen bleibt, während Columbo ermittelt. Obwohl der Inspektor mit dem Hund regelmäßig schimpft, liebt er das Tier offensichtlich sehr. Wenn der Basset zum Beispiel von einem Tierarzt behandelt wird, ist der Inspektor höchst beunruhigt und sorgt sich um die Gesundheit des Tieres. Eine Hundetherapie, die die Psyche des Tieres stärken soll, schlägt fehl.

Sehr häufig redet Columbo auch über seine Ehefrau, von der er nur als „Mrs. Columbo“ spricht, die der Zuschauer jedoch nie zu Gesicht bekommt. Gelegentlich telefoniert er mit ihr, um mit ihr über Alltäglichkeiten wie die Auswahl des Abendessens zu sprechen. Im Lauf der Serie erhalten wir zahlreiche Informationen über Mrs. Columbo, von denen wir allerdings nicht wissen, ob sie wirklich der Wahrheit entsprechen. Das Ehepaar hat anscheinend Kinder, da in einer der Folgen ein Babysitter erwähnt wird, der auf sie aufpassen soll.

Gegenüber dem Täter erwähnt Columbo regelmäßig irgendwelche Verwandten, durch die er wertvolle Informationen zu bestimmten Themen erhalten habe ("Wissen Sie, mein Schwager hat eine Autowerkstatt, und der sagte mir...). Es ist nicht klar, ob diese Personen überhaupt existieren. Typischerweise beendet Columbo ein Gespräch mit dem Mörder und dreht sich dann an der Tür nochmal um, weil er "noch eine kleine Frage" hat, "nichts wichtiges... nur für den Bericht." Der Täter wird jäh aus seiner Erleichterung gerissen und plötzlich mit einer Information konfrontiert, die ihn weiter in die Enge treibt.

Columbo ermittelt fast immer in der Welt der Erfolgreichen und Wohlsituierten und sucht die Täter regelmäßig in deren feudalen Wohnsitzen auf. Der Inspektor, der in dieser Umgebung wie ein Fremdkörper wirkt, zeigt sich oft fasziniert von dem hemmungslos zur Schau gestellten Reichtum der Täter und schmeichelt diesen. In kultivierter Umgebung ist Columbo nicht heimisch, wie zum Beispiel sein Besuch in einer Galerie zeigt, in der er sein Unverständnis gegenüber den modernen Kunstwerken zum Ausdruck bringt und von seiner Frau spricht, die "Malen nach Zahlen" betreibt.

Auch in lukullischer Hinsicht ist Columbos Geschmack sehr bodenständig - wann immer er bei einer Mahlzeit gezeigt wird, nimmt er eine Portion Chilli zu sich, die er zum Beispiel gern in einem schmuddeligen Imbiss namens Barney's verspeist. Obwohl ihm Barney, ein Veteran des Korea-Krieges, gern die Speisekarte vorlegt, weiß er, dass der Inspektor grundsätzlich nur Chilli ordert. In einigen Folgen erweist sich Columbo als exzellenter Billardspieler, der mit traumhafter Sicherheit die Kugeln versenkt.

Im Gegensatz zu vielen klassischen Krimis, bei denen die Identität des Mörders erst am Ende der Handlung verraten wird („Whodunit“), erhält der Zuschauer bei Columbo - bis auf wenige Ausnahmen - zu Beginn jeder Folge Kenntnis über Mord und Mörder („Howcatchem“). In der Regel wird der Zuschauer detailliert über die Lebensumstände des Mörders und seine Motive informiert. Viele der Täter agieren aus Geldgier (um zu Beispiel ein Erbe anzutreten) oder weil sie Personen eliminieren wollen, die belastende Informationen über sie besitzen. Da auch die Vorbereitungen und der Tathergang ausführlich geschildert werden, weiß der Zuschauer zunächst sehr viel mehr über den Mord als die Polizei.

Allerdings hat Inspektor Columbo ein feines Gespür für Unstimmigkeiten und Widersprüche und ahnt so meistens sehr früh, wer den Mord begangen hat. Er konzentriert sich daher in den meisten Folgen fast von Anfang an auf den richtigen Verdächtigen, muss nur noch Indizien beschaffen, um ihm die Tat später nachweisen zu können. Ermittlungen gegen andere Verdächtige führt er kaum durch, wenn überhaupt, werden diese nur spärlich angedeutet.

Vom gängigen Schema abweichend entwickelt sich die Handlung in den Folgen Bluthochzeit (hier gibt es keinen Mord – Columbos Eingreifen verhindert die Tat), Der alte Mann und der Tod (hier erfährt der Zuschauer erst gegen Ende die Identität des Mörders), Wer zuletzt lacht… (hier wurde der Mord zunächst nur vorgetäuscht, um die Auflage eines Magazins zu steigern und am Ende ausgeführt) und Ein Spatz in der Hand (hier kommt dem vom Publikum beobachteten Mörder jemand zuvor; er wird zum zweiten Opfer). Die Folge Tödliches Comeback ist die einzige, in der Columbo die Täterin nicht verhaftet, da er erfahren hat, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. In der Folge Der Tote in der Heizdecke lässt Columbo die Mittäterin laufen, um im Gegenzug ein umfassendes Geständnis von ihrer Mutter (gespielt von Faye Dunaway) zu erhalten.

Mit seiner rein auf Logik basierenden Art, Fälle zu lösen, steht Inspektor Columbo britischen Literaturdetektiven wie Sherlock Holmes näher als den Hardboiled detectives der klassischen amerikanischen Krimiliteratur wie etwa Philip Marlowe. Gewalt kommt in dieser Serie nur zwischen Mörder und Opfer vor (und wird teilweise detailliert gezeigt), aber selten zwischen Polizei und Täter. Vor allem muss Inspektor Columbo selbst praktisch nie kämpfen und trägt fast nie eine Dienstwaffe, zumal er auch ein schlechter Schütze ist (Zitat: „Wenn ich am Ufer stehe, treffe ich das Wasser nicht“). Das obligatorische Waffentraining am Schießstand der Polizei verweigert er so hartnäckig, dass ihm sogar mit Suspendierung gedroht wird.

[Bearbeiten] Gäste der Serie

Die Serie ist bekannt dafür, dass in ihr häufig Prominente als Täter, Opfer oder in anderen Rollen auftreten sowie gelegentlich Regie führen. Die Rollen der Täter wurden sehr häugig mit profilierten TV-Darstellern (Leonard Nimoy, Martin Landau, Robert Culp, William Shatner, Patrick McGoohan) oder auch mit bekannten Filmschauspielern besetzt, die zur Produktionszeit allerdings ihren Karrierehöhepunkt hinter sich hatten (Ray Milland, Janet Leigh, Faye Dunaway, Laurence Harvey, Vera Miles, Jose Ferrer, Dick van Dyke) oder eher in der zweiten Reihe standen (Donald Pleasence, Leslie Nielsen, Ruth Gordon). Insgesamt kann man sagen, dass kaum eine andere TV-Serie in den Nebenrollen eine derart profilierte Besetzung aufweisen kann, was sicher nicht zuletzt auf das hohe Renommee der Serie zurückzuführen ist, die vor allem in den 1970er Jahren als eine der innovativsten und qualitativ hochwertigsten TV-Produktionen galt.

Unter anderem führten Steven Spielberg in Folge 3 Tödliche Trennung, Leo Penn in Folge 19 Wein ist dicker als Blut und Jonathan Demme in Folge 42 Mord à la Carte Regie. 1974 spielte Johnny Cash in der Folge Schwanengesang (Columbo: Swan song) die Rolle des Mörders. 1972 übernahm John Cassavetes die Co-Regie und war außerdem Columbos Gegenspieler in Etüde in Schwarz (Columbo: Etude in black). Cassavetes und Peter Falk arbeiteten auch in mehreren Kinofilmen zusammen. 1993 spielte Faye Dunaway in Der Tote in der Heizdecke Columbos Gegenspielerin.

Patrick McGoohan fungierte bei der Serie als Schauspieler, Regisseur und Mitproduzent. Er selbst trat in vier Episoden als Täter auf, und zwar in „Des Teufels Corporal“ (By dawn’s early light), „Tod am Strand“ (Identity crisis), „Mord nach Termin“ (Agenda for murder) und „Das Aschenpuzzle“ (Ashes to ashes).

In Schach dem Mörder spielte Heidi Brühl die Rolle der Betreuerin des russischen Schachgenies Tomlin Dudek. In Todessymphonie spielt Jamie Lee Curtis eine schlecht gelaunte Kellnerin. Die Ehefrau von Peter Falk, Shera Danese, trat in sechs Folgen der Serie auf. Leslie Nielsen spielte in den Folgen Schritte aus dem Schatten und Tod am Strand mit. Robert Culp ist in den Folgen Mord mit der linken Hand, Wenn der Eismann kommt, Ein gründlich motivierter Mord als Mörder zu sehen sowie in Luzifers Schüler als Anwalt und Vater des Täters. William Shatner spielte in den Folgen Mord im Bistro (1976) und Todesschüsse auf dem Anrufbeantworter (1994) den Mörder. Leonard Nimoy spielte in der Folge Zwei Leben an einem Faden (1973) einen skrupellosen Chirurgen. Donald Pleasence spielte in der Folge Wein ist dicker als Blut (1973) den Mörder. Kim Cattrall spielte in der Folge "Mord per Telefon" (1978) eine Studentin.

[Bearbeiten] Biografie

Columbo wurde in New York City geboren und wuchs auch dort auf. In der Nähe von Chinatown beherbergte der Haushalt den Großvater, seine Eltern, fünf Brüder und seine Schwester. Seine Eltern hatten italienische Vorfahren.

Columbos Vorname wird in der Serie nie genannt, und es war auch nie ein Vorname vorgesehen. Immer wenn er unter Druck gerät, seinen Vornamen zu nennen, sagt er „Inspektor“. In der Folge: „Des Teufels Corporal“ bietet ihm Colonel Rumford, gespielt von Patrick McGoohan, eine Zigarre an und fragt ihn dann direkt, ob er einen Vornamen habe, worauf Columbo antwortet, dass dem so sei, aber nur seine Frau diesen benutzen würde. Mit dem Erscheinen der DVD-Version der Folge „Mord unter sechs Augen“ wurde der Name jedoch bekannt: In der Szene, als Columbo sich dem Mörder Hollister vorstellt, ist auf seinem Ausweis deutlich lesbar die Unterschrift „Frank Columbo“ zu erkennen.

Als Columbo mit einem Mädchen namens Teresa in der High School verabredet ist, trifft er seine zukünftige Frau Kate, die in der Serie selbst nie namentlich auftaucht, sondern nur in dem Ableger Kate Loves a Mystery. (In dieser in Deutschland nie veröffentlichen kurzlebigen Serie spielte Kate Mulgrew, die später in der Rolle der Captain Kathryn Janeway in Star Trek: Voyager berühmt wurde, Columbos Ehefrau. Der Serien-Ableger floppte trotz des wiederholt geäußerten, jedoch nie eingelösten Versprechens, Peter Falk würde dort Gastauftritte absolvieren.) Nach seinem Dienst bei der Armee im Koreakrieg ging Columbo dann zur New Yorker Polizei, wo er dem 12. Polizeibezirk zugewiesen wurde. 1958 zog er nach Los Angeles.

Columbo beschäftigt sich während seiner Ermittlungen geradezu zwanghaft mit den kleinsten Details. Sie halten ihn nachts wach und er erzählt sie seiner Frau. Ob die Columbos Kinder haben, bleibt unklar: So kann in Folge 19 Any Old Port in a Storm seine Frau nicht zu einem Abendessen mitkommen, weil ihre Babysitterin keine Zeit hat; außerdem erwähnt er, dass er am vorherigen Sonntag ein Picknick mit Frau und Kind hatte. In Folge 17 Double Shock besucht Columbo mit einem Verdächtigen zum ersten Mal Las Vegas und erzählt ihm, dass er vor zwei Jahren mit seiner Frau über eine Reise nach Las Vegas gesprochen habe, diese sich aber wegen der Kinder fürs Disney-Land entschieden habe. In Folge 23 Mind over Mayhem ist die Rede von zwei Kindern, in Folge 53 Rest in Peace, Mrs. Columbo heißt es jedoch, sie hätten keine. Allerdings haben sie einen Neffen, bei dessen Hochzeit die Braut entführt wird (Folge 60).

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Golden Globe Awards

Preise

  • 1972 Bester Fernsehschauspieler Peter Falk, Drama (Columbo)

Nominierungen

  • 1971 Bester Fernsehschauspieler, Drama (Columbo)
  • 1973 Bester Fernsehschauspieler, Drama (Columbo)
  • 1974 Bester Fernsehschauspieler, Drama (Columbo)
  • 1975 Bester Fernsehschauspieler, Drama (Columbo)
  • 1977 Bester Fernsehschauspieler, Drama (Columbo)
  • 1990 Bester Schauspieler in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1991 Bester Schauspieler in einem Fernsehfilm, Drama (Columbo and the Murder of a Rock Star)
  • 1993 Bester Schauspieler in einem Fernsehfilm, Drama (Columbo: It's All In the Game)

[Bearbeiten] Emmy Awards

Preise

  • 1971 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1974 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1975 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1990 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo: Agenda for Murder)

Nominierungen

  • 1960 Bester Nebendarsteller in einer Einzelshow (The Law and Mr Jones: Cold Turkey)
  • 1972 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1973 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1976 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1977 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo)
  • 1991 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo and the Murder of a Rock Star)
  • 1993 Bester Hauptdarsteller in einer Fernsehserie, Drama (Columbo: It's All In the Game)

[Bearbeiten] Episoden

Seit 2007 werden Columbo-Folgen im deutschen Fernsehen nach 22 Uhr auf Super RTL wiederholt.

Seit Anfang Januar 2010 wird jeden Freitag eine Columbo-Folge auf RTL Crime ausgestrahlt, und zwar in der Reihenfolge, in der die Folgen produziert worden sind. [5]

[Bearbeiten] DVD-Veröffentlichungen

  • Staffel 1 erschien am 17. März 2005.
  • Staffel 2 erschien am 18. Oktober 2005.
  • Staffel 3 erschien am 30. Oktober 2006.
  • Staffel 4 erschien am 22. Februar 2007.
  • Staffel 5 erschien am 21. August 2007.
  • Staffel 6 und 7 erschien in einer Box am 25. Oktober 2007.
  • Staffel 8 erschien am 14. Februar 2008.
  • Staffel 9 erschien am 13. Oktober 2011.
  • Staffel 10 erschien am 16 Februar 2012.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.museum.tv - The Museum of Broadcast Communications: Columbo
  2. http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,627979,00.html
  3. http://www.icolumbo.de/index.php?seite=peter-falk/zeitungsartikel/artikel&id=13
  4. http://www.icolumbo.de/index.php?seite=peter-falk/interview02
  5. RTL Crime: Columbo. Abgerufen am 9. Januar 2010.
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