Come Together

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Come Together
The Beatles
Veröffentlichung

26. September 1969

Genre(s) Popsong
Autor(en) Lennon/McCartney
Album Abbey Road

Come Together (dt. ‚Kommt zusammen‘) ist das Eröffnungslied des Albums Abbey Road aus dem Jahr 1969 der britischen Rockband The Beatles. Ursprünglich wurde es von John Lennon geschrieben und wie üblich dem Duo Lennon/McCartney zugeschrieben. Einen Monat (Oktober 1969) nach der Veröffentlichung auf Abbey Road wurde der Titel zusammen mit Something als Doppel-A-Seite veröffentlicht. Dies war die 21. Single der Beatles. In Deutschland erreichte sie Platz 1.[1]

Entstehung[Bearbeiten]

Dem Lied liegt ein Song zugrunde, den Lennon für Timothy Learys Gouverneurskampagne schrieb, die Leary in Kalifornien gegen Ronald Reagan führte. Der Slogan der Leary-Kampagne war Come together, join the party. Die Kampagne endete abrupt, als Leary wegen Drogenbesitzes zu einer Haftstrafe verurteilt wurde.[2]

Gerichtsverfahren wegen Urheberrechten[Bearbeiten]

Come Together wurde zum Gegenstand eines Gerichtsprozesses gegen Lennon, den Chuck Berrys Herausgeber Morry Levy führte, weil eine Textzeile in Come Together zu sehr an Berrys You Can’t Catch Me angelehnt war. Nachdem eine außergerichtliche Einigung erzielt wurde, versprach Lennon, drei weitere Lieder von Levy aufzunehmen. You Can’t Catch Me und Ya Ya wurde von John Lennon auf dem Album Rock ’n’ Roll veröffentlicht, das dritte Lied Angel Baby jedoch erst nach Lennons Tod.

Erfolge und Coverversionen[Bearbeiten]

Das Lied erreichte Platz 202 in der Liste der 500 besten Songs aller Zeiten des Musikmagazins Rolling Stone.

Von der amerikanische Hard-Rock-Band Aerosmith stammt die erfolgreichste Coverversion des Lieds. Sie wurde 1978 aufgenommen und erschien auf dem Soundtrack zu den Spielfilmen Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, in dem Aerosmith auch selbst auftrat, und Armageddon – Das jüngste Gericht. Die Coverversion erreichte Platz 23 der Billboard Hot 100.

Weitere Coverversionen stammen unter anderem von Gotthard (1994), den Eurythmics (1987), Michael Jackson (1991), Tina Turner (1976, für ihre Musikdokumentation All This and World War II), Axl Rose und Bruce Springsteen zu Ehren John Lennons zur Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame im Jahr 1994. Tom Jones veröffentlichte 1999 eine Liveaufnahme des Stücks auf seinem Album Reload. Eine weitere Liveaufnahme findet sich auf dem 2013 erschienenen Album Live In Concerts der Henrik Freischlader Band.

Jazz-Versionen stammen von der Mike Westbrook Band, die mit Off Abbey Road (1990) ein komplettes Album der Beatles live einspielte, sowie dem Jazz-Gitarristen Nguyên Lê auf seinem Album Songs of Freedom (2011).

Michael Jackson, der auch die Rechte an dem Lied hielt, coverte Come Together 1988 für seinen Konzertfilm Moonwalker. Später erschien der Song auch als B-Seite der Single Remember the Time und in gekürzter Fassung auf dem Studioalbum HIStory – Past, Present and Future Book I.

Joe Cocker coverte das Lied 2007 für den Soundtrack des Films Across the Universe.

Die Band Godsmack veröffentlichte ihre Version im Jahr 2012 auf dem Album Live & Inspired.

Am 27. Juli 2012 traten die Arctic Monkeys bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in London auf und spielten neben einem eigenen Lied auch Come Together.

Musiker[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. HIT-BILANZ, deutsche Chart Singles 1956–1998 auf CD-ROM; Norderstedt: TAURUS PRESS Verlag populärer Musik-Literatur GmbH, 1999.
  2. The Beatles Bible: Come Together