Comitato Olimpico Nazionale Italiano

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Das Comitato Olimpico Nazionale Italiano (CONI) ist der Dachverband aller italienischen Sportverbände.

Geschichte[Bearbeiten]

Er wurde am 10. Juli 1914 als Teil des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gegründet.[1] Über 65.000 Sportvereine gehören dem Verband an. Die heutige Struktur stammt noch aus der faschistischen Zeit (1942).[2] Nicht alle italienischen Sportvereine gehören zum CONI. Die UISP, als Arbeitersportorganisation 1946 gegründet, gehört zur Confédération Sportive Internationale du Travail.

Vom CONI anerkannt werden in Italien:

  • 47 Sportverbände
  • 17 verbundene Disziplinen und
  • 17 Institutionen zur Förderung des nationalen Sports

Die zugehörige Dienstleistungsgesellschaft Coni Servizi S.p.A., die für die wirtschaftliche Seite zuständig ist, ist vollständig im Besitz des italienischen Wirtschafts- und Finanzministeriums.[3]

Liste der Präsidenten des Comitato Olimpico Nazionale Italiano[Bearbeiten]

Der ehemalige Präsident Petrucci (vorne)

Sportliche Auszeichnungen die vom CONI vergeben werden[Bearbeiten]

  • Stella al merito sportivo: Stern für sportliche Verdienste (in Gold, Silber, Bronze)
  • Collare d'Oro al Merito Sportivo: Goldenes Halsband für sportliche Verdienste
  • Medaglia al Valore Atletico: Medaille für athletischen Wert (in Gold, Silber, Bronze)
  • Palma al Merito Tecnico: Palme für technische Verdienste

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zur Geschichte (italienisch)
  2. Arnd Krüger: Der Einfluß des faschistischen Sportmodells Italiens auf den nationalsozialistischen Sport. In: Morgen A. Olsen (Hrsg.): Sport und Politik. 1918–1939/40. Universitetsforlaget, Oslo 1986, S. 226–232; Arnd Krüger: Sport im faschistischen Italien (1922–1933). In: G. Spitzer, D. Schmidt (Hrsg.): Sport zwischen Eigenständigkeit und Fremdbestimmung. Festschrift für Prof. Dr. Hajo Bernett. P. Wegener, Bonn 1986, S. 213–226.
  3. [1] PDF, 143 kB