Comic Relief (Stilmittel)
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Comic relief (engl. „komische Entlastung“, „befreiende Komik“) ist ein literarisches und filmisches Stilmittel (rhetorische Figur). Es bezeichnet die Einbeziehung humorvoller Charaktere, Szenen oder Dialoge in ansonsten ernsthafte oder spannende Werke. Comic relief wird genutzt, um kurzfristig Spannung abzubauen.
Beispiele aus populären Werken sind:
- Shakespeare: Hamlet, Totengräberszene (Akt 5, Szene 1)[1][2][3]
- Shakespeare: Macbeth, Pförtnerszene (Akt 2, Szene 3)[1][2][3]
- In der Fernsehserie Raumschiff Enterprise wird am Ende eines überstandenen Abenteuers ein Scherz über einen „emotionalen Ausbruch“ von Mr. Spock gemacht.
- In der Filmtrilogie Der Herr der Ringe die Darstellung der Figur des Zwerges Gimli, aber auch die beiden Hobbits Merry und (insbesondere) Pippin.
- In den Star Wars-Filmen die Roboter C-3PO und R2-D2.
- Timon und Pumbaa in Der König der Löwen.
- Fred und George Weasley in Harry Potter.
- "So it goes." aus Kurt Vonneguts Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b Manuela Kistner: Monologe bei Schiller und Shakespeare. GRIN, Norderstedt 2006, ISBN 978-3-638-71870-7, S. 60, doi:0.3239/9783638716703 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
- ↑ a b Elke Platz-Waury: Drama und Theater. Eine Einführung. Fünfte, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Gunter Narr Verlag, Tübingen 1999, ISBN 3-87808-922-8 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
- ↑ a b Eva Maria Inbar: Shakespeare in Deutschland: Der Fall Lenz. Niemeyer, 1982, ISBN 3-484-18067-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).