Comité de Organización Política Electoral Independiente
Das Comité de Organización Política Electoral Independiente (COPEI) war bis in die 1990er Jahre die zweitgrößte Partei Venezuelas. Mitbegründer und „Übervater“ der christdemokratischen Partei war Rafael Caldera, der von 1969-1974 Staatspräsident war. Die COPEI stellte den Präsidenten in Venezuela von 1969 bis 1974 und 1979 bis 1984.
1993 trat Caldera dann als Kandidat des Bündnisses „Nationale Konvergenz“ an und wurde zum zweiten Mal Präsident, nun ohne das Parteibuch der COPEI.
Seitdem schwand die Bedeutung der COPEI in Venezuela noch schneller als die der anderen Traditionspartei Acción Democrática (AD). Auch in der Opposition zur Regierungskoalition des heutigen Präsidenten Hugo Chávez spielen sie kaum eine Rolle mehr. Bei den Parlamentswahlen 2000 erreichte sie nur noch 5 der 165 Sitze in der Nationalversammlung, 2005 beteiligte sie sich nicht an den Parlamentswahlen. Bei den Parlamentswahlen 2010 bekam die Partei wieder fünf Sitze.
[Bearbeiten] COPEI in der Nationalversammlung
Folgende COPEI-Politiker sind 2010 Abgeordnete bei der Nationalversammlung:
- Enrique Mendoza (Miranda)
- Gabino Paz (Táchira)
- Abelardo Díaz (Táchira)
- Homero Ruíz (Táchira)
- Mervin Méndez (Zulia)